8.11.2001

Polen: Nationalbank genehmigt Zusammenschluss der BPH und PBK

Weiterer großer Schritt zur Gründung der drittgrößten Bank Polens
Abschluss des rechtlichen Mergers zwischen PBK und BPH bis Ende 2001

Die polnische Nationalbank hat gestern den Zusammenschluss von den Bank Austria-Töchtern Powszechny Bank Kredytowy S.A. (PBK) und der Bank Przemyslowo Handlowy S.A. (BPH) ohne Auflagen genehmigt. Damit wurde nach den erfolgreichen Fusionen in Kroatien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn auch in Polen ein weiterer großer Schritt für den Zusammenschluss der Bank Austria und HypoVereinsbanktöchter gesetzt.

Bis Jahresende soll die rechtliche Fusion zur drittgrößten Bank Polens abgeschlossen sein.

Alle weiteren Integrationsmaßnahmen sollen bis spätestens 2003 umgesetzt werden. Die neue polnische Bank wird eine rund 71-prozentige Tochter der Bank Austria sein. Die Bank Austria ist innerhalb der HVB Group für die Märkte Mittel- und Osteuropa verantwortlich. Mit etwa 3,7 Prozent bleibt das polnische Schatzministerium an der neuen Bank beteiligt. 25 Prozent werden als Streubesitz an der Warschauer Börse notieren. Der im Firmenbuch eingetragene Name der Bank wird vorübergehend Bank Przemyslowo Handlowy PBK S.A. lauten. Der neue Markenname wird nächstes Jahr verlautbart werden.

Durch den Zusammenschluss entsteht eine Bank mit mehr als 600 Filialen, über 2 Millionen Kunden und einem Marktanteil von über 10 Prozent. Die beiden Banken ergänzen einander sehr gut. So gibt es beispielsweise regional kaum Überlappungen.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Peter N. Thier, Tel. 71191 DW 57126

E-Mail: peter.thier@bankaustria.com