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Mitarbeiterengagement

Regelwerk für verantwortungsvolles Handeln

Die Werte der Integrity Charter sind das Fundament unseres Unternehmens. Der "Treibstoff", der alles "am Laufen" hält, sind engagierte, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Motivation und Engagement lassen sich nicht verordnen. Sie entstehen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingebunden werden, sich als wesentlicher Teil des Unternehmens fühlen und aktiv an dessen Entwicklung mitarbeiten können. Kurz: wenn "Zuhören" und "Feedback geben" integrale Bestandteile der Unternehmenskultur sind.

Das Wissen um geschäftliche Zusammenhänge und klare Zielvorgaben sind weitere Bausteine.

Unsere Werte - unsere Basis

Wir glauben, dass nur engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmögliche Leistungen erbringen – zugunsten des Unternehmens und zu ihrer eigenen Zufriedenheit. Ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen steht deshalb im Mittelpunkt unserer Bemühungen.

Dieses Arbeitsumfeld können wir nur schaffen, wenn unser Verhalten unseren gemeinsamen Werten entspricht – Fairness, Transparenz, Respekt, Gegenseitigkeit, Handlungsfreiheit und Vertrauen.

Deshalb haben wir diese gemeinsamen Werte in der Integrity Charter formuliert - als Regelwerk für verantwortungsvolles Handeln und für den Zusammenhalt unserer Gruppe.

Fundament der Unternehmenspersönlichkeit

Unsere Werte sind das Fundament unserer Unternehmenspersönlichkeit. Sie leiten uns in unserer täglichen Arbeit und geben uns Richtlinien für unser Verhalten in die Hand. Sie unterstützen uns dabei, kritische Situationen in unserer täglichen Arbeit mit Integrität zu meistern.

Uns ist bewusst, dass die Beziehung zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Einbahnstraße ist. Persönliches Engagement kann sich nur in einer auf Gegenseitigkeit beruhenden Beziehung entwickeln.

Das Ombudssystem, die MitarbeiterInnen-Meinungsumfrage und das Ideenmanagement zeigen, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuhören, um zu erfahren, wie wir die Zusammenarbeit in unserer Gruppe noch verbessern und unser persönliches Engagement kontinuierlich messen können.

Ideenmanagement

Offen für Verbesserungen
Eigene Ideen einzubringen und aktiv Verbesserungen anregen zu können, sprich: das Kreativitätspotenzial seiner Mitarbeiter abzurufen und zu fördern – davon lebt ein Unternehmen.

Diese Potentiale zu erkennen und die Bank Austria stetig weiter zu verbessern ist das Ziel von "Treibstoff", dem Ideenmanagement der Bank Austria.

Im Vordergrund stehen dabei die Motivation der Mitarbeiter und deren Einbindung in unternehmerische Aufgaben.

Jeder Vorschlag wird vom Treibstoff-Beauftragten geprüft und an den entsprechenden Gutachter weitergeleitet.

Der Europäische Betriebsrat der UniCredit ist führend

Der Europäische Betriebsrat ist ein von der Europäischen Union ins Leben gerufenes Gremium, das die Informations- und Konsultationsrechte von Arbeitnehmern in Bezug auf grenzüberschreitende Konzernaktivitäten europaweit verbessern soll.

Warum ein Europäischer Betriebsrat?
Nach einer Reihe erfolgreicher Unternehmenseingliederungen ist die UniCredit Group zu einem wahrhaft europäischen Finanzinstitut herangewachsen.

Wir möchten bewusst und auf allen Ebenen "europäisch" sein, von der Zusammensetzung unseres Managements über unsere Industrial Relations-Struktur bis hin zur Einbindung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Vorgänge in der Gruppe.

Die Vereinbarung über die Einrichtung eines Europäischen Betriebsrats in der UniCredit Group (UEBR) konnte dank den vereinten Bemühungen der HR-Funktionen auf lokaler und Gruppenebene einerseits und der Arbeitnehmerorganisationen und ihrer Vertreter andererseits gemäß den Grundsätzen des sozialen Dialogs am 26. Januar 2007 unterzeichnet werden.

