23.4.2001

CEO der zukünftigen polnischen Tochterbank designiert

Joseph Wancer soll CEO der neuen, fusionierten Bank Austria Tochter in Polen werden
Drei weitere Vorstandsmitglieder der zukünftigen Bank designiert

Die Bank Austria hat, vorbehaltlich der Zustimmung der polnischen Behörden, wesentliche Personalentscheidungen für ihre zukünftige Tochterbank in Polen, die durch die Fusion von Powszechny Bank Kredytowy S.A. (PBK) und Bank Przemyslowo Handlowy S.A. (BPH) entstehen wird, getroffen:

Joseph Wancer wurde als CEO der neuen Bank designiert. Wancer, 58, ist derzeit Präsident der BPH. Der polnisch-amerikanische Doppelstaatsbürger verfügt aufgrund seiner Banklaufbahn über exzellentes Know-How im internationalen Finanzwesen und Management. Wancer begann seine Laufbahn 1966 in der Citibank in New York und wechselte danach in verschiedene leitende Positionen in sechs Ländern. Zwischen 1997 und 2000 führte er die Raiffeisen Centrobank in Warschau. Seit März vergangenen Jahres ist er Präsident der BPH.

Alexander Picker leitet gemeinsam mit Wancer die PBK/BPH Integrationsteams. Er wird ebenfalls dem Vorstand der neuen Bank angehören. Picker, 39, ist derzeit für IT- und Bankbetrieb, sowie das Credit- und Risk Management im Vorstand der PBK zuständig. Picker ist seit 1989 für die Bank Austria Gruppe tätig und besitzt umfangreiche Erfahrung im Projekt- und Integrationsmanagement. Zwischen 1997 und 1999 war Picker Vorstandsmitglied in der International Moscow Bank in Russland. Seit 1999 ist er Vorstandsmitglied der PBK.

Udo Clesius soll im Vorstand der zukünftigen Bank die Verantwortung für den Bereich Credit Risk Management übernehmen. Clesius, 41, ist derzeit Vice-President der BPH und für die Bereiche Corporate Banking verantwortlich. Er arbeitet seit 1988 für die HVB Group. Seit 1996 ist er in unterschiedlichen Management-Positionen für die HVB Group in Polen tätig. Er verfügt über großes Integrations-know-how.
Für die Position des Chief Financial Officers (CFO) in der neuen Bank wurde Niels Lundorff, 35, designiert. Zudem hat der Aufsichtsrat der PBK in seiner heutigen Sitzung Lundorff in den PBK-Vorstand berufen. Er übernimmt hier bereits bis zum Abschluss des Legal Mergers mit der BPH die Funktion des CFO. Lundorff ist seit 8 Jahren für die Bank Austria-Gruppe im internationalen Bankgeschäft tätig und verfügt über exzellente Kenntnisse im Controlling und über Fusionserfahrung. Seit 1999 ist er in der PBK als Ressortleiter für das Controlling zuständig.

Diese Designationen stellen den reibungslosen Ablauf der Integration zwischen PBK und BPH sicher. Die Bank Austria, die im Verbund der HVB Group für die Region Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist, wird im Laufe der kommenden Wochen die weiteren Mitglieder des Vorstandsteams der neuen Bank designieren. Bei der Auswahl wird Wert auf eine starke Präsenz lokaler Manager gelegt. Andrzej Podsiadlo wird bis zum Abschluss der rechtlichen Fusion, die bis spätestens Ende 2001 erfolgen soll, Präsident der PBK bleiben und damit Stabilität und Kontinuität in der PBK-Führung gewährleisten.

Die zukünftige Bank wird mit einem neuen Namen und unverkennbar polnischen Charakter am Markt auftreten. Durch den Zusammenschluss entsteht die, gemessen an der Eigenkapitalausstattung von 5,2 Milliarden PLN, zweitgrößte polnische Bank. Gemessen an der Bilanzsumme (41 Milliarden PLN), wird die neue Bank die Nummer drei am Markt sein. Das neue Institut wird über knapp 600 Filialen und einen Markanteil von rund 10 Prozent verfügen und mehr als 2 Millionen Kunden betreuen. Die neue Bank wird einen klaren Expansionskurs verfolgen. Der polnische Finanzsektor bietet ein enormes Potential mit Wachstumsraten von 15 Prozent pro Jahr. Dieses Potential soll optimal ausgeschöpft werden.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Martin Hehemann, Tel. +43 1 711 91 DW 57007

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