19.10.2001

Bank Austria und EIB unterzeichnen Globaldarlehensvertrag für Kroatien

EUR 20 Millionen für mittelständische Unternehmen
Bank Austria ist wichtigste Partnerbank der Europäischen Investitionsbank


Die Bank Austria und die Europäische Investitionsbank (EIB) unterzeichneten am 17.Oktober 2001 einen Globaldarlehensvertrag im Gesamtwert von EUR 20 Millionen für die Beteiligung der Bank Austria in Kroatien.

Globaldarlehen sind Refinanzierungslinien, die die EIB ihren Partnerbanken einräumt, damit diese langfristige Kredite zu günstigen Bedingungen gewähren können. Diese Kredite stehen üblicherweise für Projekte im Bereich lokale Infrastruktur und für Investitionsvorhaben von mittelständischen Unternehmen zur Verfügung.

Karl Samstag, Generaldirektor-Stv. der Bank Austria und Vorsitzender des Aufsichtsrates der HVB Croatia: "Mit diesem Darlehen werden wir die mittelständische Wirtschaft in Kroatien beleben und einen Beitrag für den Weg in die Europäische Union leisten. Daher wollen wir die erfolgreiche Kooperation mit der EIB weiter intensivieren." Die Bank Austria ist innerhalb der HVB Group für die Region Mittel- und Osteuropa verantwortlich.

EIB-Vizepräsident Ewald Nowotny, zuständig für Österreich, Schweden, Finnland, Island, Norwegen, Türkei, Slowenien und den Balkan sowie die Beziehungen zur Schweiz, wies bei der Vertragsunterzeichnung darauf hin, dass die Bank Austria in Österreich der mit Abstand wichtigste Partner der EIB ist.

Im aufstrebenden Markt Kroatien ist nun die EIB erstmals mit einem Globaldarlehen vertreten, das die Heranführungsstrategie der EIB weiter erfolgreich fortsetzen wird. Franz Friedl, Senior General Manager der HVB Croatia: "Für unsere Kunden entstehen dadurch wertvolle Vorteile in der Entwicklung der mittelständischen Unternehmen und des öffentlichen Sektors."

Die EIB tritt ausschließlich als Co-Financier von solchen Projekten auf und finanziert bis zu 50 Prozent der Kosten. Der verbleibende Rest kann über kommerzielle Banken oder aus Eigenmitteln aufgebracht werden.

Die EIB ist die Bank der EU. Sie wurde 1957 durch den Vertrag von Rom gegründet, an ihr sind alle Mitgliedstaaten beteiligt. Seit 1990 hat die EIB Finanzierungen für mehr als EUR 13 Milliarden an Projekte in den 10 Ländern Mitteleuropas ausgereicht, die eine Mitgliedschaft in der EU beantragt haben.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Martin Hehemann Tel. 711 91 – 57007

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