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Schreck sitzt tief

Der Jahresausklang 2018 bescherte den Anlegern wenig Erfreuliches, unter anderem erlebte die Wall Street die stärksten Kursverluste, die je an einem Hl. Abend registriert wurden (in den USA wird am 24.12. gehandelt). Offenbar sitzt der Schreck den Fondsmanagern immer noch in den Knochen.

Nach der monatlichen Umfrage der Bank of America haben derzeit US Aktienfonds einen durchschnittlichen Bargeld-Anteil von 4,8%, was dem höchsten Wert seit der Finanzkrise entspricht. Selbst die markante Erholung zu Beginn des heurigen Jahres konnte die Manager scheinbar nicht so recht beruhigen. Zwar sind die Befragten im Schnitt immer noch bei Aktien übergewichtet, das Ausmaß der Übergewichtung wurde gegenüber der Umfrage davor aber um satte 12 Prozentpunkte gesenkt. Erfahrene Beobachter sehen in dieser Tatsache jedoch einen möglichen Hinweis auf weitere Kursanstiege. Immerhin schätzt die Börse Skepsis viel mehr als Euphorie. Dass wir von Sorglosigkeit weit entfernt sind, zeigt allein die Tatsache, dass 55% der befragten Manager die US Konjunktur eher pessimistisch einschätzen. Außerdem hatten offenbar viele Angst davor, die US Notenbank könnte bei den Zinsanhebungen über das Ziel hinausschießen. Zuletzt haben sich diese Bedenken allerdings wieder zerstreut.

Resumé: Auch wenn US Konjunktur und Unternehmensgewinne heuer an Dynamik verlieren, so steht dem doch eine moderat agierende Notenbank gegenüber, und euphorisch sind offenbar die wenigsten. Keine schlechten Voraussetzungen also ...

 

 

Monika Rosen, Chefanalystin Bank Austria Private Banking

Stand: 15. Februar 2019

Monika Rosen, Chefanalystin Private Banking

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