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Die Entwicklung der nationalen und internationalen Kapitalmärkte wird von den Expertinnen und Experten des Bank Austria Private Banking laufend beobachtet und analysiert. Daraus resultiert die jeweils aktuelle Marktmeinung. Diese ist Grundlage für die Anlagestrategie der verschiedenen Vermögensanlageprodukte der Bank Austria.
Anleihen

Vom Fed-Vorsitzenden Jerome Powell getroffene Aussagen zum positiven Konjunkturumfeld in den USA sowie die daraus abgeleitete Möglichkeit, die Fed könnte die US-Leitzinsen letztlich auf ein Niveau anheben, welches das US-Wirtschaftswachstum zu zügeln beginnt, hatten einen deutlichen Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen zur Folge. Hingegen verzeichneten deutsche Bünde vor dem Hintergrund politischer Unsicherheiten tendenziell eher fallende Renditen.

Eine weiterhin solide Konjunkturentwicklung, welche die Inflation auf beiden Seiten des Atlantiks weiter befeuern sollte, sowie die allmähliche Rückführung der geldpolitischen Akkommodierung sprechen für graduell anziehende Renditeniveaus bei Anleihen der Kernländer. Die Fed setzt ihren Zinserhöhungszyklus – wir rechnen mit einer weiteren Leitzinserhöhung im Dezember – sowie ihre Bilanzverkürzung weiter fort. Auch die EZB reduziert schrittweise ihre Wertpapierkäufe und plant diese bis Ende des Jahres zu beenden.

Folglich gewichten wir Renten in Summe bzw. EUR-Staatsanleihen weiterhin unter. Bei Unternehmensanleihen gehen wir selektiv vor, da wir diese nur bedingt für attraktiv erachten. Äußerste Vorsicht lassen wir bei Hochzinsanleihen walten. Hingegen bieten globale inflationsindexierte Staatsanleihen im Zuge langsam anziehender Verbraucherpreise Opportunitäten. Auch Schwellenländeranleihen weisen langfristig Potenzial auf und bleiben übergewichtet.

Aktien

Ein Mix aus unterschiedlichen Unsicherheitsfaktoren hatte in den vergangenen Wochen zu deutlichen Turbulenzen an den globalen Aktienmärkten geführt. Nachdem die Kongresswahlen in den USA geschlagen waren, und damit eine Unsicherheit wegfiel, kehrte bei Anlegern der Risikoappetit zum Teil zurück, woraufhin die Börsen wieder etwas Terrain gutmachen konnten.

Das makroökonomische Umfeld stellt sich weiterhin solide dar, zudem erweist sich die Gewinnsituation der Unternehmen als robust. Angesichts der schwelenden Themenkomplexe, die jederzeit zu Volatilitätsschüben an den Börsen führen können, belassen wir unser Anlagevotum bei Aktien unverändert auf „neutral“.

Regional betrachtet favorisieren wir Europa, Japan und die Schwellenländer. In der Eurozone zeigt sich die Wirtschaftsentwicklung weiterhin solide. Darüber hinaus bieten ein zuletzt schwächer tendierender Euro sowie ein anhaltend positives Gewinnwachstum europäischen Aktien Unterstützung. Allerdings könnten politische Unsicherheitsquellen ein gewisses Rückschlagspotenzial eröffnen. Schwellenländeraktien bieten nach den Kursrückgängen Chancen. Zudem hat sich an unserer positiven Haltung zu diesen nichts geändert. So sollten die Schwellenländer von der Fortsetzung der robusten globalen Wirtschaftsdynamik und attraktiven Bewertungsniveaus profitieren – Selektivität bleibt aber gefragt. Bei japanischen Aktien sorgen die Dynamik der Unternehmensgewinne sowie die äußerst expansive Geld- und Fiskalpolitik für Unterstützung. US-Aktien haben wir aufgrund der relativ höheren Bewertung untergewichtet. Zudem weisen diese deutlich mehr Raum für negative als für positive Überraschungen auf.

Alternative Veranlagungen

Die Anlageklasse der Absolute-/Total-Return-Produkte sowie jene der Rohstoffe nutzen wir weiterhin zur Steigerung der Diversifikation und zur Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses.

Datum: 12. November 2018  

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