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Solides Wachstum und attraktive Märkte im nächsten Jahr. Vorsicht in Bezug auf 2019

  • Makro: Wir gehen für 2018 von einem anhaltend starken globalen Wachstum aus, wobei die USA kurzfristig durch Steuersenkungen beflügelt werden, die Eurozone ihre solide Dynamik beibehalten und die Schwellenländer allgemein in guter Verfassung sein dürften. Die wichtigsten Zentralbanken werden ihre Stimulusmaßnahmen vermutlich allmählich reduzieren. Der Wachstumsausblick für 2019 gestaltet sich weniger günstig.
  • Staatsanleihen: 10-jährige US-Treasuries dürften 2018 eine Spitze bei rund 2,75% erreichen, während die Kurvenverflachung weiter dominiert. Die 10J-Bundrenditen sehen wir bis Ende 2018 bei 0,80%. Da der Druck seitens des QE-Programms der EZB nachlässt, dürfte die Aufwärtsbewegung in erster Linie durch einen Anstieg der realen Renditen bedingt sein.
  • Devisen: Die Abwertung des Dollar in Richtung des Gleichgewichtsniveaus dürfte sich fortsetzen. EUR-USD bleibt unterbewertet und dürfte sich bis Ende 2018 seinem fairen Wert von 1,25 nähern, begünstigt durch das Tapering der EZB und neuerliche Portfoliozuflüsse in die Eurozone.
  • Aktien: Der Aufwärtstrend bei Aktien aus der Eurozone dürfte trotz der bereits teuren Kurs-Gewinn-Verhältnisse bis ins neue Jahr Bestand haben. Wir erwarten ein starkes 1H18 mit potenziellen Kursgewinnen von bis zu 15%, gefolgt von einer Konsolidierung oder einem leichten Rückgang in 2H18.
  • Unternehmensanleihen: Die Kreditprofile europäischer Unternehmen dürften weiterhin Unterstützung seitens der Fundamentalfaktoren sowie der EZB-Käufe erhalten. Dennoch machen die äußerst überzogenen Bewertungen Unternehmensanleihen anfällig für Schwankungen am Markt. Wir rechnen mit einer leichten Weitung der Anleihenspreads.
  • CEEMEA: Wir schätzen die Kapitalflüsse in Staatsanleihen und Währungen aus den Schwellenländern weiter konstruktiv ein, wenngleich eine zunehmende Differenzierung erforderlich ist. Genauer gesagt bevorzugen wir Länder mit ausgeglichenen Außenbilanzen, die eine verbesserte Fiskalposition im Inland und hohe Realzinsen aufweisen. Bei Unternehmensanleihen halten wir an unserer Präferenz für Papiere ohne Investment-Grade-Rating fest.

Quelle: UniCredit Research – 2018 Macro & Markets Outlook, 15 November 2017, Kurzzusammenfassung

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