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Mit Hightech international erfolgreich

Der Technologieführer z-werkzeugbau-gmbh mit Sitz in Dornbirn setzt auf breite Diversifizierung. Das macht sich gerade im aktuellen Umfeld bezahlt.

z-werkzeugbau-gmbh

Foto: Johannes Steurer und Hermann Eberle, Firmeninhaber und Geschäftsführer von z-werkzeugbau-gmbh, mit Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Hightech aus dem Ländle: Die z-werkzeugbau-gmbh ist Spezialistin in technologisch anspruchsvollen Nischen und international führend in Sachen Formenbau, Automatisierungstechnik, Mikrospritzguss und Rapid Prototyping.

Firmeninhaber und Geschäftsführer sind Hermann Eberle und Johannes Steurer. Vor rund 15 Jahren hatten sie die Sparte vom früheren Eigentümer Zumtobel übernommen – woran heute noch der Firmenname mit dem markanten „z“ erinnert. Danach haben sie hohe Investitionen getätigt und das Unternehmen neu strukturiert. Heute besteht die z-werkzeugbau-gmbh aus vier Geschäftsbereichen: z-automation, z-microsystems, z-moulds und z-prototyping. Während der erste Bereich die Automobil-Dichtungsindustrie versorgt, liefert der zweite Hightech-Komponenten für die Medizin- respektive Analyse- und Labortechnik. z-moulds steht für innovative Spritzgieß-Produkt- und Werkzeugtechnologien in der Verpackungsindustrie für anspruchsvolle Kunden. Die Prototyping-Sparte fertigt seriennahe Prototypen und Kleinserien auf Basis von 3D-Computerdaten für internationale Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Die breite Aufstellung war auch in der Pandemie hilfreich, erzählt Steurer. „Die Diversifizierung hat bereits in der Wirtschaftskrise 2008–2009 geholfen und jetzt wieder. Auch unsere Internationalisierung hat sich positiv ausgewirkt.“ Neben der regionalen Diversifizierung hat auch die nach Branchen als Stütze gewirkt: So sind einige Aufträge im Bereich Automotive bei Ausbruch der Pandemie von einem Tag auf den anderen ausgefallen.

Auch die langjährige Partnerschaft mit der Bank Austria war hilfreich: „Wir haben seit der Gründung vor 16 Jahren zwei große Projekte mit der Bank Austria abgewickelt: Das Management Buyout und den Bau unserer neuen Zentrale vor vier Jahren. Wir haben nur eine Hausbank: Wir fordern unseren Bankpartner und sind über die Partnerschaft auf Augenhöhe sehr glücklich. Die Bank Austria ist ein verlässlicher Partner, dessen Expertise wir sehr schätzen – gerade durch unseren Fokus auf Internationalisierung.“
 

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Wir befinden uns, über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, in einer Phase, wo Wirtschaftsprognosen nicht leicht sind. Worauf sollten Unternehmen gerade jetzt besonders achten, um fit für die Zukunft zu sein?
Unternehmen sind gut beraten, jetzt ihre Finanzierungsstruktur zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren, um fit für die Zukunft zu sein. Wichtig ist es dabei auch, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu erreichen. Wir unterstützen bei dieser Aufgabe im partnerschaftlichen Dialog und schaffen gemeinsam einen Finanzierungsmix, der zu den individuellen Vorhaben des Unternehmens optimal passt – denn die Bedürfnisse sind je nach Branche und Unternehmensgröße äußerst unterschiedlich.
 

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, wenn die Staatshilfen auslaufen? Welche Anschlussfinanzierungen empfehlen Sie Ihren Kunden?
Unsere Working Capital Solutions bieten beispielsweise eine gute Möglichkeit, die Liquiditätssituation zu stärken. Mit Stellschrauben wie der Optimierung von Forderungen, Lagerbeständen und Lieferverbindlichkeiten lassen sich wichtige Kennzahlen und die Liquiditätssituation nachhaltig verbessern. Eine effiziente Liquiditätssteuerung ist für Käufer wie Lieferanten ein wichtiges Thema. Wir bieten dazu eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten. Auch Factoring, also die Erhöhung der Liquidität des Unternehmens durch den Verkauf von kurzfristigen Kundenforderungen, kann Sinn machen. Welche Möglichkeiten für welche Unternehmen geeignet sind, lässt sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch feststellen.
 

Wie haben Sie eigentlich persönlich die Pandemie erlebt, was war die größte Herausforderung?
Ich stamme aus Gmünd und bin vor rund 18 Jahren von Niederösterreich aus beruflichen Gründen nach Tirol „ausgewandert“, weil ich im Firmenkundengeschäft der Bank Austria die Möglichkeit angenommen habe, als Senior Banker in Innsbruck tätig zu sein. Nun bin ich mitten im Lockdown von Tirol nach Vorarlberg übersiedelt, was zu diesem Zeitpunkt nicht einfach war. Weil ich aber sehr sport- und naturbegeistert bin, hat mir die Phase persönlich weniger ausgemacht, als man vermuten könnte: Bewegung im Freien war ja weiterhin möglich und ist auch gesund!