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6.2.2001

Bank Austria-Konjunkturindikator für Österreich: Erholung durch US-Abschwächung gestoppt

Hoffnung durch Konsumenten

Österreichs Industrie spürt Pessimismus vor allem in Deutschland
Österreichs Konsumenten optimistischer
Wachstum 2001 über 2 % in Österreich gut abgesichert
Stimmung der österreichischen Konsumenten weiter verbessert

Der monatliche Konjunkturindikator der Bank Austria zeigt für März erneut leicht nach oben. Trotz einer erneut verschlechterten Stimmung in der Industrie, sowohl im Euroland als auch in Österreich, sind die Konsumenten in Österreich wieder optimistischer geworden. Auch die Konsumenten im Euroland zeigen sich trotz einer leicht verschlechterten Stimmung gegenüber Februar deutlich weniger beeindruckt von der weltwirtschaftlichen Abkühlung als die Industrie. Insgesamt sehen die Konsumenten im Euroland heute optimistischer in die Zukunft, als noch im November. "Für Europas Konsumenten sind die Steuerreformen, die Erwartung sinkender Inflationsraten und vor allem die gute Beschäftigungssituation 2000 wichtiger als die Stimmung an den Aktienmärkten", so Stefan Bruckbauer von der Bank Austria Volkswirtschaft. Dies gilt mit Einschränkung auch für Österreich. Das Stimmungstief im Herbst, ausgelöst durch die hohen Inflationsraten und durch die Diskussion um Sparmassnahmen und Pensionsreform, wurde vorläufig überwunden. Dazu dürfte auch die gute Beschäftigungssituation beigetragen haben.

Konsumenten könnten Eurolandkonjunktur retten

Bleibt die weltwirtschaftliche Abkühlung durch die schwache US-Konjunktur kurz, sind die Auswirkungen auf Europa geringer als vielfach angenommen. Solange die Stimmung der Konsumenten positiv bleibt, gibt es eine Chance durch die stärkere Binnennachfrage den schwachen Export auszugleichen. "Da wir von einer Stabilisierung in den USA ausgehen, gibt es derzeit gute Chancen, dass das Euroland 2001 mit 2,4 % Wachstum nur knapp unter seinem Potential durchkommt."

Österreich 2001: Plus 2,4 % Wirtschaftswachstum

Trotz der Probleme in den USA und des gestiegenen Pessimismus vor allem bei der deutschen Industrie sollte daher auch für Österreich ein Wirtschaftswachstum von knapp unter 2 ½ % möglich sein. Allerdings glauben die Volkswirte der Bank Austria, dass der Rückgang der Inflation etwas schwächer ausfallen wird, als noch vor kurzem angenommen. Der Grund dafür liegt vor allem im anhaltend hohen Ölpreis und schwachen Euro. Insgesamt dürfte die Jahresinflation heuer nur knapp unter 2 % bleiben.

Gefahr für 2002

Diese positive Situation kann sich aber bei anhaltender Abkühlung der Weltwirtschaft nicht fortsetzen. Dauert die schwache US-Konjunktur bis Jahresende, ist die Konjunktur im Euroland für 2002 gefährdet. "Die Impulse der Steuerreformen im Euroland und die Beschäftigungsdynamik verlieren im Verlauf von 2001 ihre positive Wirkung. 2002 müssen Exportnachfrage und Investitionen wieder anspringen" so Stefan Bruckbauer von der Bank Austria. Die Volkswirte der Bank Austria erwarten für 2002 eine leicht verbesserte weltwirtschaftliche Situation und sind daher optimistisch, dass die schwächere Wirtschaftsdynamik überwunden werden kann. "Wir gehen von einer leichten Beschleunigung aus", so die Volkswirte. Gleichzeitig betonen sie jedoch, dass diese Erwartung nicht sehr gut abgesichert ist. Die Risken für die Konjunktur in Österreich sind daher für 2002 größer als für 2001. "Kommt es zu keinen weltwirtschaftlichen Impulsen, könnte das Wachstum 2002 deutlich unter jenem von 2001 liegen", so die Volkswirte der Bank Austria abschließend.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Margit Schmid-Weihs , Tel. 711 91 DW 52371

E-Mail: margit.schmid-weihs@bankaustria.com