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Silvester 2016

Guten Rutsch ins Jahr 2017!

Den Namen kennt jedes Kind – Silvester. Der letzte Tag des Jahres ist nach Papst Silvester I. benannt, der am 31. Jänner 314 zum Papst geweiht wurde. In seine Amtszeit fällt einerseits das Ende der Christenverfolgung, andererseits das ökumenische erste Konzil von Nizäa (325). Silvester ließ er über dem Petrusgrab die erste Petruskirche errichten. Papst Silvester I. starb am 31. Dezember 335.

Silvester ist der Patron der Haustiere, verantwortlich für eine gute Futterernte und natürlich für ein gutes neues Jahr.

 

SILVESTERBRÄUCHE

Feuerwerk
Viel Lärm zu veranstalten, zählt zu den ältesten Ritualen in der Silvesternacht. Früher verjagte man mit Lärm die bösen Geister. Die Germanen benützten beispielsweise Rasseln, Dreschflegel und Peitschen als Lärminstrumente. Im Mittelalter verwendete man Pauken und Trompeten und das Läuten der Glocken. Heute begrüßt man mit bunten Raketen und lauten Böllern das neue Jahr.



Bleigießen
Mit einem Löffel wird Blei über einer Kerze geschmolzen und dann in ein Gefäß mit kaltem Wasser gegossen. Aus den sich bildenden Figuren soll man die zukünftigen Ereignisse im nächsten Jahr deuten können. Egal, ob die Figur nun eine Blume (neue Freundschaft), eine Spinne (das Glück hängt am seidenen Faden) oder eine Maus (heimliche Liebe, sparsam sein) ist - die Deutung bleibt letztlich jedem selbst überlassen.



Neujahrswünsche

Guten Rutsch
Der "gute Rutsch ins neue Jahr" hat mit Rutschen gar nichts zu tun. Vielmehr geht dieser Ausspruch auf das jiddische Wort "rosch" bzw. auf das hebräische Wort "rosh" zurück und bedeutet Anfang. Man wünscht sich also mit dem "guten Rutsch" schlicht und einfach einen guten (Jahres-)Anfang.

Prosit Neujahhr
Mit "Prosit Neujahr" wünscht man einander Erfolg und Glück fürs neue Jahr. Prosit kommt aus dem lateinischen und bedeutet "es möge gelingen".



Walzer
Ein schöner Brauch ist das Walzertanzen zu Mitternacht. In Österreich ertönt als Auftakt des neuen Jahres die "heimliche Hymne Österreichs", der Donauwalzer.



Läuten der Pummerin

Die größte Glocke Österreichs, die Pummerin, hängt im Nordturm des Stephansdomes. Sie wurde 1951 aus dem Metall ihrer Vorgängerin erneut gegossen. Die Pummerin wird nur zu Neujahr und zu hohen katholischen Feiertagen geläutet.

Glücksbringer
Das Verschenken von Glücksbringer gehört heutzutage zu Silvester wie der Christbaum zu Weihnachten. Schweine-, Kleeblatt- oder Marienkäferfiguren zählen zu den Bestsellern. Die kleinen Figuren werden an Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte verschenkt und sollen Glück für das bevorstehende Jahr bringen.