1.10.2001

Fusionen in Ungarn, Tschechien und der Slowakei abgeschlossen

Integration der Einheiten der HypoVereinsbank erfolgreich abgeschlossen
Marktposition in allen drei Ländern wird durch Zusammenschluss erheblich verstärkt
Die Gruppe verfügt über das führende internationale Netzwerk in CEE

Die Integration der Tochterbanken der HypoVereinsbank in das Netzwerk der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe in Ungarn, Tschechien und der Slowakei ist plangemäß umgesetzt worden. Die neuen Banken haben zum 1. Oktober 2001 den Geschäftsbetrieb aufgenommen. In allen drei Ländern wird die Marktposition der Gruppe durch den Zusammenschluss deutlich gestärkt. Erich Hampel, der im Vorstand der Bank Austria für das CEE-Geschäft verantwortlich ist: "Die Integrationsteams haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben nun eine erstklassige Basis, um in diesen Märkten weiter zu expandieren."

Die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe verfolgt für ihre Expansion ein klares Konzept. Hampel: "Wir setzen in den einzelnen Märkten auf Banken mit starker lokaler Verankerung. Das garantiert eine exzellente Marktkenntnis, enge Kundenbindungen und kurze Entscheidungswege. Gleichzeitig bieten wir den Kunden das internationale Know-how und die Ressourcen der drittgrößten Bankengruppe Europas an."

Die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe, die innerhalb der HVB Group für die Märkte in Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist, betreibt bereits jetzt das führende internationale Netzwerk in der Region. Es umfasst rund 750 Niederlassungen in 13 Ländern mit knapp 20.000 Mitarbeitern und 2,5 Millionen Kunden.

In Ungarn entsteht mit dem Zusammenschluss der Nummer 10 (Bank Austria Creditanstalt) und der Nummer 13 (HypoVereinsbank) die fünftgrößte Bank des Landes. Die neue "HVB Hungary" betreut mit einer Bilanzsumme von 1,9 Milliarden Euro mehr als 72.000 Kunden. Insgesamt hält sie am ungarischen Bankenmarkt einen Marktanteil von 6 Prozent.

Die Bank Austria Creditanstalt Czech Republic und HypoVereinsbank CZ fusionieren zur viertgrößten Bank der Tschechischen Republik. Zuvor waren die beiden Banken die Nummer 5 (HypoVereinsbank) und die Nummer 6 (Bank Austria Creditanstalt) am Markt. Die "HVB Czech Republic" hat eine Bilanzsumme von 3,7 Milliarden Euro und betreut mehr als 55.000 Kunden. Der Marktanteil beträgt über 5 Prozent.

In der Slowakei bilden die Bank Austria Creditanstalt Slovakia und die HypoVereinsbank Slovakia die neue "HVB Slovakia". Mit dem Zusammenschluss verstärkt sich die Position der beiden Banken erheblich: Sie rücken von Rang 13 und Rang 14 auf den fünften Platz der slowakischen Banken. Mit einer Bilanzsumme von 816 Millionen Euro betreut die HVB Slovakia rund 12.000 Kunden.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Ildiko Füredi, Tel. +43 1 71191 56102

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