24You

Das neue Internetbanking der Bank Austria.

Internetbanking & BusinessNet

Das gewohnte Internetbanking für Privatkunden und Unternehmen

olbImgAlt Informieren Sie sich jetzt
Investieren in Trends, die die Welt verändern. Informieren Sie sich jetzt ›

Wer sein Leben lang hart arbeitet, möchte, dass sein Vermögen nach dem Tod nicht verloren geht. Wer sich zu Lebzeiten ums Erbe kümmert, erspart später vor allem seinen Angehörigen viele – oft kostspielige – Probleme oder Streitigkeiten.

Das Testament

Mit einem Testament kann der/die letztwillig Verfügende bestimmen, was nach dem Tod mit seinem/ihrem Vermögen passiert. Lediglich eine Einschränkung gibt es: Auch mit einem Testament kann man die gesetzlich normierten Pflichtteilsregelungen nicht umgehen.
Als Erbin bzw. Erben kann man grundsätzlich jede bzw. jeden einsetzen: Verwandte, Freundinnen bzw. Freunde, Vereine, Firmen, etc.
Juristisch korrekt bezeichnet man ein Testament als „letztwillige Verfügung, die eine Erbeinsetzung beinhaltet“.

Daneben kann der/die Verstorbene auch sonstige Verfügungen treffen. Enthält die letztwillige Verfügung keine Erbeinsetzung, sondern dieZuwendung eines bestimmten Vermögensgegenstandes aus der Verlassenschaft, wird dies als „Vermächtnis“ bezeichnet.

Hinweis
Gesetzlich steht gewissen nahen Verwandten ein Pflichtteilsrecht Ihres Vermögens zu. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite „Pflichtteilsrecht“ (LINK).

Wie muss ein gültiges Testament aussehen?

Das Testament ist eine einseitige, jederzeit widerrufliche letztwillige Verfügung, mit der jemand allein oder gemeinsam mit anderen als Erbin bzw. Erbe eingesetzt wird.

Eine letztwillige Verfügung muss einer gewissen Form entsprechen, da sie ansonsten ungültig ist und somit die gesetzliche Erbfolge eintritt. Das eigenhändige Testament muss von der/dem letztwillig Verfügenden vollständig eigenhändig geschrieben und am Ende des Textes eigenhändig unterschrieben werden. Weiters sollten Ort und Zeit der Errichtung angegeben sein.

Wer sein Testament fremdhändig verfasst, also mit Computer, Schreibmaschine oder von einer anderen Person handschriftlich geschrieben, muss folgende Formvorschriften beachten: Das Testament kann nur dann letzter Wille sein, wenn es von der/dem Verstorbenen und drei Zeuginnen oder Zeugen unterschrieben ist. Zudem ist eigenhändig ein Zusatz zu schreiben, aus dem hervorgeht, dass es sich um den eigenen letzten Willen handelt. Die drei Zeuginnen bzw. Zeugen müssen gleichzeitig anwesend sein. Da aus der Urkunde die Identität der Zeuginnen bzw. Zeugen hervorgehen muss, sind neben den Unterschriften die vollständigen Namen und die Geburtsdaten der drei befähigten Zeuginnen bzw. Zeugen mit eigenhändig geschriebenem Zusatz, welcher die Zeugeneigenschaft bekräftigt, erforderlich.

Für die Errichtung einer letztwilligen Verfügung empfiehlt es sich unbedingt, die kompetente Beratung durch eine Notarin bzw. /einen Notar oder einer Rechtsanwältin bzw. /einen Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen. So können Unklarheiten und Familienstreitigkeiten im Erbfall vermieden werden.