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Trends beim Geld anlegen

Bank Austria Anlagebarometer zum Weltspartag:
Das klassische Sparbuch bleibt das Ankerprodukt – chancenreichere Veranlagungsformen im Vormarsch

Nach einem klaren Rückgang der Sparmotivation im Vorjahr aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage zeigt das aktuelle Anlagebarometer der Bank Austria eine deutliche Konsolidierung der Sparbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher im Jahr 2014 trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus.

Sparbuch, Bausparen und Online-Sparkonten erreichen mit 77 Prozent in der Gunst der Anleger in etwa wieder den Stand der letzten Jahre (2013: 65 Prozent). Deutlich im Aufwind befinden sich neben Lebensversicherungen und der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge vor allem Wertpapiere und Investmentfonds mit 21 Prozent (2013: 14 Prozent).

Insbesondere bei höheren Haushaltsnettoeinkommen über 2.900 Euro ist beim Interesse an Wertpapieren und Investmentfonds eine Zunahme um 15 Prozentpunkte auf 38 Prozent festzustellen. Auch die Investition in Unternehmen erreicht bei höheren Einkommen mit 25 Prozent (2013: 13 Prozent) einen deutlichen Zuwachs.

Bank Austria Anlagebarometer



Flexible Veranlagungen und Vorsorge für den Notfall

"Das Sparbuch bleibt das Ankerprodukt für Anleger trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus", sagt Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat- und Firmenkunden, "das liegt vor allem an der Sicherheit und Einfachheit des klassischen Sparens. Aber auch chancenreichere Anlageformen wie Investmentfonds legen deutlich zu und gewinnen immer mehr an Attraktivität. Besonders wichtig ist Anlegern auch hier hohe Flexibilität bezüglich der Höhe und Dauer der Veranlagung sowie die Möglichkeit, bei Bedarf auf das Vermögen zugreifen zu können."

Stärkste Motivation zu sparen ist die Vorsorge für Notfälle mit 60 Prozent (2013: 46 Prozent) bzw. der Wunsch, sich in Zukunft etwas leisten zu können mit 56 Prozent (2013: 41 Prozent). Auch die Altersvorsorge mit 51 Prozent wird wieder deutlich wichtiger. Die Vorsorge für Kinder mit 44 Prozent, für die Ferien mit 42 Prozent, die finanzielle Unterstützung von Familie/Freunden mit 39 Prozent, Ausgaben für Renovierung und Wohnungsausstattung mit je 38 Prozent oder den Kauf eines Autos mit 33 Prozent sind weitere wichtige Motive zu sparen. Stark angestiegen ist auch das Sparziel, Geld für Heilbehandlungen bereit zu haben, mit 25 Prozent (2013: 15 Prozent).

Martin Gölles, Leiter der Bank Austria Marktforschung, meint: "Wir können abhängig vom verfügbarem Einkommen durchaus unterschiedliche Entwicklungen beobachten. Unabhängig vom Einkommen, sparen 38 Prozent der Befragten weniger als früher und geben ihr Geld lieber aus. Im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld mag das verständlich sein, ist im Hinblick auf die Zukunftsvorsorge aber eine durchaus bedenkliche Entwicklung."

Das durchschnittliche Sparvolumen pro Monat beträgt laut Bank Austria Anlagebarometer 207 Euro im Jahr 2014. Die Sparquote der privaten Haushalte liegt aktuell mit 6,1 Prozent im guten europäischen Mittelfeld.