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Breiteneder investiert in die Zukunft

Die private Immobiliengruppe fokussiert sich auf die Optimierung des Bestandsportfolios und nutzte die Krise zur Expansion im In- und Ausland.

Johann Breiteneder, CEO Breiteneder Immobilien Parking mit Günter Hofbauer, Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Foto: Johann Breiteneder, CEO Breiteneder Immobilien Parking mit Günter Hofbauer, Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Eine der prominentesten Baustellen Österreichs – tief unter der Erde: Am Neuen Markt im Herzen der Wiener Innenstadt schreiten die Bauarbeiten für die zentralste Tiefgarage der City plangemäß voran. Das Unternehmen, das das Projekt abwickelt, ist dabei genauso bekannt, wie die Adresse selbst: Die Tiefgarage ist ein weiteres Projekt der Breiteneder Immobilien Parking-Gruppe, die seit mehr als 40 Jahren im Immobilienbereich insbesondere Parkraumbewirtschaftungs- sowie Wohn-, Büro-, Retail- und Hotelprojekte umsetzt. Gerade in Zeiten anspruchsvollerer Rahmenbedingungen ergeben sich dabei neue Investitionschancen. „Einerseits wird unsere Präsenz in jenen Märkten, in welchen wir bereits aktiv sind, wie Österreich, Italien oder Kroatien ausgebaut, andererseits werden auch Expansionsschritte in neue Länder gesetzt“, so Johann Breiteneder, CEO Breiteneder Immobilien Parking. „Es ergeben sich gute Möglichkeiten für den Ankauf von Projekten in unterschiedlichem Entwicklungsstadium oder von Grundstücken in interessanten Lagen, zumal in manchen Regionen der Mitbewerb krisenbedingt verhaltener agieren muss.“ 

Wichtig sind dafür eine solide Finanzierungssituation und ausreichend kurzfristig flexibel verfügbare Liquidität, um Marktchancen aufgreifen zu können. „Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen, unsere Finanzierungsstruktur einerseits über den Kapitalmarkt mit Anleihen und Schuldscheindarlehen sowie weiterhin mit Bankfinanzierungen zu diversifizieren“, so der CEO. „So konnten wir unsere Projekte problemlos umsetzen, aber auch Akquisitionen tätigen, ohne auf externe Unterstützungsmaßnahmen angewiesen zu sein.“

Wichtig sind dafür partnerschaftliche Beziehungen, die auf Vertrauen basieren – insbesondere mit Finanzpartnern wie der Bank Austria, wie Breiteneder betont: „Rasches Handeln, ein Verständnis für die Notwendigkeiten des Geschäftspartners und schnelle Zusagen sind essenziell, um bereits jetzt jene Projekte zu sichern, welche aus der Covid-19-Krise heraus die Basis für eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs darstellen sollen.“

Zudem wurden und werden laufend Maßnahmen gesetzt, um ökologische Aspekte bestmöglich zu berücksichtigen, z.B. durch energiesparende Maßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien.

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Die Bank Austria ist einer der führenden Immobilienfinanzierer in Österreich und verwaltet mit dem Real Invest Austria auch den größten Immobilienfonds des Landes. Welche Leistungen sind derzeit besonders nachgefragt?
Wir begleiten unsere Kunden als echter Generalist in allen Projektphasen: Von der Planung und Strategiefindung über die Wahl der optimalen Development- oder Portfoliofinanzierung bis hin zur Suche nach Investoren. Derzeit sind innovative, flexible Finanzierungsmodelle besonders nachgefragt – für Developments wie für Bestandsimmobilien.
 

Kommerzielle Immobilien haben sich in der Pandemie als resilient erwiesen, Abwertungen waren die Ausnahme. Wie geht es weiter?
Ja, trotz der Corona-Pandemie blieb der Rückgang des Gesamtinvestmentvolumens gegenüber dem Vorjahr 2020 in einem überschaubaren Rahmen. Selbst in Bereichen wie Handel oder Hotel gab es keine groben Preisrückgänge. Im Moment dominiert aber vielerorts die Devise „Abwarten und Markt beobachten“, für die nächste Zeit sind keine größeren Marktbewegungen bei neuen Projekten im Gewerbeimmobilienbereich zu erwarten. Offen ist die Frage, in welcher Höhe sich die Pandemie auch längerfristig auf das Mietniveau auswirken wird, ein wesentlicher Einflussfaktor wird dabei die zukünftige Umsatzentwicklung in den jeweiligen Branchen und am Standort sein. Der Sektor Wohnen bleibt der Motor der Branche: Noch immer besteht ein Nachfrageüberhang, vor allem im Bereich Leistbares Wohnen. Daher ist hier mit einer starken Entwicklungs- und Investorentätigkeit zu rechnen.
 

Wie haben Sie persönlich die Pandemie erlebt?
Ich denke, in dieser Ausnahmesituation hat es für uns alle schwierige Momente gegeben. Während des ersten Lockdowns war meine 82-jährige Mutter länger im Spital und ich konnte sie kaum besuchen, was für uns beide schwer war. Pragmatisch meinte sie „Augen zu und durch“, was mir sehr geholfen hat. Da wurde mir bewusst, wie viel wir in solchen Krisen von der älteren Generation lernen können, da sie schon ganz anderes in ihrem Leben durchgemacht haben. Ich habe mich dann in erster Linie auf meine Arbeit konzentriert und konnte in dieser Zeit besonders viel bewirken. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir das bisher gut überstanden und mit ein wenig Glück wird der Sommer für uns alle – auch privat – wieder etwas normaler.