Durch die Tätigkeit des Europäischen Betriebsrats (EBR) wird es möglich sein:

  • die Integration der Gruppe als ganze zu stärken;
  • eine europäische Unternehmenskultur zu entwickeln;
  • dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gründe hinter den Managemententscheidungen auf Gruppenebene besser verstehen.

Der UEBR ist einer der größten und komplexesten unter den bisher rund 800 Europäischen Betriebsräten. Dies erklärt sich durch die Vielzahl teilnehmender Länder und die hohe Zahl der Arbeitnehmervertreter.

Die Entsendung von Arbeitnehmervertretern in den UEBR stellt eine Ergänzung der bestehenden Labor Relations dar. Die Arbeitnehmervertreter haben Anspruch auf Informations- und Konsultationsgespräche mit der Konzernleitung der UniCredit Group. So werden sie zeitgerecht über die jeweilige wirtschaftliche Lage, über zukünftige Strategien und grenzüberschreitende Fragen mit möglichen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer des Unternehmens informiert und dazu befragt.

Die Ergebnisse dieser Gespräche werden über die UEBR-Mitglieder auf lokaler Ebene kommuniziert.

Der UEBR umfasst alle europäischen Länder, in denen die Gruppe tätig ist. Dies gilt sowohl für EU-Mitglieder als auch für Nicht-EU-Mitglieder. Durch dieses hohe Maß an Mitbestimmung werden die EU-Vorschriften übererfüllt.

Wie in der Vereinbarung ausdrücklich festgehalten, finden sich die UEBR-Richtlinien in der Integrity Charter der UniCredit Group. Der UEBR verpflichtet sich überdies zur uneingeschränkten Anwendung der Unternehmenskultur, Grundsätze und CSR-Werte der Gruppe. Gemäß dieser Verpflichtung und auf Grund einer Neuerung beim EBR können Arbeitnehmervertreter gemeinsame Erklärungen mit der Konzernleitung zu CSR-Fragen herausbringen. Es geht darin um Themen wie Training, beruflicher Entwicklung, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung, Arbeits- und Umweltfragen, Gesundheit und Sicherheit. Diese gelten in der Folge für die gesamte Gruppe als Richtlinien.

Der UEBR, in dem 27 Länder vertreten sind, trat erstmals am 19. September 2007 in der Gruppenzentrale in Mailand zusammen, um einen gemeinsamen Dialogpfad festzulegen, der dem neuen Zeitalter der Industrial Relations gerecht wird. Auf diese Weise soll eine Gruppenkultur verbreitet werden, die tatsächlich auf unseren gemeinsamen europäischen Werten beruht.

Ausbildung, Lernen und berufliche Entwicklung

Am 8. April 2008 wurde im Zuge der ordentlichen Sitzung des Europäischen Betriebsrats (EBR) und der Konzernleitung der UniCredit Group eine wichtige Vereinbarung über die Bildung zweier gemeinsamer Kommissionen unterzeichnet:

Es handelt sich um die Kommission für "Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung" und um die Kommission für "Ausbildung, Lernen und berufliche Entwicklung".

Die genannten Kommissionen tagten auf europäischer Ebene erstmals am 30. Juli 2008, um zwei gemeinsame Erklärungen über jene Richtlinien zu unterzeichnen, anhand derer die Initiativen und Aktivitäten der gesamten Gruppe an den Grundsätzen der Corporate Social Responsibility und an den in der Integrity Charter dargelegten Werten ausgerichtet werden sollen.

Die Kommissionen bestehen jeweils aus 12 Mitgliedern, davon sechs UEBR-Arbeitnehmervertreter und sechs Vertreter der HR-Gruppenfunktion.

Die "Ausbildungs-Erklärung" wurde am 16. Dezember 2008 vom UEBR Auswahlkomitee und der Konzernleitung unterzeichnet.

Gemeinsame Erklärung über "Ausbildung, Lernen und berufliche Entwicklung"

Am 16. Dezember 2008 wurde die gemeinsame Erklärung über "Ausbildung, Lernen und berufliche Entwicklung" vom Europäischen Betriebsrat unterzeichnet. Dieser wurde für den UEBR durch dessen Vorsitzenden, Herrn Andrea Bonansea, und das Präsidium bzw. für die Konzernleitung der UniCredit Group durch den Leiter der HR-Gruppenfunktion, Rino Piazzolla, und den Leiter des Bereichs Industrial Relations, Angelo Carletta, unterzeichnet.

