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Eingereicht von: Simone Ringler
Projektstart: 2019
Kategorie: Kinder/Jugendliche, Integration/Migration
Webseite: https://www.kidscoach.tirol/


Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten nimmt rasant zu. Darunter leiden Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Betreuerinnen und Betreuer und vor allem die Kinder selbst. Mit Hilfe des Bewegungstrainings RIT-Reflexintegration kann diesen Kindern und Jugendlichen geholfen werden, ihre Neuromotorik zu verbessern und somit ihre Probleme, wie Konzentrationsschwierigkeiten, Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche sowie soziale Auffälligkeiten in den Griff zu bekommen. Kindergarten- und Schulprojekte gewährleisten, dass alle Kinder - unabhängig von ihrem familiären Hintergrund - die Möglichkeit bekommen, Defizite auszugleichen, um gestärkt und zuversichtlich in die Zukunft zu gehen. Die Einrichtungen bekommen das Know-How zur Durchführung des Bewegungstrainings (tägliche Übungseinheiten geleitet von den Pädagoginnen und Pädagogen) sowie die Begleitung und Unterstützung während des gesamten Projekts (8 Module über ein Schuljahr verteilt) zur Verfügung gestellt.

Mit dem Preisgeld (1. Platz) könnte das Projekt in zwei Volksschulen und einem Kindergarten durchgeführt werden. Somit würden im ersten Jahr ca. 240 Kinder profitieren (8 Klassen und 4 Kindergartengruppen). Da für Folgeprojekte keine Kosten anfallen, erhöht sich die Anzahl der Begünstigten nochmals um ein Vielfaches.

Als psychologische Beraterin unterstützt Simone Ringler viele Kinder und Jugendliche im Einzelsetting mit Hilfe der RIT-Reflexintegration. Die Erfolge sind sehr gut und der Zulauf bestätigt dies. Aufgrund der Kosten und des benötigten Einsatzes der Eltern bleibt Kindern aus sozialen Randgruppen diese Förderung aber oft verwehrt. Durch das Gruppentraining in Institutionen würde es gelingen, allen Kindern eine Chance zu geben, wesentliche Erleichterung im Familien- und Schulalltag zu erfahren. Durch die Implementierung der RIT-Reflexintegration in Kindergärten und Schulen wird gewährleistet, dass alle Kinder - unabhängig von ihrem familiären Background - diese Unterstützung bekommen und somit Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen und Betreuerinnen und Betreuer Entlastung erfahren.

Förderprogramme, die es für Probleme wie Legasthenie und Dyskalkulie gibt, setzen teilweise zu hoch an. Basale Fertigkeiten wie Gleichgewicht, Körperkontrolle sowie Sehen und Hören kommen bei solchen Ansätzen zu kurz. RIT-Reflexintegration setzt an der Wurzel an und erzielt dadurch sehr gute Ergebnisse bei einer breit gestreuten Symptomatik unter Kindern und Jugendlichen. In Deutschland und Teilen Österreichs gibt es schon RIT-Projekte in Kindergärten und Schulen. In Tirol gibt es noch deutlichen Aufholbedarf.

Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria können sich durch Geld- bzw. Sachspenden beteiligen (für das Reflexintegrationstraining werden Gymnastikmatten, kleine Handspiegel, kleine Aufkleber etc. benötigt). Vereinzelt können auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eine gute Ergänzung sein.