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19.08.2002

Dienstleistungen kommen in Mittel- und Osteuropa immer stärker in Mode

Studie der BA-CA: Dienstleistungssektor ist Gewinner des Strukturwandels
Steigende Anteile am BIP und wachsende Beschäftigungszahlen
Hohe Anziehungskraft für ausländische Direktinvestoren
Reformen beginnen zu greifen

In den vergangenen Jahren hat in den mittel- und osteuropäischen Ländern ein starker struktureller Wandel der Wirtschaft eingesetzt. War die Geschichte dieser Länder bisher durch eine starke Industrialisierung und Urbanisierung geprägt, gewinnt nun der Dienstleistungssektor immer stärker an Bedeutung. Begleitet wird diese Entwicklung von der Privatisierung der großen Staatsbetriebe, der vermehrten Entstehung privater Klein- und Mittelbetriebe und der Deregulierung des Dienstleistungsmarktes. Auch die Einführung marktorientierter Reformen sowie die Anpassung der industriellen Fertigung an neue Technologien beginnen zu greifen. Die starke Expansion des Dienstleistungssektors beschränkt sich in den MOEL allerdings bisher auf die Großstädte, die über die nötige Infrastruktur verfügen.

Nach der von der Bank Austria Creditanstalt in Auftrag gegebenen Studie „The Services Sectors in Central and Eastern Europe“ vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) weist der Dienstleistungssektor in den einzelnen MOEL eine sehr unterschiedliche Entwicklung auf. So verfügen einige Länder bereits über einen bedeutenden Dienstleistungssektor, der mit einem Anteil an der gesamten Wertschöpfung von rund 60 Prozent bereits OECD-Niveau erreicht. In anderen Ländern wird dagegen nur knapp die Hälfte der Wirtschaftsleistung in diesem Bereich generiert.
 
Steigende Beschäftigungszahlen im Dienstleistungssektor
Der Trend in Richtung Dienstleistungen wird auch bei der Analyse der Wachstumsbranchen gemessen an den Beschäftigungszahlen deutlich. Diese sind nahezu ausschließlich im Dienstleistungssektor angesiedelt und hier vor allem im Bereich der marktfähigen Dienstleistungen, wie beispielsweise im Handel, im Banken- und Versicherungssektor und im Tourismus. Aber auch im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen, und hier speziell in der öffentlichen Verwaltung, wurden neue Arbeitsplätze geschaffen.
Mit der Ausnahme Rumäniens ist der Dienstleistungssektor in den Reformländern mittlerweile der wichtigste Arbeitgeber. Mit einem Anteil von 60 Prozent an den Gesamtbeschäftigten weist Ungarn den größten Dienstleistungssektor auf. Es folgen Tschechien, die Slowakei und Slowenien mit jeweils 55 Prozent, während in Polen und Bulgarien nur weniger als die Hälfte aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig ist. Im Vergleich dazu entfallen in den OECD-Ländern rund zwei Drittel der Erwerbstätigen auf den Dienstleistungssektor.

Dienstleistungssektor erhält immer mehr Auslandsinvestitionen
Die hohe Dynamik im Dienstleistungsbereich macht diesen Sektor immer attraktiver für ausländischer Direktinvestoren. In Tschechien und Slowenien ist der Anteil der Dienstleistungen am gesamten Bestand wesentlich höher als jener der verarbeitenden Industrie. Insgesamt werden in den MOEL vermehrt Investitionen in den Bereichen Banken- und Versicherungswesen, sowie im Bereich der Telekommunikation getätigt. In den fortgeschrittenen Reformländern nehmen auch Investitionen in die Entwicklung des Realitätenwesen und Supermärkte einen wichtigen Platz ein. Ausländische Investitionen im Tourismus spielen dagegen vorerst nur eine untergeordnete Rolle.

Grafik + Tabelle zu dieser Presseaussendung finden Sie hier.

Die englischsprachige Studie kann über die Abteilung Group Public Relations unter
Tel. +43 (0) 50505 DW 56 148 (Tonband) oder via E-Mail (pub@ba-ca.com) kostenlos bestellt werden.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalyse
Walter Pudschedl, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41957; E-Mail: walter.pudschedl@ba-ca.com