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Weihnachtliche Gabenbringer

Gabenbringer

Nicht überall auf der Welt bringen Christkind und Weihnachtsmann die Geschenke zu Weihnachten. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl von Gabenbringern erstellt.

In Italien bringt eine Hexe die Weihnachtsgaben. Befana rutscht durch den Schornstein und hinterläßt für die Kinder in dafür bereitstehenden Schuhen Geschenke. Nach der Legende hatte Befana den Weisen aus dem Morgenland auf deren Suche nach dem heiligen Kind kein Quartier gegeben - als Strafe dafür wurde sie in eine hässliche Alte verwandelt, die auf der Suche nach dem Christuskind in jedem Haus ein Geschenk hinterlassen muss.

Russische Kinder freuen sich auf die Kälte - genauer gesagt auf Väterchen Frost und Sneguroschka, das Christkind. Wegen des julianischen Kalenders müssen sich die Kinder ein wenig länger gedulden als anderswo: Die Geschenke erhalten sie erst am 31. Dezember.

Weniger geduldig müssen die Kinder in Holland sein: Der Geschenkebringer ist Sinterklaas, die holländische Version von Knecht Ruprecht heißt Zwarten Piet und trägt die Tüten. Sinterklaas, bekleidet mit rotem Mantel, Bischofsmütze und weißen Handschuhen ist aber nicht nur der Gabenbringer, sondern auch Schutzpatron der Seefahrer. Stilecht besucht er am letzten Novembersamstag mit dem Schiff die Hafenstädte und reitet mit einem Schimmel an Land. Die Geschenke gibts dann schon am 5. Dezember.

In Spanien dauert's ein wenig länger: Die Geschenke bringen die Heiligen Drei Könige - natürlich erst am 6. Jänner.

Der rumänische Weihnachtsmann heisst Mos Craciun und bringt die Geschenke am Heiligen Abend - natürlich durch den Kamin. Die Bescherung findet dann am Christtag statt.

In Island sorgt ein Zwergen-Kollektiv für Weihnachtsstimmung. Gáttaþefur, Kertasníkir, Ketkrókur und zehn Kobolde-Kollegen haben ihre Auftritte zwischen 12. und 24. Dezember.  Ihre Aufgabe besteht darin, Kindern ein Zeugnis für deren Verhalten abzugeben, indem sie etwas in deren Schuhen auf dem Fenstersims hinterlassen: Süßigkeiten und kleine Geschenke für die braven, Kartoffeln oder Übleres für die unartigen.

Auf der deutschen Insel Rügen gibt es den Brauch der "Lüttenweihnachten". Hier treten die Menschen ganz offiziell als Gabenbringer auf - und beschenken ihre Tiere, die ihnen über das Jahr treue Gefährten waren.