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12.12.2001

Bank Austria Creditanstalt-Gruppe erweitert Netz in Südosteuropa

HVB Yugoslavia nach nur fünf Monaten Gründungszeit offiziell eröffnet
Tochterbank in Bosnien-Herzegowina soll bereits 2002 folgen
Bis 2005 "weiße Flecken" in Südosteuropa schließen

Die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe, die in der HVB Group für die Märkte in Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist, erweitert ihr Bankennetz in der Region. Mit der heutigen offiziellen Eröffnung der jüngsten Tochterbank in Jugoslawien, der HVB Yugoslavia, ist die Gruppe bereits in 14 Ländern aktiv. Noch dieses Jahr soll mit der Eröffnung einer Repräsentanz in Bosnien-Herzegowina das 15. Land dazukommen. "Damit betreiben wir das größte internationale Bankennetzwerk in der Region - nach Bilanzsumme und nach Ländern", freut sich Erich Hampel, zuständiges Vorstandsmitglied in der Bank Austria Creditanstalt Gruppe. Bis 2005 soll das Geschäftsvolumen von derzeit rund 20 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro verdoppelt werden.

"Wir schalten jetzt einen Gang höher", sagt Hampel, "Wir haben uns in Mittel- und Osteuropa mit Marktanteile zwischen 5-10 Prozent eine Top-Position erarbeitet, nun wollen wir auch stärker in Südosteuropa expandieren." Bis 2005 will die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe die "weißen Flecken" in der Region Südosteuropa schließen und zusätzliche 30 Filialen eröffnen.

"Der Bankenmarkt in Mittel- und Osteuropa steht vor einem dynamischen Entwicklung, und diese Chance werden wir nutzen", so Hampel. Die BA/CA-Experten rechnen damit, dass der Bankenmarkt in CEE, gemessen am Bilanzvolumen, von derzeit rund 290 Milliarden Euro bis zum Jahr 2005 um 80 Prozent auf über 525 Milliarden Euro wachsen wird. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent jährlich. Allein das Neugeschäft in CEE wird in den nächsten fünf Jahren mehr als doppelt so hoch sein, wie in den vergangenen fünf Jahren.

Großer Wettbewerbsvorteil der HVB Group: Gateway nach Mittel- und Osteuropa

Die HVB Group verfügt gegenüber ihren internationalen Mitbewerbern im CEE-Geschäft über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Die CEE-Länder haben wirtschaftlich sehr enge Verbindungen mit ihren Nachbarn im deutschsprachigen Raum; Deutschland und Österreich sind ihre mit Abstand wichtigsten Handelspartner. Allein auf diese zwei Märkte entfallen bis zu 40 Prozent ihres Aussenhandels. Hampel: "Es gibt keine andere Bankengruppe, die in diesem bereits sehr stark verflochtenem Wirtschaftsraum im Herzen Europas so stark positioniert ist wie die HVB Group. Wir sind die ideale Drehscheibe zwischen dem deutschsprachigem Raum und den CEE-Ländern."

HVB Yugoslavia: höchstes Eigenkapital unter internationalen Banken

"Die Drehscheibenfunktion gilt noch stärker für Jugoslawien", unterstreicht Christoph Greussing, Vorstandsvorsitzender der HVB Yugoslavia. Österreich und Deutschland sind mit einem Anteil von 15 Prozent die größten Handelspartner und Investoren in Jugoslawien. "Dieser Anteil wird sich sicherlich schon bald stark erhöhen", so Greussing. Greussing rechnet mit einer Verdoppelung der Auslandsdirektinvestition in Jugolawien von 30 auf 60 Millionen US-Dollar im nächsten Jahr.

Mit einem Eigenkapital von 15 Millionen USD hat die HVB Yugoslavia das höchste Startkapital unter den internationalen Banken. "Wir wollen unsere Geschäftsfelder rasch ausbauen und in die wichtigsten Städte Jugolawiens expandieren", sagt Greussing, "mit Jugoslawien hat sich ein neuer großer Markt mit 10 Millionen Einwohnern geöffnet."

Die HVB Yugoslavia ist eine hundertprozentige Tochter der Bank Austria und beschäftigt zur Zeit 45 Mitarbeiter. Sie verfolgt eine Universalbankstrategie, die von Beginn an Firmen- und Privatkunden betreut. Im Firmenkundengeschäft richtet die Bank ihr Finanzdienstleistungsangebot vor allem an multinationalen und lokalen exportorientierten Unternehmen. Die Schwerpunkte liegen in der Export- und Investitionsfinanzierung sowie im Bereich des Zahlungsverkehrs und dem Dokumentengeschäft. Den Kunden der HVB Yugoslavia wird das gesamte Know-How der Bank Austria Creditanstalt- Gruppe zur Verfügung stehen. Das gilt vor allem für das Projektfinanzierungsgeschäft, wo die Bank zum Beispiel einer der größten Partner der EBRD (European Bank of Reconstruction and Development) ist.

"Insbesondere bei den kleinen aufstrebenden Unternehmen Jugoslawiens sehen wir hohes Wachstumspotential", so Greussing. Die wirtschaftliche Stabilisierung Jugoslawiens lockt aber auch internationale Investoren an, die die Gruppe rechtzeitig servicieren möchte. "Wir sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Schon jetzt klopfen die Multinationals bei uns an," meint der Jugoslawien-Chef.

Im Privatkundengeschäft sieht die Bank vor allem hohes Potential im Einlagengeschäft. "Als Teil der drittgrößten europäischen Bankengruppe hoffen wir insbesondere mit den Argumenten Sicherheit und Vertrauen bei der jugoslawischen Bevölkerung punkten zu können", sagt Greussing. Auch Privatkredite, die in Jugoslawien erst seit kurzem angeboten werden, werden mittelfristig Teil der Produktpalette sein.

Die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe ist in Jugoslawien bereits seit 1997 mit ihrer Tochter CA IB Corporate Finance Advisory präsent. Die CA IB ist in der Region Mittel- und Osteuropa im Bereich Corporate Finance, M&A (Mergers and Acquisitions) führend und sieht in Jugoslawien ein breites Betätigungsfeld in der Unterstützung der Restrukturierungsbemühungen der Regierung sowie der Beratung von Investoren.

Seit Jahresbeginn gehört die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe zur HVB Group. Die HVB Group ist mit einer Bilanzsumme von über 716 Mrd. Euro die drittgrößte Bankengruppe Europas. In der HVB Group arbeiten rund 70.000 Mitarbeiter, die in ca. 2.400 Niederlassungen rd. 8 Millionen Kunden betreuen. Die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe ist als Mitglied der HVB Group für die Märkte Mittel- und Osteuropa zuständig. Sie ist die mit Abstand größte Bankengruppe Österreichs und führende internationale Bank in Mittel- und Osteuropa.

Rückfragen: Peter N. Thier, International Public Relations

Tel. +43 1 711 91 DW 57126

E-Mail: peter.thier@bankaustria.com