10.10.2001

Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe: Ausbau des Privatkundengeschäftes in den Bundesländern

Ziel für 2005: Steigern der Kundenanteile in den Bundesländern um 60 Prozent
Manager als "selbständige Unternehmer" in den Bundesländern
Verstärkung des mobilen Vertriebs geplant
Die Gruppe hat im ersten Halbjahr 2001 40.000 neue Kunden gewonnen
Vorarbeiten für die Integration von Bank Austria und Creditanstalt laufen gut

Die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe setzt im Privatkundengeschäft in den Bundesländern auf Expansion: Die Gruppe beabsichtigt, in den kommenden Jahren ihre Position in den Bundesländern deutlich zu verstärken. Wolfgang Haller, im Vorstand der Bank Austria für das Privatkundengeschäft verantwortlich: "Wir halten derzeit im Privatkundengeschäft österreichweit im Durchschnitt Kundenanteile von knapp 20 Prozent, bei den gehobenen Privatkunden kommen wir auf 35 Prozent. Das sind gute Werte, aber ich sehe noch Potenzial nach oben." Die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe ist vor allem in Wien sehr stark, in den Bundesländern sieht sie noch großes Potenzial. Haller: "Derzeit haben wir in Wien einen Kundenanteil von 57 Prozent. In den Bundesländern haben wir rund 9 Prozent und dies ist uns eindeutig zu wenig. Wir wollen uns bis zum Jahr 2005 auf mindestens 15 Prozent verbessern."

Um diese Steigerung um mehr als 60 Prozent zu erreichen, setzt die Gruppe auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung des Regional-Vertriebs:

Bank Austria und Creditanstalt haben die regionale Organisationsstruktur gestrafft, und damit ihre Schlagkraft am Markt gestärkt: Seit 1. August ist jeweils ein Regionaldirektor vor Ort für das Geschäft von beiden Banken – Bank Austria und Creditanstalt – verantwortlich. Davon unberührt ist die Wahrung des Bankgeheimnisses; bis zur rechtlichen Fusion erfolgt keinerlei Austausch von Kundendaten zwischen Bank Austria und Creditanstalt. Die Regionen wurden neu eingeteilt: Insgesamt hat die Gruppe die Zahl der Regionaldirektionen damit von 28 auf 10 gesenkt.
Die Position der Regionaldirektoren wird gestärkt. Privatkundenvorstand Haller: "Der Regionaldirektor soll als selbständiger Unternehmer agieren. Er hat die volle Verantwortung für die Kunden, den Vertrieb, das Risiko und das Ergebnis – und daran wird er auch gemessen."
Im Zuge des Zusammenschlusses beider Banken werden die Filialnetze von Bank Austria und Creditanstalt integriert. Damit steht den Kunden der neuen Bank in Zukunft ein deutlich größeres Filialnetz zur Verfügung. Haller: "Wir werden dort, wo es Sinn macht, Filialen zusammenlegen. Unter dem Strich bleibt für den Kunden aber eine deutliche Verbesserung des Services, da sich die Zahl der Filialen für ihn durch die Fusion praktisch verdoppelt. Die Filiale wird auch in Zukunft im Privatkundengeschäft eine tragende Rolle haben. Ich sehe eine Renaissance der Filiale." Die Vorarbeiten zur Gestaltung des zukünftigen Filialnetzes laufen derzeit. Haller: "Es ist unser Ziel, dass wir bis Ende 2002 die Filialzusammenlegungen weitgehend abgeschlossen haben. Wir werden dann rund 400 Filialen haben."
Der Mobile Vertrieb wird massiv ausgebaut: Die Bank Austria Finanzservice GmbH und die CA Baufinanzierungsberatung GmbH werden bis Ende des Jahres zusammengeführt. Die neue Gesellschaft wird in Zukunft für die Steuerung des gesamten mobilen Vertriebes der Gruppe, inklusive der externen Vertriebspartner, verantwortlich sein. Sie wird mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen und mit mehr als 1.000 Vertriebspartnern zusammenarbeiten. Haller: "Der Mobile Vertrieb hat im Vorjahr ein Neu-Geschäftsvolumen von 16 Milliarden Schilling akquiriert. Innerhalb der nächsten Jahre erwarte ich deutlich über 20 Milliarden Schilling."
Die Gruppe verstärkt in den Regionen den Service für die gehobenen Privatkunden. Sie bietet ab Anfang nächsten Jahres sämtliche Beratungsleistungen der Bank Privat in den regionalen Anlagecentern an. Speziell geschulte Bank Privat-Berater stehen den Kunden für alle Serviceleistungen rund um das Vermögensmanagement zur Verfügung.
Die Vorarbeiten für die Integration von Bank Austria und Creditanstalt laufen plangemäß. Im Privatkundengeschäft ist seit 1. August die neue Organisationsstruktur, inklusive der neuen Regionaldirektoren, in Kraft.

Die professionelle Abwicklung dieser Vorarbeiten für die Integration stellt sicher, dass Bank Austria und Creditanstalt sich am Markt weiter hervorragend behaupten. Im ersten Halbjahr 2001 hat die Gruppe im Privatkundengeschäft 40.000 neue Kunden gewonnen. Allein im zukunftsträchtigen Segment der gehobenen Privatkunden stieg die Zahl der Kunden um fast 10 Prozent von 144.000 auf 157.000 Kunden. Bank Austria-Vorstand Haller: "Ich lese gelegentlich, dass die Mitbewerber sich Hoffnung machen, uns unsere führende Stellung streitig zu machen. Das Gegenteil ist der Fall."

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 71191 DW 57007

E-Mail: martin.hehemann@bankaustria.com