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Eingereicht von: 'Der Lichtblick' Frauen- und Familienberatungsstelle bei sexueller Gewalt Burgenland, Mag.a Karin Behringer-Pfann
Projektstart: 15.12.1993
Kategorie: Kinder/Jugendliche, Frauenförderung
Social-Media: https://www.der-lichtblick.at


Die Frauen- und Familienberatungsstelle „Der Lichtblick“ ist ein privater, gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel setzt, Frauen, Kindern, Jugendlichen und Familien umfassende Beratung und Betreuung in schwierigen Lebenssituationen und Krisen anzubieten. Der Verein bietet psychosoziale, psychologische, arbeitsmarktpolitische und juristische Beratungen an. Seit September 2019 ist „Der Lichtblick“ auch Frauenberatung bei sexueller Gewalt_Burgenland und kann daher auch psychosoziale und juristische Prozessbegleitung anbieten. Insgesamt haben sich im Jahr 2020 2208 Personen an diese Beratungsstelle gewandt. Die Mitarbeiterinnen des Vereins führten insgesamt 4213 Gespräche, davon 2202 persönliche Beratungsgespräche und 2011 anonyme Informationsgespräche.

Konkret ist der Verein „Der Lichtblick“ eine niederschwellige Anlaufstelle für verschiedene Problemlagen von Frauen, Kindern, Jugendlichen und Familien. Dabei arbeitet er ressourcenorientiert und bietet einen geschützten Raum für die Klientinnen und Klienten. Dafür arbeitet er auch mit anderen Institutionen zusammen. Durch die Corona-Pandemie ist es zu einem merkbaren Anstieg der Beratungsnachfrage gekommen. Außerdem war die Beratung nicht durchgehend persönlich möglich. Während der Lockdowns hielten die Mitarbeiterinnen des Vereins telefonisch Kontakt mit den Klientinnen und Klienten, um weiterhin Unterstützung anzubieten. Im Bereich des Themas der sexuellen Gewalt bietet der Verein nicht nur Beratung für Betroffene und deren Angehörige an, sondern führt auch Workshops, Webinare und Sensibilisierungskampagnen durch, um eine effiziente Prävention zu gewährleisten. 

Die Hauptmotivation zur Einreichung für den Bank Austria Sozialpreis 2021 ist die Fortführung bzw. Absicherung des Projekts. Der Verein ist nicht komplett ausfinanziert und deshalb auch auf Spenden angewiesen. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es einerseits zu einem ansteigenden Bedarf an Beratungsleistungen, andererseits konnten Flohmärkte und andere Benefizveranstaltungen nicht durchgeführt werden. Außerdem soll durch die Bewerbung erreicht werden, dass das Projekt in der breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erfährt. Diese Öffentlichkeitsarbeit soll zur Enttabuisierung verschiedener Themen (zb. sexualisierte Gewalt, Mobbing, etc.) beitragen. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden der Bank Austria können sich aktiv beteiligen, indem sie das Projekt weiterempfehlen bzw. dessen Angebot weitertragen. Außerdem sind evtl. ehrenamtliche Tätigkeiten möglich und es können private Benefizveranstaltungen zu Gunsten des Vereins veranstaltet werden.