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17.12.2001

Österreichische Traditionswerte im neuen Gewand

Günstige Aussichten für ausgewählte österreichische Aktien
Empfehlung für Telekom Austria nun Strong Buy

Die Aussichten für einige österreichische Aktien haben sich nach Ansicht der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe Analysten in den vergangenen drei Monaten verbessert. Zwar ähnelt das Szenario der Situation vor einem Jahr, als hohes Interesse an zyklischen Aktien herrschte, diesmal sollten die Erwartungen allerdings nicht wieder durch einen Konjunktureinbruch zunichte gemacht werden. Gerade die Wiener Börse mit ihrem überdurchschnittlich hohen Anteil an zyklischen Aktien sollte von dieser Entwicklung profitieren.

Marktführer definieren sich neu

Lukas Stipkovich, Leiter des Aktienresearch der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe, sieht gegenwärtig acht österreichische Werte in der Phase einer Neuorientierung. Es handelt sich vor allem um solche Unternehmen, die in ihren angestammten Geschäftsfeldern bereits eine starke Marktposition haben. Beispiele sind die voestalpine, die sich im Automobil-Bereich etablieren will, die OMV, die stark in Richtung Mittel- und Osteuropa tendiert, oder Pankl, die sich mit der Entwicklung einer Vorrichtung zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes bei schweren Dieselmotoren befasst. Die Identifikation von Nischen bzw. die Expansion in neue Märkte wird von den internationalen Anlegern mit großem Interesse verfolgt.

Weiterhin nur wenige Empfehlungen

Die einzige Strong Buy Empfehlung des Bank Austria Creditanstalt Aktienresearch lautet Telekom Austria. Aufgrund solider Zahlen und einer durchdachten Unternehmensstrategie wurde die Empfehlung, die bisher Buy lautete, verstärkt. Dazu kommt die Übernahmephantasie, die von den Eigentümern - vor allem Telecom Italia - laufend angekurbelt wird.

Die Experten der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe raten weiterhin zu einer selektiven Anlagestrategie. Die Empfehlungsliste der zyklischen Titel wird von der voestalpine angeführt. Im Technologie-Sektor stehen Gericom und JoWood auf Kauf.

Ausblick

Nach den zahlreichen Zinssenkungen in den USA und in Europa hoffen die Anleger an den Aktienmärkten nun auf ein baldiges Ende der Rezession. Große Erwartungen werden in ein Anspringen des privaten Konsums gesetzt.

Das Gewinnwachstum für die ATX-Werte wird für das Jahr 2002 auf 10–11 Prozent geschätzt. Im auslaufenden Jahr 2001 sollte es minus 8 Prozent betragen. Die Prognose für den Index selbst lautet auf 12 Monats-Sicht 1.270 Punkte.

Rückfragen: Lukas Stipkovich, Leiter Aktienanalyse; 71191-82330

Alfred Reisenberger, Leiter Aktienanalyse Österreich; 71191-82367