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19.3.2002

Argentinien zahlt keine Kupons für Anleihen

Umschuldungsverhandlungen haben noch nicht begonnen
Markt erwartet signifikanten Schuldennachlass
Bank Austria und Creditanstalt informieren ihre Depot-Kunden laufend

Die unter dem Lead-Management der Creditanstalt begebene Anleihe der Republik Argentinien (ATS 1.000.000.000 7% Notes 1997 – 2004, WP-Nr. 191233) ist – wie alle argentinischen Staatsanleihen - von der Schuldenkrise in Argentinien betroffen. Nachdem Argentinien am Ende des letzten Jahres ein Schuldenmoratorium erklärt hat, wird der Kupon dieser Anleihe, der am 18. März 2002 fällig ist, nicht bezahlt.

Die Emission wurde unter dem EMTN-Programm der Republik Argentinien begeben. Für dieses Programm fungiert die JP-Morgan Chase Trustee Ltd., London als Treuhänder, der die Interessen aller Anleiheninvestoren gegenüber dem Emittenten vertritt.

Bank Austria und Creditanstalt haben bereits Ende Februar ihre Depotkunden in einem Schreiben über die Situation informiert. Darüber hinaus stehen die Kundenbetreuer beider Häuser für etwaige Anfragen zur Verfügung und werden ihre Kunden über allfällige Veränderungen der Lage auf dem Laufenden halten. Informationen zur aktuellen Situation in Argentinien sind auch auf der CA-Homepage unter http:// www.creditanstalt.co.at/home/ca infos/researchaktuell abrufbar.

Bis zum Abschluss der Umschuldungsverhandlungen wird die Republik Argentinien voraussichtlich auch weiterhin keine Zahlungen auf ihre Anleihen vornehmen. Bisher wurden die Verhandlungen mit allen Anleihegläubigern weltweit über die Umstrukturierung der jeweiligen Anleihen aber noch nicht begonnen. Als Ergebnis der Verhandlungen erwartet der Markt zur Zeit einen signifikanten Schuldennachlass.

Derzeit beträgt der Preis dieses Bonds (ATS 1.000.000.000 7% Notes 1997 – 2004, WP-Nr. 191233) indikativ 30 Prozent des Nominales. Die Filialen von Bank Austria und Creditanstalt platzieren als Vermittler auf Wunsch Kundenorders betreffend obige Anleihe und andere argentinische Anleihen zum jeweiligen Marktpreis auf dem internationalen Sekundärmarkt.

Der Markt geht davon aus, dass die Kupons gekürzt werden und Anleiheninhaber eine Laufzeitverlängerung bei ihren Papieren in Kauf nehmen werden müssen. Die in der Zwischenzeit nicht bezahlten Kupons werden voraussichtlich in neue Anleihen umgewandelt.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations

Margit Schmid-Weihs, Tel. +431 711 91, DW 52371
E-Mail: margit.schmid-weihs@ba-ca.com