25.9.2001

Leopold Gratz-Stiftung 2001

Im Rahmen einer Feierstunde im Roten Salon des Wiener Rathauses wurde von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Bank Austria-Generaldirektor Gerhard Randa am 25. September 2001 die diesjährige Preisverleihung der Leopold Gratz-Stiftung vorgenommen.

Folgende Preisträger wurden heuer für ihr persönliches Engagement in sozialen Bereichen ausgezeichnet:

CliniClowns

Der gemeinnützig Verein hat das Ziel, schwerstkranken Kindern Freude und neuen Lebensmut in den Spitalsalltag zu bringen.

Dr. Helmut Pechlaner

Schönbrunn wurde unter seiner Leitung ein Vorzeige-Zoo, der die Zielsetzungen, eine würdevolle, tiergerechte Tierhaltung zu gewährleisten und gleichzeitig einen Naturerlebnisraum für Groß und Klein anzubieten, optimal in sich vereint.

Petra Hillinger

Petra Hillinger engagiert sich unentgeltlich in einem Hospiz und verhilft damit kranken und einsamen Menschen zu einem würdigen Sterben.

Verein "Der Würfel"

Der Verein unterstützt arbeitslose Menschen, die in bestehenden Institutionen und sozialen Einrichtungen keinen Platz finden, um in Phasen der Resignation wieder Mut zu fassen und durch gezielte Aktivitäten neue Lebensperspektiven zu finden.

Rote Nasen Clowndoctors

Die Clowndoctors betreuen kranke Kinder im Spital. Seit längerer Zeit werden auch Institutionen mit geriatrischem Schwerpunkt besucht.

Stiftung Kindertraum

Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, schwerkranken Kindern "ihren sehnlichsten Wunsch" zu erfüllen.

Die Leopold Gratz-Stiftung, 1979 von der Zentralsparkasse ins Leben gerufen, wird nunmehr von der Bank Austria fortgeführt. Zweck dieser Stiftung ist die Förderung von sozialen Initiativen, die zu einer humaneren Gestaltung verschiedenster Lebensbereiche beitragen und Menschen in Problemsituationen aktive Unterstützung anbieten. Dabei sollen vor allem Aktivitäten unterstützt werden, die sich durch besonderes Engagement in Bereichen auszeichnen, für die durch öffentliche Einrichtungen nicht ausreichend Vorsorge getroffen werden kann.

Selbsthilfegruppen, Vereinigungen zur Betreuung von Jugendlichen und alten Menschen, für Drogenabhängige oder Behinderte, aber auch Einzelpersönlichkeiten mit hohem sozialen Engagement sind unter den Preisträgern der Stiftung zu finden. Solche Gruppen bzw. Menschen brauchen Unterstützung – und zwar sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in der Vermittlung von Kontakten zu Ämtern und öffentlichen Stellen. Darüber hinaus soll aber auch durch die Anerkennung und Publizierung der erbrachten Leistungen das öffentliche Interesse für Probleme unserer unmittelbaren Umwelt geweckt und bewusster gemacht werden.

Seit der Gründung der Stiftung vor nunmehr 22 Jahren wurden Preise in der Höhe von über 6 Millionen Schilling an 380 Preisträger in ganz Österreich vergeben.

Die für einen Förderungspreis ausersehene Person bzw. Institution muss ihren Wohnsitz in Österreich haben. Die Zuerkennung von Förderungsbeiträgen erfolgt entweder auf Grund persönlicher Bewerbung oder auf Grund von Vorschlägen.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations
Margit Schmid-Weihs, Tel. 711 91 DW 52371
E-Mail: margit.schmid-weihs@bankaustria.com