20.12.2001

Bank Austria eröffnet Repräsentanz in Bosnien-Herzegowina

Repräsentanz als erster Schritt nach Bosnien-Herzegowina
Operativer Markteintritt mit Gründung einer Tochterbank Mitte 2002
Bank Austria verdichtet Netzwerk in Südosteuropa

Mit der Eröffnung einer Repräsentanz in Sarajevo nimmt die Bank Austria offiziell ihre Aktivitäten in Bosnien-Herzegowina auf. Bereits im nächsten Jahr soll die Gründung einer Tochterbank erfolgen, der Lizenzantrag wird heute an die zuständige Behörde überreicht. Bank Austria-Vorstand Erich Hampel: "Mit der Gründung der Repräsentanz sind wir nun auch auf dem bosnischen Markt präsent. Die Chance, in einem zukunftsträchtigen Markt wie diesem Fuß zu fassen und hier eine Bank aufzubauen, wollen wir rasch nützen."

Die geplante Tochterbank wird eine hundertprozentige Tochter der Bank Austria sein, die in der HVB Group für die Märkte in Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist. Gemäß der Markenstrategie der HVB Group wird der Markenname der Bank "HVB Bosna i Hercegovina" lauten. Sie wird als Universalbank von Beginn an Firmen- und Privatkunden betreuen. Im Firmenkundengeschäft richtet sich ihr Finanzdienstleistungsangebot vor allem an multinationale und lokale exportorientierte Unternehmen. Die Schwerpunkte liegen in der Export- und Investitionsfinanzierung sowie im Bereich des Zahlungsverkehrs und dem Dokumentengeschäft. Den Kunden wird das gesamte Know-how der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe zur Verfügung stehen. Das gilt vor allem für das Projektfinanzierungsgeschäft, wo die Bank zum Beispiel einer der größten Partner der EBRD (European Bank of Reconstruction and Development) ist.

"Insbesondere bei den kleinen aufstrebenden Unternehmen Bosnien-Herzegowinas sehen wir hohes Wachstumspotential", so Hampel. Die wirtschaftliche Stabilisierung des Landes lockt aber auch internationale Investoren an, die die Bank Austria rechtzeitig servicieren möchte. Bereits jetzt zählen Deutschland und Österreich zu den größten ausländischen Investoren.

Im Privatkundengeschäft sieht die Bank vor allem hohes Potential im Einlagengeschäft. "Als eine große internationale Bankengruppe hoffen wir, insbesondere mit den Argumenten Sicherheit und Vertrauen bei der bosnischen Bevölkerung punkten zu können", sagt Hampel. Auch Privatkredite werden mittelfristig Teil der Produktpalette sein. Die Bank Austria strebt eine rasche Expansion in die wichtigsten Städte Bosnien-Herzegowinas an.

Die zur Bank Austria-Gruppe gehörende CA IB Investmentbank war bereits in Bosnien-Herzegowina aktiv: Sie begleitete im Herbst 2000 die erste Großprivatisierung des Landes, den Verkauf der Zementfabrik Kakanj, als Berater. Die CA IB ist in der Region Mittel- und Osteuropa im Bereich Corporate Finance, M&A (Mergers and Acquisitions) führend.

Bank Austria verdichtet Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Die Gründung der Niederlassung in Bosnien-Herzegowina ist ein weiterer Schritt, das Netzwerk der Gruppe in Mittel- und Osteuropa zu verdichten. Sie ist bereits in 15 Ländern dieser Region aktiv. Seit den frühen 90er Jahren verfolgt die Bank eine gezielte Expansionsstrategie in diesem zukunftsträchtigen Raum. Die Gruppe ist mit einer Bilanzsumme von rund 21 Milliarden Euro der größte internationale Finanzdienstleister in Mittel- und Osteuropa. Rund 18.000 Mitarbeiter betreuen 2,6 Millionen Kunden in mehr als 750 Geschäftsstellen.

Seit Jahresbeginn gehört die Bank Austria zur HVB Group. Die HVB Group ist mit einer Bilanzsumme von über 716 Milliarden Euro die drittgrößte Bankengruppe Europas. In der HVB Group arbeiten über 72.000 Mitarbeiter, die in ca. 2.400 Niederlassungen rund 8 Millionen Kunden betreuen. Die Bank Austria ist als Mitglied der HVB Group für die Märkte Mittel- und Osteuropa zuständig. Sie ist die mit Abstand größte Bankengruppe Österreichs und führende internationale Bank in Mittel- und Osteuropa.

Rückfragen: Ildiko Füredi

Bank Austria Group Public Relations

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