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Gift Matching Programm

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für gemeinnützige Organisationen

Die Idee ist simpel, der Effekt groß: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UniCredit sammeln auf freiwilliger Basis Spenden zu Gunsten gemeinnütziger Organisationen. Im Rahmen des Gift Matching Programmes erhöht die UniCredit Foundation – die Stiftung der UniCredit - die Summe.

Gemeinsam sind wir stark
Mit dem Gift Matching Programm wird der Gedanke des gemeinnützigen und ehrenamtlichen Engagements unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der UniCredit gefördert und verbreitet. Das Engagement des Einzelnen bekommt so eine noch größere Wirkung.

Indem sich MitarbeiterInnen zu Spendergruppen zusammenschließen, findet zugleich ein Austausch statt, der eine Kultur des "sich Engagierens" schafft.

Ein Programm für die gesamte UniCredit

Gruppenweit durchgeführt wurde dieses Programm erstmals 2007. Mehr als 170.000 MitarbeiterInnen waren zur Teilnahme eingeladen. Viele MitarbeiterInnen engagierten sich schon bisher für gemeinnützige Organisationen und nutzen jetzt die Chance, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen diese Organisationen zu unterstützen.

2014: EUR 302.000,- für 75 Projekte

2014  wurden in Österreich von 2.058 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 302.000 Euro für 75 verschiedene Hilfsprojekte gespendet - ein neues Rekordergebnis.

Zudem erfüllen 66 der 75 Hilfsprojekte die Gift-Matching-Kriterien, weshalb die UniCredit Foundation einen Spendenbetrag von rund 285.000 Euro verdoppelt.

2013: EUR 296.000,- für 65 Projekte

2013 betrug die Gesamtspendensumme EUR 296.000,-. Insgesamt haben sich im Jahr 2013 mehr als 2.200 österreichische Kolleginnen und Kollegen am Gift Matching Program beteiligt und für 65 verschiedene Hilfsprojekte in Österreich und auf der ganzen Welt gespendet.

UniCredit Foundation hat die Spenden erhöht.

Tibetan Childrens Village / SOS-Kinderdorf SUJA in Indien

Wenn es Nacht wird im SOS-Kinderdorf Suja (Nordindien), gehen die Lichter an. Dass es für die über 2.000 Kinder dann hell wurde, konnte man trotzdem nicht sagen. Von den Decken in den Kinderheimen hingen nackte Glühbirnen, besser gesagt: eine (!) nackte Glühbirne pro Zimmer. In einem Schlafsaal schlafen bis zu 20 Kinder, in jedem Haus leben rund 40 Kinder.

Gemeinsam mit dem Direktor des Kinderdorfes habe ich ein Projekt ausgewählt, das den Kindern, dem Kinderdorf und der Umwelt gleichermaßen hilft: Wir haben die bestehenden Glühbirnen gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Das bedeutet besseres Licht für die Kinder und weniger Stromverbrauch für das Kinderdorf. Das Geld für diese Aktion kam durch ein Projekt des Gift Matching Programs zustande.

Der Hintergrund
Dhondup Lhamo (16), Tsering Choenga (20) und Tsering Lhatso (14) sind die Namen meiner tibetischen Patenkinder. Sie leben seit einigen Jahren mit rund 2.500 tibetischen Kindern im SOS-Kinderdorf Suja in Nordindien. Wie zehntausende andere tibetische Kinder sind auch sie über den Himalaya geflüchtet, um in Indien ihre Sprache zu lernen und ihre Religion ausüben zu können. In Tibet ist das aufgrund der chinesischen Besatzung nicht möglich.

Die Kinder lassen ihre Eltern und Familie, ihre vertraute Umgebung zurück, um eine gute Ausbildung zu erhalten. Kontakt zu ihren Familien, zu ihren Eltern können sie in den allermeisten Fällen keinen haben – die Flucht ist eine Trennung auf lange Zeit, sehr oft für immer. Im Kinderdorf lernen sie neben der Sprache und Kultur ihrer Heimat auch Englisch. Sie haben die Möglichkeit, eine Lehre zu machen oder die Schule mit der Matura zu beenden. Die tibetischen Kinderdörfer stehen unter der Patronanz des Dalai Lama.

