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Wir nähern uns dem Ende des Zyklus

Der Geschäftszyklus befindet sich sowohl in entwickelten als auch in aufstrebenden Märkten (EM)1 am Wendepunkt, und ein schwächeres globales Wachstum wird sich ebenfalls auf die CEE-Region auswirken. Bei solch pessimistischen globalen Aussichten werden 2019-20 in der CEE die folgenden Themen im Fokus stehen:

  • Das Wachstum dürfte auch 2019 über dem Potenzial liegen, es 2020 aufgrund des schwachen Welthandels jedoch unterschreiten.
  • Dank der geringeren Abhängigkeit von Kapitalzuflüssen, des größeren Spielraums für finanzpolitische Anreize, der besseren Finanzierungsbedingungen, des Zugangs zu EU-Mitteln und der positiven Wirkung sinkender Rohstoffpreise könnte sich die EU-CEEbesser entwickeln als andere Schwellenmärkte.
  • Zurückhaltendere Notenbanken dürften von Zinserhöhungen absehen oder sogar Kürzungen vornehmen, denn angesichts der Wachstumsaussichten werden reale Währungsaufwertung und makroprudenzielle Maßnahmen für eine ausreichende Straffung der Finanzierungsbedingungen sorgen.
  • Solange der geringe Appetit der Anleger auf EM-Anlagen anhält, werden die Zinskurven steil bleiben.
  • Das größte politische Risiko ist die verfahrene Situation zwischen einigen CEE-Ländern und den EU-Institutionen bzw. der NATO.
  • Das größte wirtschaftliche Risiko liegt in Handelskrisen. Der schwache Welthandel, wirtschaftliche und politische Turbulenzen in der Eurozone, der Brexit und die schwache Nachfrage aus der Türkei zählen zu den größten Risiken für die CEE.

 

Quelle: UniCredit Research – CEE Quarterly, 25. Jänner 2019, Kurzzusammenfassung

 

1 Details entnehmen Sie bitte unserem The UniCredit Macro & Markets 2019-20 Outlook - Abschwung in Sicht - defensive Anlagen bevorzugt – vom 13. Dezember 2018.
2 Zur EU-CEE zählen alle EU-Mitgliedstaaten der CEE-Region, nämlich Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien.

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