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23.5.2001

Ergebniszahlen für das 1. Quartal 2001: Bank Austria startet gut in das Geschäftsjahr 2001

Ergebnis vor Steuern steigt um 14 Prozent auf 198 Millionen Euro
Zins- und Provisionsüberschuss entwickeln sich positiv
CEE-Töchter erzielen bereits mehr als ein Viertel vom Gruppenergebnis
ROE vor Steuern steigt auf 17 Prozent
Integration in die HVB Group verläuft planmäßig

Die Bank Austria-Gruppe ist gut in das Geschäftsjahr 2001 gestartet. Sie hat im ersten Quartal 2001 das Ergebnis vor Steuern um 14 Prozent auf 198 Millionen Euro (1. Quartal 2000: 174 Millionen Euro) gesteigert. Der Return-on-Equity vor Steuern verbesserte sich auf 16,9 Prozent (Jahresdurchschnitt 2000: 14,6 Prozent). Die Cost/Income-Ratio sank auf 65,9 Prozent (Jahresdurchschnitt 2000: 66,7 Prozent). Die Bank Austria-Gruppe liegt damit im Zielkorridor der ambitionierten Rentabilitätsvorgaben für das Gesamtjahr 2001.

Im Quartalsabschluss der Bank Austria-Gruppe sind erstmals die G+V-Zahlen der polnischen PBK, an der die Bank Austria mittlerweile die Mehrheit hält, voll enthalten – im ersten Quartal 2000 war die PBK noch at equity mit dem anteiligen Wert von 43 Prozent berücksichtigt worden.

Die Integration der Bank Austria in die HVB Group verläuft planmäßig. Im Zuge der Integration wird sich der Konsolidierungskreis der Bank Austria-Gruppe in den nächsten Monaten weiter verändern. Die Bank Austria ist innerhalb der HVB Group für das Geschäft in Österreich und Mittel- und Osteuropa verantwortlich. Sie wird daher im Laufe des Jahres die Tochterbanken der HVB in Österreich und CEE übernehmen. Im Gegenzug übergibt sie ihre Aktivitäten in Westeuropa und Übersee an die Konzernmutter. Im ersten Quartal 2001 hat die Bank Austria bereits die Filialen in Hongkong und Singapur transferiert. Die BA/CA Schweiz wurde an die Aargauische Kantonalbank (AKB) verkauft. Diese Veränderungen des Konsolidierungskreises sind beim Vergleich der laufenden Quartalsabschlüsse mit den Vorjahreswerten zu berücksichtigen.

Das 1. Quartal 2001: Gutes Ergebnis trotz schwierigem Umfeld

Die Bank Austria-Gruppe hat im 1. Quartal 2001 trotz der Verschlechterung des Wirtschaftsklimas und der ungünstigen Entwicklung der Zinssituation den Zinsüberschuss gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres um 12,1 Prozent auf 552 Millionen Euro (2000: 493 Millionen) erhöht. Der Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge stieg um 13,9 Prozent auf 441 Millionen Euro (2000: 388 Millionen).

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent auf 250 Millionen Euro (2000: 228 Millionen). Das Handelsergebnis lag mit 56 Millionen Euro zwar um 37,6 Prozent unter dem Spitzenwert des Vorjahresquartals (2000: 89 Millionen). In Anbetracht der Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten ist dies allerdings als durchaus ordentliches Ergebnis zu bewerten, das deutlich über dem rechnerischen Viertel des Vorjahres lag.

Die Aufwandsseite hat sich durch ein straffes Kostenmanagement positiv entwickelt. Bereinigt um den Effekt der Erstkonsolidierung der PBK sank der Verwaltungsaufwand im ersten Quartal. Inklusive PBK-Effekt war ein Anstieg um 8,1 Prozent auf 593 Millionen Euro zu verzeichnen (2000: 549 Millionen).

Ergebnis vor Steuern steigt auf fast 200 Millionen Euro

Der Saldo sonstiger betrieblicher Erträge/ Aufwendungen betrug 42 Millionen Euro (2000: - 3 Millionen). Hier schlug sich unter anderem der Verkauf der BA/CA Schweiz nieder.

Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um 28,1 Prozent auf 196 Millionen Euro (2000: 153 Millionen). Das Ergebnis vor Steuern betrug insgesamt 198 Millionen Euro – gegenüber dem Vorjahreswert von 174 Millionen Euro ein Anstieg um 14 Prozent.

Aufgrund der positiven Entwicklung des Ergebnisses haben sich die Kennzahlen der Bank Austria-Gruppe im ersten Quartal 2001 weiter verbessert: Der ROE vor Steuern stieg von 14,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2000 auf 16,9 Prozent. Die Cost/Income-Ratio sank von 66,7 Prozent im Jahresdurchschnitt 2000 auf 65,9 Prozent. Damit ist die Bank Austria-Gruppe auf einem guten Weg, die Ergebnisziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen.

Ergebnisdarstellung laut Geschäftsfeldrechnung

Mit der Eingliederung in die HVB Group hat die Bank Austria die Struktur ihrer Geschäftsfeldrechnung an die Konzernstandards (Bewertungen und Abgrenzungen) angepasst. Daher ist ein Vergleich mit den im Vorjahr veröffentlichten Quartalszahlen nicht aussagekräftig.

Das Geschäftsfeld "Firmenkunden Inland" hat im ersten Quartal 2001 ein ordentliches Ergebnis erzielt. Die Gruppe hat mit ihren zwei Inlandsmarken Bank Austria und Creditanstalt ihre führende Stellung im österreichischen Firmenkundengeschäft gefestigt und vor allem das Dienstleistungsgeschäft kräftig forciert. Insgesamt erzielte das Segment ein Ergebnis vor Steuern von 57 Millionen Euro. Der ROE betrug 12 Prozent.

