18.9.2001

Bank Austria und Creditanstalt führen Wohnbaubanken zusammen

Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank AG neuer Marktführer in Österreich
Marktanteil von 37 Prozent im Segment der Wohnbaubanken

Bank Austria und Creditanstalt führen ihre Wohnbaubanken zusammen. Ende September entsteht die Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank AG mit Sitz in Wien. Die Verschmelzung von Bank Austria Wohnbaubank AG und CA Wohnbank AG geschieht rückwirkend zum 1. Jänner 2001.

Den Vorstand der Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank bilden Karl Ecker, August Jungmeister, Reinhard Madlencnik und Alfred Simon. Der langjährige Vorstand der CA Wohnbank, Paul Provaznik, ist im Sommer 2001 in den Ruhestand getreten. Die neue Wohnbaubank wird zum Ende des Jahres eine geschätzte Bilanzsumme von 18,7 Milliarden Schilling (1,36 Milliarden Euro) erreichen.

Die Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank AG wird mit einem Marktanteil von rund 37 Prozent – gemessen an der Bilanzsumme – zur Nummer Eins unter den Wohnbaubanken in Österreich.

Durch den Zusammenschluss werden Synergien gehoben und die Produktpalette ausgeweitet. Der Focus der Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank AG richtet sich auf die Finanzierung des Wohnungsneubaus sowie die umfassende Wohnhaussanierung zu günstigen Konditionen. Hierbei liegt der Schwerpunkt der geförderten Wohnungsfinanzierung weiterhin auf langfristigen Hypothekardarlehen, um leistbaren Wohnraum zu ermöglichen.

Die Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank kann ihre von den Anlegern als ertrags- und vermögenssicher geschätzten Wohnbau-Wandelanleihen von nun an über die Filialnetze von Bank Austria und Creditanstalt anbieten. Das für das erste gemeinsame Geschäftsjahr 2002 geplante Emissionsvolumen wird hierbei rund drei Milliarden Schilling (ca. 218 Millionen Euro) betragen.

Die aus den Emissionserlösen refinanzierten Darlehen wurden mit rund 15,6 Milliarden Schilling (ca. 1,13 Milliarden Euro) bislang zu zwei Drittel für die gemeinnützigen Bauträger verwendet. Je 2,75 Milliarden Schilling (200 Millionen Euro) entfielen dabei auf kommunale Bauträger und auf den kleinvolumigen Neubau. In den kommenden Jahren sollen die Erlöse aus den Wohnbauanleihen gerade im kleinvolumigen Neubau einen wachsenden Teil an der Gesamtfinanzierung erreichen.

Die neue Wohnbaubank erwartet für die nächsten Jahre eine wachsende Bedeutung der zinsgünstigen Darlehen: Mit ihnen lassen sich die rückläufigen Wohnbauförderungsbudgets teilweise substituieren. Hoher Finanzierungsbedarf ist auch durch stark sanierungsbedürftige Stadtgebiete und durch die Sanierung von Wohnhäusern aus den 1950er bis 70er Jahren zu erwarten.

Seit ihrer Gründung konnten die beiden Wohnbaubanken ein Bauvolumen von 24,8 Milliarden Schilling (1,8 Milliarden Euro) erwirken und damit rund 34.000 Wohneinheiten mitfinanzieren. 

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Wohnbaubank AG

Alfred Simon – Emissionsgeschäft, Tel. 33147 DW 5600

Karl Ecker – Wohnbau, Tel. 711 91 DW 52348