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17.12.1998

Georg Eisler Preis 1998

Der Georg Eisler Ankaufspreis für Malerei und verwandte Techniken ist mit 150.000 Schilling dotiert und wird 1998 erstmals von der Bank Austria AG vergeben. Der Preis ist nach Georg Eisler (1928-1998) einer der hervorragendsten österreichischen Künstlerpersönlichkeiten dieses Jahrhunderts benannt.

Georg Eislers Leben war geprägt einerseits von seiner eigenen sehr facettenreichen künstlerischen Tätigkeit und andererseits von seiner Lehrtätigkeit im In- und Ausland an namhaften Kunsthochschulen und Universitäten. Er war 1968 bis 1972 Präsident der Wiener Secession und stets auch an dem Werk seiner Künstlerkollegen sehr interessiert. Vor allem die Lehrtätigkeit und die Entwicklung seiner Studenten und jungen Künstlerkollegen waren Georg Eisler ein großes Anliegen. Dies ist einer der wesentlichen Gründe warum die Bank Austria sich entschlossen hat, diesen Preis nach ihm zu benennen und in seinem Sinne zu vergeben.

Die Bank Austria hat in Form der Bank Austria Kunstsammlung im Bereich des Kunst-Sponsoring und des Kunst-Mäzenatentums eine lange Tradition. Aus dieser ist die größte Privatsammlung an zeitgenössischer österreichischer Kunst erwachsen. Der Georg Eisler Preis ist ein weiterer Schritt in Richtung Förderung junger Kunst. Die Vergabe dieses Preises hat wie jeder Preis unabhängig von der “Disziplin” in der er vergeben wird, mehrere Dimensionen, die in der Auswahl der Preisträger eine Rolle spielen: die Entscheidung über Qualität, der Versuch Qualität zu honorieren und eine finanzielle Anerkennung der Leistung, wobei die Höhe des Preisgeldes nicht eine Bewertung der ausgewählten Kunstwerke sein kann.

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises wurde durch einen externen Beirat in Zusammenarbeit mit der Leitung der Bank Austria Kunstsammlung getroffen.
Es wurden vier KünsterInnen ausgewählt, die in von einander unterschiedlichen Techniken und Medien arbeiten:

  • Oswald Auer
  • Michaela Spiegel
  • Norbert Trummer
  • Sybille Uitz

Das große Interesse an der Ausschreibung dieses Preises - mehr als vierhundert KünstlerInnen haben daran teilgenommen - zeigt das Verlangen nach Engagement im Kunstbereich. Es bleibt die Verpflichtung der gesellschaftstragenden Institutionen eines Landes die kulturelle Dynamik, die Existenz und das Schaffen der KünstlerInnen und der Kunst an sich, zu unterstützen und zu fördern.

Die Bank Austria AG sieht im Georg Eisler Preis eine Verpflichtung und wird diesen Preis auch in den folgenden Jahren vergeben.


Künstlerbiographien

Oswald Auer

  • 1970 geboren in Brunneck
  • 1990-1996 Hochschule für Angewandte Kunst, Wien
  • 1996 Diplom für Bildhauerei der Meisterklasse Alfred Hrdlicka

Michaela Spiegel

  • 1963 geboren in Wien
  • 1982-1988 Hochschule für Angewandte Kunst, Wien
  • 1988 Diplom für Malerei der Meisterklasse Wolfgang Hutter
  • 1989 Ecole Nationale Superieure des Beaux-Art, Paris

Norbert Trummer

  • 1962 geboren in Leibnitz
  • 1980-1987 Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien, bei Max Weiler und Arnulf Rainer
  • 1994 Krakau-Stipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst

Sybille Uitz

  • 1959 geboren in Linz
  • 1975-1978 Lehre als Kunst-Buchhändlerin im Kunstverlag Wolfrum, Wien
  • 1981-1986 Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, bei Carl Unger
  • 1985-1986 Mitbegründerin und Obfrau der Galerie Augenspiegel, Wien
  • 1986 Diplom für Malerei und Graphik der Meisterklasse Adolf Frohner
  • 1986 Aufnahme in den Berufsverband bildender Künstler/innen, Wien
  • 1991 Aufnahme in die internat. Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen

Rückfragen: Bank Austria Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 711 91 DW 57011