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Nachweihnachtliche Festtage

Stefaniritt & Johanneswein

Schon die ältesten liturgischen Kalender erwähnen eine Reihe von Heiligenfesten im unmittelbaren Anschluss an das Weihnachtsfest.

26. Dezember - Stephanus
Stephanus war der bedeutendste Diakon der Urkirche in Jerusalem. Weil er sich in Opposition zu bestimmten jüdischen Gewohnheiten stellte, wurde er zum Tod verurteilt und gesteinigt. Er starb um das Jahr 40.

Stephanus ist der Patron der Pferde: deshalb werden an diesem Tag Pferde und Hafer gesegnet. In manchen Orten wird am 2. Weihnachtsfeiertag der "Stefaniritt" abgehalten.

27. Dezember - Johannes
Johannes gehörte gemeinsam mit seinem Bruder Jakobus dem Älteren zu den zwölf Aposteln Jesu. Am 27. Dezember wird der "Johanniswein" gesegnet. Der Sage nach hat Johannes vergifteten Wein getrunken, der ihm aber nicht schadete, da er den Wein zuvor segnete. Der Johanneswein soll die Glieder stärken, Gicht fernhalten und Kranke kurieren.

28. Dezember - Unschuldige Kinder
Dieser Tag soll an den Kindermord von Bethlehem erinnern, wurde aber schon bald zu einem Festtag für Kinder. Im Mittelalter wurden in den Schulen Feste gefeiert und ein Kinderbischof gewählt.

Heute ziehen in vielen Orten in Salzburg, Kärnten, der Steiermark und im Burgenland Kinder beim "Frisch-und-g‘sund-Schlagen" mit Ruten durch die Straßen. Mit einem Schlag soll die Lebenskraft der Zweige auf die Menschen übertragen werden. 
 
31. Dezember – Silvester
Den Namen kennt jedes Kind – Silvester. Der letzte Tag des Jahres ist nach Papst Silvester I. benannt, der am 31. Jänner 314 zum Papst geweiht wurde. In seine Amtszeit fällt einerseits das Ende der Christenverfolgung, andererseits das ökumenische erste Konzil von Nizäa (325). Silvester ließ er über dem Petrusgrab die erste Petruskirche errichten. Papst Silvester I. starb am 31. Dezember 335.

Silvester ist der Patron der Haustiere, verantwortlich für eine gute Futterernte und natürlich für ein gutes neues Jahr.