13.9.2001

Zwei Drittel der Unternehmen auf Euro-Bargeldbezug vorbereitet

Knapp die Hälfte haben Bargeldbedarf und Bezugstermin schon fixiert
Ein Fünftel stehen im Kontakt mit ihrer Hausbank
Ein Drittel noch ohne Tuchfühlung mit dem Währungswechsel

Seit Anfang des Monats läuft die Auslieferung von Euro-Banknoten und –Münzen im Wert von insgesamt 140 Milliarden Schilling (10,17 Milliarden Euro) an die Zweigstellen der Kreditinstitute. Somit können Unternehmen ab sofort ihren Euro-Bargeldbedarf für die ersten Januartage decken.

"Fast die Hälfte unserer Unternehmenskunden haben ihren Bargeldbedarf bereits errechnet, die Summe bestellt und einen Bezugstermin im Dezember fixiert", erklärt Otto Peklo, Leiter der Task-force Euro in der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe. "Mit weiteren 20 Prozent stehen wir in Kontakt und wissen, dass sie sich im Prozess der Euro-Vorbereitung befinden. Wenn sich zwei Drittel der österreichischen Unternehmen bereits auf die Euro-Bargeld-Einführung vorbereiten, sind das durchaus gute Werte."

Während sich besonders die Groß- und Mittelbetriebe auf den Währungstausch einstellen, bleibt ein Drittel der österreichischen Unternehmen aufgerufen, sich um den Bezug von Euro-Bargeld zu sorgen. Die Geschäftsbanken bieten mit ihren Informationen und mit individueller Beratung alle nötige Unterstützung. Mit der Software "Calculus", die unter http://www.stuzza.at kostenlos zum Download bereit steht, lässt sich der Bargeldbedarf für die ersten Januartage bequem errechnen.

Die Banken stellen dem Kunden die ausgehändigte Summe Euro-Bargeld erst mit Beginn seiner Gültigkeit als Zahlungsmittel in Rechnung – genauer: erst zum 2. Januar 2002. Das gleiche gilt für Euro-Zahlungsbelege, die heute schon bei Bank Austria und Creditanstalt bestellt werden. Allerdings können diese Zahlscheine bereits jetzt zur Zahlung in Euro benutzt werden - auch bei Schillingkonten.

Rückfragen: Konzern-Task Force Euro

Otto Peklo, Tel. 01 / 711 91 DW 51763

Group Public Relations

Christian Kontny, Tel. 01/ 531 31 DW 42 099