Die gemeinsame Erklärung ist das Ergebnis von Vorarbeiten der im April 2008 gegründeten Gemeinsamen Kommission. Dieser gehören EBR-Mitglieder, Vertreter der HR-Gruppenfunktion und interne Fachkräfte an.

Sie stellt ein wichtiges und greifbares Beispiel dafür dar, wie sich die Grundsätze der Corporate Social Responsibility und des sozialen Dialogs sowie die Werte der Integrity Charter ins tägliche Leben aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen lassen.

Die UniCredit Group ist absolut überzeugt, dass die ständige Personalentwicklung eine überaus wichtige Investition darstellt, die Mitarbeiter motiviert und sie im Unternehmen hält. Außerdem stellt die HR-Entwicklung einen fundamentalen Faktor für den Erfolg und die Nachhaltigkeit jeder Unternehmensstrategie dar.

Dies ist vor allem im Kontext des neuen globalen Unternehmensmarktes von Bedeutung, der sich durch eine besondere Dynamik und Komplexität auszeichnet. Lernen ist eine lebenslange, permanente Erfahrung, die darauf abzielt, unseren Kollegen die nötigen Werkzeuge und Fähigkeiten zu vermitteln, um ihre derzeitigen und potenziellen zukünftigen Funktionen zu unterstützen, ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, neue Chancen wahrzunehmen.

Da Diversität eine der Hauptquellen unserer Stärke ist, definiert die Gemeinsame Erklärung Richtlinien und Grundsätze, die den unterschiedlichen kulturellen, sozialen und historischen Hintergründen jedes Landes, in dem die UniCredit Group vertreten ist, gerecht werden.

Diese Richtlinien und Grundsätze sollen allen Beteiligten Unterstützung und einen Bezugspunkt für alle Strategien, Aktivitäten und Initiativen auf dem Gebiet der Ausbildung, des Lernens und der beruflichen Entwicklung bieten.

Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung

Am 14. Mai 2009 wurde vom Europäischen Betriebsrat (UniCredit European Works Council, UEWC) und der Konzernleitung der UniCredit die gemeinsame Erkärung hinsichtlich "Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung" unterzeichnet.

In dieser gemeinsamen Erklärung werden allgemeine Richtlinien für die UniCredit sowie Definitionen zu den Begriffen Vielfalt, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung aufgestellt, nach denen die gesamte Unternehmenskultur ausgerichtet wird.

Der Text lehnt sich hierbei an die Philosophie und die Grundsätze der Corporate Social Responsibility sowie an die in der "Integrity Charter" der UniCredit verankerten Werte an. Auf Erstere hat die UniCredit schon seit jeher gesetzt und entsprechende Investitionen getätigt, während Letztere eine zentrale Bedeutung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Orientierungshilfe bei der täglichen Arbeit einnimmt.

Darüber hinaus berücksichtigt das vorliegende Dokument die in der gemeinsamen Erklärung der EU-Sozialpartner bestimmten generellen Standards zum Thema "Beschäftigung und soziale Angelegenheiten im europäischen Bankensektor: einige Aspekte in Bezug auf CSR".

Die UniCredit als international positioniertes Unternehmen blickt auf eine durch Fusionierungen und Übernahmen geprägte Geschichte zurück und stellt sich den Herausforderungen, die sich durch die demographischen und sozialen Umbrüche ergeben. Es hat erkannt, welche Bedeutung die Anpassung an die Gegebenheiten des sich rasch verändernden Arbeitsmarktes und des sozialen Umfeldes sowie dem aktiven Engagement in allen Wirtschaftsbereichen hat.

Daher hat sich die Gruppe bewusst dazu entschieden, die Pluralität der Gesellschaft zu berücksichtigen, um von den durch die neuen weltweiten Entwicklungen entstehenden Möglichkeiten profitieren zu können. Um das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, richtet sich ein Hauptaugenmerk auf die Kundenzufriedenheit und ein erstklassiges Dienstleistungsangebot sowie – im allgemeinen Sinn – auf die Schaffung eines langfristigen Wertes für unsere Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter und Stakeholder, verbunden mit dem ausdrücklichen Ziel, ihre Erwartungen und Bedürfnisse zu verstehen.