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Museo Querini Stampalia

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Der aus dem sechzehnten Jahrhundert stammende Palazzo Querini Stampalia beherbergt in den ehrwürdigen Räumlichkeiten im zweiten Stock ein Museum mit einer der reichsten Kunstsammlungen der Lagunenstadt, die über vierhundert Gemälde von venezianischen, italienischen und flämischen Malern des 14. bis 19. Jahrhunderts umfasst: Donato und Catarino, Giovanni Bellini, Lorenzo di Credi, Jacopo Palma der Ältere und der Jüngere, Bernardo Strozzi, Luca Giordano, Marco und Sebastiano Ricci, Giambattista Tiepolo.

Des Weiteren ist hier die wohl umfangreichste Dokumentation über Venedig im 18. Jahrhundert zu finden: Hundert Gemälde, bei denen es sich um dreißig Alltagsszenen der Genremalerei von Pietro Longhi und siebenundsechzig Stadtansichten von Gabriel Bella handelt, einem weniger bekannten Maler, der Kopien von Werken des 17. und 18. Jahrhunderts anfertigte, die allesamt den Mythos von Venedig fortleben lassen sollten.

Das Museum Querini Stampalia bewahrt trotz der erforderlichen Aktualität der Anlagen seinen Charakter als Museums-Wohnhaus, in dem die ausgestellten Werke den Betrachter mit dem tadellosen Spiegelbild des prunkvollen 18. Jahrhunderts überfluten.

Erlesene, in zarten Pastelltönen dekorierte Zimmer, Decken mit leichter Stuckverzierung, Spiegel und Boiseries an den Wänden verzaubern das Auge des Besuchers, der auf seinem Rundgang die Gemälde betrachtet oder die Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert oder der neoklassizistischen Zeit, die Leuchter aus Murano, die nach alten Mustern gewebten Stoffe, Porzellan aus Meissen, Vezzi, Sèvres, Cozzi, die Skulpturen von Michele Fabris, Ongaro genannt, Antonio Canova und die Globen von Willem Blaue und Gilles Robert de' Vaugondy bestaunt.

Das Portego, der Repräsentanz- und Versammlungsraum des venezianischen Palastes, dient als Zugang zu den historischen Gemächern, die mit Marmorbüsten an den Wänden, der festlichen Farbigkeit des großen Ca’Rezzonico-Leuchters und dem Fresko der Allegorie der Morgenröte in Begleitung der Dämmerung prunkvoll ausgestattet sind.

Das Hochzeitszimmer, dessen allegorische Botschaft dem Zephyr und Flora darstellenden Deckenfresko überlassen wird, ist mit Möbeln von Zuanne und Alvise Querini Stampalia aus gelbgrünem Lack mit hellgrünem Blumendekor eingerichtet.

Das Porzellanzimmer ist als Esszimmer aus der Zeit Ende des 18. Jahrhunderts ausgestattet: Ein großer Tisch mit üppig verzierter antiker Spitzendecke und die Büffets bieten dem berühmten Porzellanservice von Sèvres Platz, das Alvise Querini Stampalia, der letzte Botschafter der Republik der Serenissima in Frankreich in den Jahren 1795-96 in Paris erworben hat.

Im Erdgeschoß des Palazzo wird der von Carlo Scarpa im Jahr 1963 restaurierte Bereich von Wissenschaftlern und Architekten als geniales Beispiel einer modernen Wiedererlangung der unveräußerlichen Werte von Licht und Farbe besucht, die seit jeher Raum und Atmosphäre der Stadt geprägt haben.

Ein neuer moderner Flügel für die Öffentlichkeit entstand nach den Plänen des Tessiner Architekten Mario Botta.