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28.12.1999

Stellungnahme der Bank Austria zur aktuellen Diskussion um die Beteiligung der WestLB an der Bank Austria

Fakten zur strategischen Partnerschaft mit der WestLB:

Die geschäftlichen Kontakte zwischen Bank Austria und WestLB bestehen seit vielen Jahren und gründen sich u.a. auf das Aufsichtsratsmandat des Vorstandsvorsitzenden der WestLB, Friedl Neuber. Neuber ist seit 26.9.1991 Mitglied des Bank Austria-Aufsichtsrates.

Die Partnerschaft mit der WestLB geht auf eine Kooperationsvereinbarung vom Dezember 1995 zurück. Diese Kooperationsvereinbarung wurde im April 1996 durch eine Beteiligung der WestLB an der Bank Austria gefestigt. Die Beteiligung wurde durch eine öffentliche Kapitalerhöhung umgesetzt, bei der die WestLB den Großteil zeichnete. Dabei erwarb die WestLB einen 9,1 % igen Anteil an der Bank Austria (Kurs ATS 790). Derzeit ist die WestLB mit 7,9% an der Bank Austria beteiligt.

An der Kooperationsvereinbarung bzw. am Anteilserwerb hat der damalige Bundeskanzler Franz Vranitzky in keiner Weise mitgewirkt.

Fakten zum gegenseitigen Vorkaufsrecht von AV-Z und WestLB:
Im Zuge der Beteiligung der WestLB an der Bank Austria wurde zwischen der WestLB und der AV-Z 1995 ein gegenseitiges, bis 31.3.2001 befristetes, Vorkaufsrecht auf die von den Vertragspartnern gehaltenen Bank Austria-Aktien vereinbart. Das heißt, daß die WestLB ein Vorkaufsrecht auf die von der AV-Z gehaltenen Bank Austria-Aktien hat und umgekehrt die AV-Z ein Vorkaufsrecht auf die im Eigentum der WestLB befindlichen Bank Austria-Aktien.

Bei der Übernahme der AV-Z-Anteile in eine Stiftung käme das Vorkaufsrecht nicht zum Tragen.

Bei einem solchen Vorkaufsrecht handelt es sich um eine international übliche Vereinbarung. Sie dient als Schutz gegen die Hereinnahme eines neuen Großaktionärs gegen den Willen eines der beiden Vertragspartner. Damit soll verhindert werden, daß ein Großaktionär seine Anteile an einen Dritten verkauft und so gegen den Willen des Vertragspartners ein neuer Großaktionär an dessen Stelle tritt.

Es ist daher nicht Zweck dieser Klausel, der WestLB eine Mehrheitsübernahme bei der Bank Austria zu ermöglichen. Weiters hat die WestLB keinerlei Absicht geäußert, ihren Anteil an der Bank Austria aufzustocken. Im übrigen ist die AV-Z an der Bank Austria nur mehr mit 22,7 % beteiligt.

Fakten zum Erwerb der Creditanstalt
Der Erwerb der Anteilsmehrheit an der Creditanstalt durch die Bank Austria AG im Jahr 1997 ist ohne Mitwirkung der WestLB erfolgt. Sie war an diesem Rechtsgeschäft in keiner Weise beteiligt.

 

Rückfragen: Bank Austria, Öffentlichkeitsarbeit
Margit Schmid-Weihs
Tel. 711 91 DW 52371