UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Brauchtum und Aberglaube

Wilde Jagd und Peitschenknallen

Advent und Weihnachten sind eine Zeit des Glaubens – doch der Aberglaube hat sich in manchen Bräuchen und Vorstellungen rund um die Weihnachtszeit erhalten.

Perchtenlaufen

Das Perchtenbrauchtum lässt sich historisch bis ins Mittelalter nachweisen. Um böse Geister zu vertreiben liefen Bauernburschen -  mit Tierfellen verkleidet - durch den Ort. Der Begriff "Percht" leitet sich von der Frau Bercht oder Perchta ab, die, so der Glaube, von den Bergen in die Täler herabstieg und für Recht und Ordnung sorgte. Perchtenläufe sind hauptsächlich im Alpenraum verbreitet und werden rund um Weihnachten abgehalten.

Die Wilde Jagd

In der Zeit um die Wintersonnenwende heißt es: Vorsicht vor der Wilden Jagd! Über den Himmel zieht ein Geisterheer, angeführt vom germanischen Gott Wodan. In manchen Gegenden war auch eine Frau Anführerin, Perchta oder Hulda genannt. Um die Wilde Jagd nicht herein zu lassen, schloss man die Haustüre gut ab. Auch alle unnötigen Arbeiten wie Spinnen, Wäschewaschen, Schuhputzen, Haarschneiden und dergleichen mussten unterbleiben, um die Aufmerksamkeit Frau Huldas und ihres Gefolges nicht auf sich zu lenken. Aus Hulda entstand übrigens Frau Holle, bekannt durch Grimms Märchen.

Aperschnalzen

Mit dem Aperschnalzen (aper = schneefrei) wird der Winter vertrieben. In manchen Städten wird es am Neujahrstag abgehalten, daher auch die Bezeichnung Neujahrsschnalzen. Geschnalzt wird mit einer bis zu 4 Meter langen Peitsche.

Die Nacht der Tiere

In der Nacht vom 24. und 25. Dezember sollen die Tiere sprechen können und dabei auch Zukünftiges prophezeien. Aber Vorsicht: Wer diese Prophezeihungen hört – so sagt der Aberglaube – muss sterben.