Hilfe, die ankommt

Dass das Geld auch wirklich ankommt, davon konnte ich mich bei mehreren Reisen in das Kinderdorf überzeugen. "Ist Ihnen bei Ihrem Rundgang im Kinderdorf etwas aufgefallen?" fragte mich der Kinderdorfdirektor lächelnd. Na und ob: Alle (!) Glühbirnen waren durch Energiesparlampen ersetzt worden.

Das Dankesmail hatte ich ja schon vorher erhalten:

Dear Friends,

Warmest greetings from the Children's Village!

Thank you very much for your email with the very wonderful news of the gift matching grant. We are delighted to receive this amount for our project "Light for Suja" and would like to take this opportunity to thank everyone associated in making this fund available to us. We are equally thankful to Mrs. Brigitte Wagner for all her effort in raising the needed funds to fulfill this project.

No doubt, your support and solidarity is highly appreciated and most valuable. Thank you very much!

With kindest regards,

Lobsang Tsomo
Head Office
Tibetan Children's Village

2008: Bücher für Suja

Im darauffolgenden Jahr bat ich um Unterstützung für Bücher: Tibetische Bücher sind eine große Hilfe, die Kultur kennen zu lernen und zu bewahren. Der Bibliothek im Kinderdorf Suja fehlten diese Bücher. Dabei ist die Bibliothek einer der bevorzugten Aufenthaltsorte der Kinder, die stöbern, schauen, lesen, …

Meine Freude war daher groß, als ich auch für mein zweites Projekt große Unterstützung erhielt. Und schon wenige Monate später konnte ich den großen Büchertisch in der Bibliothek in Suja bewundern - übervoll mit neuen Büchern.

2009: Renovieren und Sanieren

Die heftigen Regenfälle des Monsoun bringen jedes Jahr Zerstörungen in die Kinderdörfer. Der Putz bröckelt, an den Mauern wächst der Schimmel. 2009 habe ich also für die Renovierung der Häuser in Suja gesammelt. Und wieder waren meine Kolleginnen und Kollegen großzügig.

Ich bin stolz darauf, in einem Unternehmen zu arbeiten, das mein soziales Engagement fördert und (finanziell) unterstützt ...

Brigitte Wagner

Hilfe für misshandelte Kinder

Kinder werden oft aus heiterem Himmel aus ihrer gewohnten Lebenssituation gerissen, wenn die Mutter gezwungen ist, sich in ein Frauenhaus zu flüchten. Von einem Tag auf den anderen sieht ihr Alltag vollkommen anders aus. Sie sind von ihrem sozialen Umfeld abgeschnitten und lernen erst zu verstehen, dass daheim etwas "nicht in Ordnung" ist. Manchmal äußert sich das als Wut auf die Mutter, manchmal ziehen sich die Kinder einfach nur in ein Schneckenhaus zurück.

Dieses Projekt "Spielleute" unterstützt die Betreuung dieser Kinder im Frauenhaus Graz.

Ein Stück Normalität
Ein Nachmittag pro Woche wird von den Spielleuten mit den Kindern gemeinsam gestaltet. Damit wird ihnen ein Ausflug ins Leben außerhalb der Ausnahmesituation ermöglicht (Ausflüge in die Natur, Sportliches, Kino/Theater/Zirkusbesuche,…). Dafür stehen vier speziell geschulte BetreuerInnen (Spielleute) zur Verfügung, davon auch zwei Männer. Das hat unter anderem den Hintergrund, den Kindern ein positiv besetztes Männerbild zu vermitteln.

In österreichischen Frauenhäusern haben keine männlichen Personen Zugang (auch der Postbedienstete nicht). Viele Frauen flüchten sich dermaßen traumatisiert in diese Einrichtungen, dass mit der auch nur zufälligen Präsenz eines Mannes jegliches langsam aufkommendes Gefühl der Sicherheit bei den Frauen gefährdet wäre.

Frauenhäuser sind Kinderschutzeinrichtungen
In Österreich gibt es derzeit 30 Frauenhäuser mit 750 Plätzen für misshandelte Frauen und ihre Kinder. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass in 70 Prozent der Fälle, in denen Frauen Gewalt durch ihre Ehemänner oder Lebensgefährten erleben, auch die Kinder misshandelt werden.

Die Aufnahme von Kindern im Frauenhaus, ihre Betreuung und Unterstützung ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Mehr als die Hälfte der BewohnerInnen der Frauenhäuser sind Kinder.