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Nachhaltig reisen

Traumziel Nachhaltigkeit

Für immer mehr Menschen spielt in der jährlichen Urlaubsplanung Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für den Urlaubsort selbst, als auch für die Auswahl von Feriendomizil und Verkehrsmittel.

Umweltverschmutzung, Klimawandel, CO2-Emissionen - die Lust auf Urlaub ist durch diese Faktoren getrübt. Doch Urlaub auf "Balkonien" ist nicht die einzige Möglichkeit, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Letztendlich soll und muss jeder für sich selbst entscheiden, wo und wie er die schönsten Wochen des Jahres verbringen will. Doch jede und jeder Reisende kann dazu beitragen, ihren bzw. seinen Urlaub so verträglich wie möglich zu gestalten.

Vor der Reise

Nachhaltige Reisen führen – sofern möglich – in erster Linie in Regionen, die dafür bekannt sind, sich für nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Nachhaltig reisen bedeutet auch, die Verkehrsmittel für die Anreise sorgsam auszuwählen und umweltfreundliche Hotels auszuwählen. Auch in sozialer Hinsicht kann Reisen verträglich gestaltet werden. Respekt vor der lokalen Bevölkerung sowie Neugier und Offenheit gegenüber den Menschen und ihrer Kultur sind für beide Seiten ein Gewinn - dies bedeutet soziale Nachhaltigkeit.

Die Anreise

Zug, Auto, Flugzeug ...

Flugreisen sind ein sensibles Thema. Viele Urlaubsziele können ohne Flugzeug einfach nicht erreicht werden. Andererseits ist der Flugverkehr ein Bereich, der für klimaschädliche Emissionen verantwortlich ist. Generell gilt: Je länger die Flugstrecke, desto länger sollte der Aufenthalt dauern. Faustregel: Bei einer Anreise zwischen 700 und 2.000 km sollte die Aufenthaltsdauer mindestens sieben Tage betragen, bei einer Anreise ab 2.000 km beträgt die Aufenthaltsdauer vierzehn Tage, bei Flügen auf einen anderen Kontinent drei Wochen.

Alternativen zum Stau

Für Kurzstrecken ist die Bahn ein guter Ersatz für das Flugzeug. Rechnet man die Anfahrt, und den Aufenthalt in den Flughäfen mit ein, ist Bahn fahren oft sogar fast gleich schnell und um einiges bequemer.

Auch für die Autofahrt sind Bahn oder Bus gute Alternativen und weisen eine deutlich bessere Umweltbilanz auf als das Flugzeug. Und die Landschaft an sich vorbei ziehen zu lassen ist allemal lustiger als im Stau zu stecken.

Das Auto ist trotzdem ihr bevorzugtes Verkehrsmittel? Fahrgemeinschaften in den Urlaub sparen Sprit (und Kosten) und gemeinsam (z.B. mit Freundinnen und Freunden) macht es auch mehr Spaß. Ein Spritspartraining vor Urlaubsantritt schont nicht nur im Urlaub die Geldbörse, sondern entlastet auch die Umwelt.

Die Unterkunft

Neben der Anreise sind die Unterkünfte einer der wichtigsten Faktoren für nachhaltiges Reisen. Viele Hotels setzen heute auf Umweltschutz, indem sie z. B. Energie- und Wasser-sparend wirtschaften.

Auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Freizeitangebot können Kriterien für die Umweltverträglichkeit einer Unterkunft sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Verpflegung. Umweltorientierte Unterkünfte bieten ihren Gästen Produkte aus der Region, die biologisch angebaut und landestypisch sind und keine weiten Transportwege hinter sich haben.

Klimaneutralität

Mobilität verursacht CO2-Emissionen, die maßgeblich zum Treibhauseffekt und Klimawandel beitragen. Die durch den Urlaubsflug oder die Urlaubsreise verursachten Emissionen lassen sich jedoch durch den Kauf eines CO2-Zertifikates kompensieren.

Dies ist möglich, da Treibhausgase eine globale Schädigungswirkung haben. Für den Klimaschutz ist es daher irrelevant, an welchem Ort Emissionen entstehen und an welchem Ort sie vermieden werden. Das bedeutet: Emissionen von Treibhausgasen an Ort A können durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an Ort B neutralisiert werden.

Die Einnahmen aus dem Verkauf der CO2-Zertifikate, dienen dem Auf- und Ausbau von Klimaschutzprojekten. So werden zum Beispiel Entwicklungsländer beim Aufbau einer zukunftsfähigen Energieversorgung mit Hilfe erneuerbarer Energien unterstützt.