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8.6.2001

Bank Austria OsteuropaMonitor: Ungarn: Wirtschaftswachstum zieht wieder an

Anstieg des BIP um 4,4 Prozent im ersten Quartal 2001
Hohe Dynamik bei Exporten

Das Bruttoinlandsprodukt Ungarns stieg im ersten Quartal 2001 um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit zeigt sich eine leichte Beschleunigung der ungarischen Wirtschaftsdynamik gegenüber dem Vorquartal. Der private Konsum hat in den letzten drei Monaten, basierend auf einem hohen Reallohnanstieg von über fünf Prozent, eine sehr positive Entwicklung genommen.

Die ungebrochen hohe Dynamik bei den Exporten (+25 Prozent im Jahresabstand, nominell auf HUF -Basis) zeigt an, dass die Auslandsnachfrage im 1. Quartal 2001 allerdings noch der bestimmende Wachstumsmotor der ungarischen Wirtschaft geblieben ist. Die Bank Austria -Volkswirte rechnen in ihrem Osteuropa Monitor im weiteren Jahresverlauf mit einer Abschwächung der Dynamik der Auslandsnachfrage, bedingt durch die internationale Konjunkturabkühlung.

Marianne Kager, Chefökonomin der Bank Austria: "Die Abschwächung der Exporte wird jedoch zu einem hohen Teil durch eine Belebung der Inlandsnachfrage kompensiert werden können." Vor allem der private Konsum wird mit einem Plus von real 4,5 Prozent (2000: +3,3 Prozent) im Vorfeld der nächstjährigen Parlamentswahlen einen zunehmenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten können. Für das Jahr 2001 erwarten die Bank Austria -Volkswirte weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent (2000: +5,2 Prozent).

Rückfragen: Marianne Kager, Chefökonomin der Bank Austria
Tel. 711 91 DW 51950; 
E-Mail: marianne.kager@bankaustria.com