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Verliert Dollar an Glanz?

Wenn auch die Wall Street in der letzten Zeit immer wieder Schwächesignale ausgesendet hat, so läuft zumindest der konjunkturelle Boom in den USA immer noch ungebrochen. Der nach wie vor ungelöste Budgetstreit wirft natürlich seine Schatten auf das US Wachstum, für den Moment sollte die Bremswirkung aber verkraftbar sein. Diese Tatsache spiegelt sich auch im Dollar wider, der ebenfalls eine lange Rallye hinter sich hat. Unterstützt nicht nur durch die positiven Konjunkturdaten, sondern auch durch die Zinsanhebungen der US Notenbank, konnte der Dollar im Vorjahr quasi gegen alle wichtigen Weltwährungen aufwerten. Zuletzt gab es aber schon Signale seitens der Fed, dass die Phase der restriktiven Geldpolitik sich ihrem Ende nähern könnte. Damit steigt natürlich auch die Erwartung, dass der Dollar ein wenig von seinem Glanz einbüßen könnte, ein Umstand, der den großen US Unternehmen mit ihrer starken internationalen Präsenz durchaus entgegen kommen dürfte. Eine schwache Währung ist für den Export ja nie von Nachteil, und im Leitindex S&P 500 liegt der durchschnittliche Exportanteil zwischen 40 und 50 %. Wenn man sich jetzt vor Augen hält, dass das Gewinnwachstum der US Unternehmen im Vorjahr wahrscheinlich mehr als 20% betragen hat (die Berichtsaison über das 4. Quartal läuft ja noch), für heuer aber nur mehr rund 5% erwartet werden, so ist schon klar, dass ein kleiner Rückenwind hier sehr gelegen käme. Ein etwas schwächerer Dollar könnte diesen Impuls unter Umständen liefern...

 

 

Monika Rosen, Chefanalystin Bank Austria Private Banking

Stand: 18. Jänner 2019

Monika Rosen, Chefanalystin Private Banking

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