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30.03.1998

Sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung 1997

Erfolgreiche Partnerschaft mit der Wohnbauwirtschaft
Neue Aufgabenstellungen

Die Bank Austria Wohnbaubank AG gehört bereits wenige Jahre nach ihrer Gründung zu den erfolgreichsten Unternehmen dieser Art in Österreich. Sie ist Teil der Bank Austria- Gruppe, die auch durch die Bank Austria AG mit 89,89 % an der Bank Austria Wohnbaubank beteiligt ist. Die weiteren Anteile in der Höhe von jeweils 3,34 % halten die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bank AG, die Salzburger Sparkasse Bank AG und die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG.

Die strategische Zielsetzung der Bank Austria Wohnbaubank AG liegt in der Zurverfügungstellung langfristiger, zinsgünstiger Finanzierungsmittel für den Wohnungsneubau sowie für großvolumige Wohnungssanierungen.

Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Jahr 1994 hat die Bank Austria Wohnbaubank AG für die österreichische Wohnbauwirtschaft über den geförderten und sozialen Wohnbau ein Finanzierungsvolumen inkl. Finanzierungszusagen von 6,7 Milliarden Schilling bereitgestellt. Damit war die Bank Austria Wohnbaubank AG mit einem induzierten Bauvolumen von 10 Milliarden Schilling an der Errichtung von insgesamt rund 9.000 Wohneinheiten beteiligt. Diesem induzierten Bauvolumen steht eine "Förderungsleistung" des Bundes in Form der KESt-Begünstigung von 35 Millionen Schilling p.a. gegenüber.

Erfolgreiche Geschäftsentwicklung 1997
Das Jahr 1997 brachte für die Bank Austria Wohnbaubank AG durchwegs erfreuliche Ergebnisse. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 0,8 Milliarden Schilling auf über 3,8 Milliarden Schilling. Die anrechenbaren Eigenmittel nach BWG erreichten 162 Millionen Schilling, was einer Steigerung um 6,3 % entspricht. Der Eigenmittelkoeffizient liegt somit mit 24,5 % weit über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestausmaß von 8 %.

Das Plazierungsvolumen der begebenen Wohnbauanleihen betrug zum Bilanzstichtag 3,6 Milliarden Schilling. 1997 neu emittiert und auch zur Gänze im Markt plaziert wurde ein Volumen von rund 0,8 Milliarden Schilling. Um die Kundenwünsche optimal erfüllen zu können, wurden die unverändert KESt-begünstigten Wohnbauanleihen mit verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten: Neben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren wurden mit Fixverzinsung, variabler Verzinsung und Stufenverzinsung auch unterschiedliche Zinsvarianten angeboten. Emissionsseitig konnte die Bank Austria Wohnbaubank AG mit diesem attraktiven Angebot im Berichtszeitraum einen beachtlichen Marktanteil von 20 % erreichen.

Das zugezählte Finanzierungsvolumen erhöhte sich 1997 um rund 1 Milliarde Schilling auf 3,7 Milliarden Schilling.

Sehr zufriedenstellend entwickelte sich auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das EGT konnte im Berichtszeitraum infolge sparsamer Verwaltungsaufwendungen durch Nutzung der Ressourcen der Bank Austria auf 29 Millionen Schilling gesteigert werden.

Hoher Finanzierungsbedarf bei Sanierungen
Aufgrund sich verändernder Kundenbedürfnisse sieht sich auch der Wohnungsmarkt strukturellen Veränderungen ausgesetzt. Lage, Größe und Ausstattung sind einige der Parameter, die sich laufend ändern. Dazu kommen umfangreichere Weitergaberechte und etwa die Möglichkeit, Genossenschaftswohnungen nach einer bestimmten Frist zu erwerben. Im Bereich des Wohnungsneubaus wird sich die rückläufige Tendenz aus heutiger Sicht mittelfristig fortsetzen. Ein erheblicher Finanzierungsbedarf ist hingegen für die nächsten Jahre in den Bereichen Sanierung, Energiesparprojekte, Infrastruktur in Nahverbindung zu "Wohnen" und bei "städtebaulichen Innovationen" zu erwarten. Oberstes Ziel der Bank Austria Wohnbaubank AG wird es daher in Zukunft sein, der österreichischen Wohnbauwirtschaft für diese Projekte günstige Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen.