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26.9.2001

Polen: Fusion ohne Gegenstimmen angenommen

Die Aktionäre der Bank Austria-Töchter Powszechny Bank Kredytowy S.A. (PBK) und der Bank Przemyslowo Handlowy S.A. (BPH) haben bei den gestern getrennt stattgefundenen Hauptversammlungen eine klare Zustimmung zum Zusammenschluss erteilt. Die Fusion beider Banken wurde ohne Gegenstimmen beschlossen. "Die klare Zustimmung in den Hauptversammlungen zeigt, dass die Investoren an unser Konzept in Polen glauben. Die neue Bank hat nunmehr die kritische Masse für ein weiteres Wachstum erreicht", so Bank Austria Vorstand Erich Hampel.

Bis Jahresende soll die rechtliche Fusion zur drittgrößten Bank Polens abgeschlossen sein.

Alle weiteren Integrationsmaßnahmen sollen bis spätestens 2003 umgesetzt werden. Die neue polnische Bank wird eine 71-prozentige Tochter der Bank Austria sein. Die Bank Austria ist innerhalb der HVB Group für die Märkte Mittel- und Osteuropa verantwortlich. Mit 3,7 Prozent bleibt das polnische Schatzministerium an der neuen Bank beteiligt. 25 Prozent werden als Streubesitz an der Warschauer Börse notieren. Der im Firmenbuch eingetragene Name der Bank wird vorübergehend Bank Przemyslowo Handlowy PBK S.A. lauten. Der neue Markenname wird nächstes Jahr verlautbart werden.

Durch den Zusammenschluss entsteht eine Bank mit mehr als 600 Filialen, über 2 Millionen Kunden, rund 14.000 Mitarbeitern und einem Marktanteil von über 10 Prozent. Die beiden Banken ergänzen einander sehr gut. So gibt es beispielsweise regional kaum Überlappungen.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations
Peter N. Thier, Tel. 71191 DW 57126
E-Mail: peter.thier@bankaustria.com