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Dem Verbrechen auf der Spur.

Das perfekte Verbrechen kann an der kleinsten Kleinigkeit scheitern. So raffiniert der Mörder auch vorgeht - dass er doch noch überführt wird, dafür sorgen Profiler und Gerichtsmediziner ebenso wie clevere Verhörmethoden und modernste DNA-Untersuchungen.

Mord - Natur - Forensik.

"Oft ist der Fundort einer Leiche nicht der Tatort. Auf der Suche nach dem Mörder braucht die Polizei dann Hinweise, wo der Tatort liegen könnte", erklärt Martina Weber, Professorin an der Universität Wien. Die Botanikerin und forensische Palynologin wird seit vielen Jahren regelmäßig von Strafverfolgern um ihre Hilfe gebeten. Denn unterschiedliche Orte weisen unterschiedliche Blütenpollen auf - daher kann man, so Weber, "Pollen und Sporen als unsichtbare Zeugen verstehen. Denn die forensische Palynologie bedient sich des Pollens, um Verbrechen aufzuklären." Österreich war weltweit das erste Land, wo ein Mord mit Hilfe der forensischen Palynologie aufgeklärt wurde.

Future Talks. 

Beim jüngsten Bank Austria Future Talk Ende Mai plauderten drei ausgewiesene Experten aus dem Nähkästchen des Schwerverbrechens: neben der forensischen Palynologin mit regelmäßigen Aufträgen der Staatsanwaltschaft waren der Leiter des Kriminalmuseums Wien sowie eine Kriminologin, die Profiler ausbildet, gekommen. Und mittendrin: Bank Austria CEO Robert Zadrazil. Denn die Bank Austria Future Talks stellen in Kooperation mit dem ORF III Wissenschaftsmagazin "Quantensprung" regelmäßig aktuelle Fragestellungen und Zukunftsthemen im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation ins Zentrum. Damit möchte sich die Bank für Themen engagieren, die zur Absicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich beitragen und unser Leben heute und morgen bestimmen.

Bildergalerie:

Giftmörder im alten Wien. 

"Auch wenn die Technik sich stetig verändert, so bleiben die Motive im Laufe der Zeit doch unverändert. Menschliches Verhalten funktioniert in Vergangenheit und Zukunft nach gleichen Regeln", erklärt Harald Seyrl, seines Zeichens nicht nur Leiter des Kriminalmuseums Wien, sondern auch Historiker, Restaurator und Buchautor. Morden ist zwar eine männliche Domäne. Doch blickt man auf die Täterinnen in der  Kriminalgeschichte, so sieht man einige wohlüberlegte Giftmorde. Dass zwei spektakuläre Giftmorde vor 100 und mehr Jahren in Wien nicht nur verübt, sondern dort auch aufgedeckt wurde, ist für Seyrl kein Zufall: "Das weltweit erste Institut für gerichtliche Medizin stand in Wien. Unter Kaiser Franz I. war Wien das Mekka der Kriminalisten."

Hinter dem öffentlichen Gesicht.

"Verhalten ist alles, was eine Leiche nicht mehr hinkriegt", bringt es Patricia Staniek, Profilerin im Bereich Wirtschaft und Sicherheit, auf den Punkt. Menschliches Verhalten erkennen und deuten zu können hilft aber nicht nur Kriminalisten, sondern ebenso Personalisten in Vorstellungsgesprächen, Politikern in schwierigen Verhandlungsrunden - und letztlich jedem. "Ein Blick hinter das öffentliche Gesicht eines Menschen gibt wertvollen Einblick in sein tatsächliches Fühlen. Das ist wichtig, um besser zu kommunizieren und zu kooperieren." Staniek erhält 60% ihrer Aufträge aus der Wirtschaft und bringt so das Wissen aus den Bereichen Profiling und Verhaltensanalyse zu den Managern und Führungskräften.

Gemeinsam dem Verbrechen auf der Spur

 

Personen von links nach rechts:

Robert Zadrazil, CEO der Bank Austria
Martina Weber, Universitätsprofessorin und forensische Palynologin 
Harald Seyrl, Leiter des Kriminalmuseums Wien 
Patricia Staniek, Profilerin im Bereich Wirtschaft und Sicherheit  
Andreas Jäger, Moderator, ORF III Wissenschaftsformat "Quantensprung"
 

Vortragende beim Future Talk CSI Forensik

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