28.03.1997

Bank Austria-Filiale Moskau wird Tochterbank

Die Bank Austria hat am 14. März 1997 von der Russischen Zentralbank die Generallizenz erhalten, ihre Filiale in Moskau in eine Tochterbank umzuwandeln. Die Bank Austria (Moscow) o.o.o. wird mit 1. April dieses Jahres ihren Geschäftsbetrieb in vollem Umfang aufnehmen.

Die seit Dezember 1992 in Moskau tätige Zweigstelle der Bank Austria war die erste und einzige Filiale einer ausländischen Bank auf dem Territorium der Russischen Föderation. In den über vier Jahren ihres Bestehens konnte sie als Bank für ausländische Firmen- und Privatkunden in Rußland eine führende Position erringen und entsprechend ertragreich operieren. So erreichte sie im Jahr 1996 ein Geschäftsvolumen von rund 1,4 Milliarden Schilling und konnte ein hervorragendes Betriebsergebnis erzielen. Durch die nunmehr erfolgende Umwandlung in eine Tochterbank kann sie in Zukunft ihr Aktionsfeld erheblich erweitern und ausländischen sowie lokalen Unternehmungen zusätzliche Bankdienstleistungen anbieten.

Die Bank Austria (Moscow) o.o.o. kann hinsichtlich ihrer künftigen Geschäftstätigkeit auf der soliden Basis der bisherigen Filiale aufbauen. Das Institut besitzt eine stabile Kundenstruktur mit über fünfhundert Unternehmungen, davon zahlreiche internationale Topnamen, und etwa gleich vielen Privatkunden, die von 65 gut ausgebildeten und mehrsprachigen Mitarbeitern professionell und umfassend betreut werden. Ferner besteht infolge der neuen Rechtsform nunmehr ein wesentlich verbesserter Zugang zum lokalen Finanzmarkt. Dazu kommen eine ausgezeichnete lokale und internationale Vernetzung mit führenden Banken und nicht zuletzt mit der Bank Austria ein Aktionär, der das Triple-A besitzt.