Das Geschäftsfeld "Privat- und Geschäftskunden Inland" konnte aufgrund der veränderten Zinssituation nicht ganz an die sehr gute Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Unter dem Strich erzielte das Privatkundengeschäft ein Ergebnis vor Steuern von 20 Millionen Euro. Der ROE lag bei 14,7 Prozent.

Das Geschäftsfeld "Asset Management" wird im laufenden Geschäftsjahr erstmals ausgewiesen. Es umfasst neben der Gestion der langfristigen Anlagebestände der Bank die Kapitalanlagegesellschaften, die Finanztöchter sowie die Finanzbeteiligungen. Dieses Segment wies ein Ergebnis vor Steuern von 5 Millionen Euro bei einem ROE von 8,5 Prozent aus und lag damit im Rahmen der Erwartungen.

Das Geschäftsfeld "International Markets" umfasst im wesentlichen das Group Treasury der Bank Austria, den Aktienhandel und das Investmentbanking. Das Segment lieferte bei schwierigen Rahmenbedingungen auf den Kapitalmärkten ein sehr gutes Ergebnis vor Steuern von 46 Millionen Euro. Der ROE betrug 42,6 Prozent.

Im Geschäftsfeld Internationales Geschäft kommt es im Laufe des Jahres durch die Neuverteilung der Aufgaben in der HVB Group noch zu deutlichen Verschiebungen und damit verbundenen Ergebnis-Effekten. Im ersten Quartal erzielte das Geschäftsfeld einen Vorsteuergewinn von 64 Millionen Euro (2000: 22 Millionen) und einen ROE von 24 Prozent. Der Großteil dieses Gewinnes stammte aus dem CEE-Netzwerk: Es erwirtschaftete im ersten Quartal ein Vorsteuerergebnis von 54 Millionen Euro und konnte damit seinen Anteil Ergebnis vor Steuern der gesamten Bank Austria-Gruppe auf über 25 Prozent steigern.

Die Bilanz der Bank Austria-Gruppe: stabiles Bild

Die Bilanzsumme der Bank Austria-Gruppe hat sich in Hinblick auf das operative Geschäft stabil entwickelt. Gegenüber dem 31. Dezember 2000 war zwar rechnerisch ein Rückgang von 5,1 Prozent auf 156,5 Milliarden Euro zu verzeichnen. Dieser ist jedoch darauf zurückzuführen, dass die Filialen Hongkong und Singapur wie geplant im ersten Quartal an die HVB übertragen wurden. Die Bilanzwerte der polnischen Tochterbank PBK waren – im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung – bereits in der Bank Austria-Konzernbilanz vom 31. Dezember 2000 enthalten. Mit einer Bilanzsumme von umgerechnet über 2.000 Milliarden Schilling ist die Bank Austria-Gruppe doppelt so gross wie die Nummer zwei am Markt und bleibt damit die unangefochtene Nummer eins unter den österreichischen Banken.

Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die Handelsaktiva um 5,6 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro (2000: 14,3 Milliarden). Die Forderungen an Kreditinstitute sanken um 14,3 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro (2000: 39,4 Milliarden). Die Forderungen an Kunden gingen nur geringfügig um 3,1 Prozent auf 79,8 Milliarden Euro zurück (2000: 82,3 Milliarden). Die Finanzanlagen sanken in ähnlich moderatem Ausmaß um 3,3 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro ( 2000: 25,8 Milliarden).

Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 5,8 Prozent auf 55,7 Milliarden Euro (2000: 59 Milliarden). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen leicht um 0,6 Prozent auf 53,4 Milliarden Euro (2000: 53 Milliarden). Die Verbrieften Verbindlichkeiten reduzierten sich um 16,3 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro (2000: 31,3 Milliarden). Auch hier schlagen sich die erwähnten Verschiebungen innerhalb der HVB Group nieder.

Die Eigenmittelausstattung der Bank Austria-Gruppe wurde verbessert: Das Nachrangkapital stieg um 17,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro (2000: 5 Milliarden). Das Eigenkapital wurde leicht um 2,2 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro aufgestockt (2000: 4,6 Milliarden).

Die Nummer eins in Österreich und Osteuropa

Die Bank Austria-Gruppe ist die führende Bankengruppe in Österreich und Mittel- und Osteuropa. Als Bestandteil der HVB Group kann die Bank Austria sich voll auf diese Kernmärkte konzentrieren. Gemeinsam mit den Einheiten der HVB, die im Laufe des Jahres mit den eigenen CEE-Tochterbanken integriert werden, verfügt die Bank Austria in Mittel- und Osteuropa über das stärkste überregionale Bankennetzwerk: Dieses Netzwerk umfasst mehr als 750 Niederlassungen und beschäftigt 18.600 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme beträgt mehr als 18 Milliarden Euro. Die Markanteile in den einzelnen Ländern liegen zwischen 5 und 10 Prozent.

Die Bank Austria verfolgt in der Region einen fokussierten Universalbank-Ansatz: Sie konzentriert sich auf gehobene Privat- und Geschäftskunden, überregional agierende Großkunden und dynamische Mittelstands-Unternehmen. Das Segment "International Markets" bietet institutionellen Großkunden in der Region den Zugang zu den globalen Finanzmärkten. Die Märkte in Mittel- und Osteuropa bieten ein enormes Wachstumspotenzial: Allein in Polen – mit knapp 40 Millionen Einwohnern der mit Abstand größte und wichtigste Markt der Region – wächst das Bankgeschäft über 15 Prozent pro Jahr. Auf diesem Schlüsselmarkt ist die Bank Austria bereits hervorragend positioniert und kommt auf einen Marktanteil von 10 Prozent.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 00431/71191-57007

Martin.hehemann@bankaustria.com