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Eingereicht von: beratungsgruppe.at - Verein für Informationsvermittlung, Bildung und Beratung, Liesl Frankl
Projektstart: 01.01.2022
Kategorie: Kinder/Jugendliche, Integration/Migration, Frauenförderung
Social-Media: https://www.beratungsgruppe.at/index.php?SID=31


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Interkulturelle Assistenz, kurz INA, ist eine Initiative des Vereins beratungsgruppe.at, die Migrantinnen und Migranten mit niedrigem sozioökonomischem Status und mangelnden Deutschkenntnissen Übersetzung und zum besseren Verständnis auch kultursensible Vermittlung in wichtigen Beratungsgesprächen bietet. Die geschulten INA-Betreuerinnen und Betreuer für dzt. 30 Sprachen haben selbst Migrationshintergrund, kennen das Leben der Betreuten und sprechen gut Deutsch. Seit 2016 hat sich INA für unterschiedliche Einrichtungen derart bewährt, dass sie dafür eigene Budgetmittel bereitstellen. Die Verrechnung erfolgt pauschal pro Einsatzstunde, inkl. sämtlicher Personalkosten sowie allen organisatorischen Arbeiten. Dies erspart der Einrichtung eine Menge an bürokratischem Aufwand. Ein weiterer Vorteil ist, dass die INA-Betreuung sehr kurzfristig bestellt werden kann, z.B. für einen Einsatz am gleichen Tag.

Auch Wiener Pflichtschulen haben hohen Bedarf an INA gemeldet, um zum Wohle der Kinder mit den Eltern besser zusammenarbeiten zu können und damit das Lernen auch für sozial benachteiligte Kinder besser funktioniert. Die Schulen verfügen jedoch nicht über finanzielle Mittel, mit denen sie den INA-Support abdecken können. 

Die Motivation zur Einreichung für den Bank Austria Sozialpreis 2021 besteht hauptsächlich darin, Interkulturelle Assistenz vermehrt an Wiener Pflichtschulen anbieten zu können. 

Mit INA sollen vor allem die Mütter unterstützt werden, da sie es sind, die sich täglich um die Entwicklung und das schulische Fortkommen ihrer Kinder kümmern. So wie alle Eltern wünschen sich auch Mütter mit Migrationshintergrund gute Schulerfolge für ihre Kinder, können sie jedoch aufgrund der eigenen Lebensgeschichte, nicht richtig unterstützen. 

Da viele der Mütter selbst in den Herkunftsländern kaum in die Schule gegangen sind und mit den Anforderungen unseres Schulsystems meist gar nicht vertraut sind, ist die interkulturelle Vermittlung der INA-Betreuerinnen und Betreuer zum besseren Verständnis unseres Bildungssystems oft mindestens so wichtig wie die wortgetreue Übersetzung. 

Das Projekt verfolgt das Ziel, zum Wohle der Kinder die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule zu verbessern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie andere Schulfachkräfte bei ihrer Arbeit und der damit einhergehenden individuellen Förderung der Kinder zu unterstützen.