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Die Entwicklung der nationalen und internationalen Kapitalmärkte wird von den Expertinnen und Experten des Bank Austria Private Banking laufend beobachtet und analysiert. Daraus resultiert die jeweils aktuelle Marktmeinung. Diese ist Grundlage für die Anlagestrategie der verschiedenen Vermögensanlageprodukte der Bank Austria.
Anleihen

Konjunkturpessimismus, ein lediglich moderater Inflationsdruck und die US-Notenbank Fed, die im Hinblick auf weitere Leitzinsanpassungen Geduld versprach, hatten in den vergangenen Wochen bei Anleihen der Kernländer rückläufige Renditen zur Folge.

Wir erachten die aktuellen Unsicherheiten zum Weltwirtschaftswachstum jedoch für etwas überzogen. Insofern sollte eine moderate Verbesserung des Sentiments in Verbindung mit einer leichten Erholung des Euroraum-Wachstums den Boden für eine zumindest leichte Erholung der Renditen bereiten. Etwas Unterstützung dürften die Renditen auch von der tendenziellen Rückführung der geldpolitischen Akkommodierung erhalten. Allerdings erwarten wir in den USA nur noch eine Leitzinserhöhung in diesem Jahr. Die EZB beendete zwar ihre Netto-Wertpapierkäufe, die Leitzinsen bleiben unserer Ansicht nach jedoch bis mindestens Ende 2020 unverändert. 

Wir gewichten Renten in Summe bzw. EUR-Staatsanleihen unter. Unternehmensanleihen halten wir weiterhin nur bedingt für attraktiv und gehen selektiv vor. Äußerste Vorsicht lassen wir bei Hochzinsanleihen walten. Hingegen bieten globale inflationsindexierte Staatsanleihen angesichts zu niedrig eingepreister Inflationserwartungen Opportunitäten. Schwellenländeranleihen weisen attraktive Renditeniveaus und langfristig Potenzial auf und bleiben daher übergewichtet.
 

Aktien

Nach einem turbulenten Jahresabschluss kehrte in den vergangenen Wochen der Risikoappetit der Anleger zurück, nachdem sich Sorgen hinsichtlich Konjunktur und Gewinnentwicklung nicht im befürchteten Ausmaß materialisierten, woraufhin die weltweiten Börsen deutliche Kurszuwächse verzeichnen konnten. 

Zwar bestehen einige der Unsicherheitsfaktoren vom Vorjahr weiterhin fort und können als Quelle von Volatilitätsausschlägen dienen. Insgesamt erachten wir das Umfeld für Aktien aber nach wie vor günstig. So sollte sich das globale Wirtschaftswachstum weiter fortsetzen, wenn auch mit etwas reduziertem Tempo. Die Bewertungen sind nach der Korrektur von 2018 viel attraktiver geworden und die Dividendenrendite befindet gegenüber jener von Anleihen auf einem interessanteren Niveau. Zudem warten wichtige Notenbanken im Hinblick auf eine straffere Geldpolitik weiter ab bzw. nehmen etwas den Fuß vom Gas. 

Regional betrachtet favorisieren wir Europa, Japan und die Schwellenländer. Trotz der sich zuletzt etwas abschwächenden Konjunkturindikatoren zeigt sich die Wirtschaftsentwicklung der Eurozone weiterhin zufriedenstellend. Darüber hinaus bietet eine attraktive Dividendenrendite europäischen Aktien Unterstützung. Für japanischen Aktien spricht neben steigenden Aktienrückkäufen sowie der äußerst expansiven Geld- und Fiskalpolitik auch die Bewertung, die sich in Relation zu deren Pendants der restlichen Welt auf einem Tiefpunkt befindet. Wir bleiben bei unserer positiven Haltung zu den Schwellenbörsen, die von einer mittelfristigen Schwächetendenz des US-Dollars sowie einem tieferen Bewertungsniveau profitieren sollten. Zudem bietet die Währungsseite Chancen - Selektivität ist aber gefragt. US-Aktien scheinen gegenüber anderen Anlageregionen am wenigsten attraktiv. Zudem befindet sich die USA bereits in der Spätphase des Konjunkturzyklus. Infolgedessen gewichten wir diese Region unter.  
 

Alternative Veranlagungen

Die Anlageklasse der Absolute-/Total-Return-Produkte sowie jene der Rohstoffe nutzen wir weiterhin zur Steigerung der Diversifikation und zur Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses.

Datum: 13. Februar 2019

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