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Fakten rund ums Geld anlegen

Einlagensicherung und Anlegerentschädigung

Aufgrund von EU-Richtlinien, in Österreich im Bankwesengesetz (BWG) umgesetzt, ist jedes Kreditinstitut, das sicherungspflichtige Einlagen entgegennimmt bzw. sicherungspflichtige Wertpapierdienstleistungen erbringt, gesetzlich verpflichtet, einer Sicherungseinrichtung anzugehören.

Die Bank Austria unterliegt als österreichische Bank uneingeschränkt den österreichischen Bestimmungen zur Einlagensicherung und Anlegerentschädigung (§§ 93 ff BWG). Die Bank Austria ist Mitglied bei der gesetzlichen Sicherungseinrichtung der Sparkassen, der Sparkassen-Haftungs Aktiengesellschaft.

Einlagensicherung:

Natürliche Personen:
Die Einlagen natürlicher Personen pro Einleger mit einem Höchstbetrag von
EUR 100.000,- gesichert.

Nicht-natürliche Personen:
Einlagen nicht-natürlicher Personen sind pro Einleger mit einem Höchstbetrag von
EUR 50.000,- gesichert.

Ab dem 1.1.2011 sind die Einlagen nicht-natürlicher Personen bis zu einem Betrag von EUR 100.000,- gesichert.
Große Unternehmen sind von der Einlagensicherung und Anlegerentschädigung ausgenommen (Größenkriterien siehe § 221 Abs 3 Unternehmensgesetzbuch).

Einlagen auf einem Konto, über das zwei oder mehr Personen als Gesellschafter einer offenen Gesellschaft, einer Kommanditgesellschaft, einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder einer dieser Gesellschaftsformen entsprechenden Gesellschaft nach dem Recht eines Mitgliedstaates oder eines Drittlandes verfügen können, werden bei der Berechnung des Höchstbetrages zusammengefasst und als Einlage eines Einlegers behandelt; dies gilt in gleicher Weise für Guthaben und sonstige Forderungen aus Wertpapiergeschäften.

Überblick Einlagensicherung

Anlegerentschädigung:

Nach österreichischem Recht sind Wertpapiere den Anlegern von der depotführenden Bank zurückzugeben.
Geldforderungen aus der Anlegerentschädigung sind sowohl bei natürlichen Personen als auch bei nicht- natürlichen Personen mit höchstens EUR 20.000,- gesichert. Forderungen von nicht-natürlichen Personen sind jedoch mit 90% der Forderung aus Wertpapiergeschäften pro Anleger begrenzt.

Abgrenzung Einlagensicherung - Anlegerentschädigung:

Im Normalfall fallen alle Arten von Einlagen/Guthaben, die auf verzinste oder unverzinste Konten (z.B. Guthaben auf Gehalts-, Sparkonten, Festgelder etc.) bei Kreditinstituten gutgeschrieben werden, unter die Einlagensicherung.

Rückflüsse aus der Wertpapierverrechnung (Dividenden, Verkaufserlöse, Tilgungen etc.) fallen ebenfalls unter die Einlagensicherung, wenn sie auf ein verzinstes Konto bei einem Kreditinstitut gutgeschrieben werden.
Erfolgt der Rückfluss hingegen unmittelbar auf ein unverzinstes Konto, unterliegen die Beträge der Anlegerentschädigung.

Die Ausnahmen von der Einlagensicherung und Anlegerentschädigung finden Sie in § 93 Abs 5 BWG.

Zusätzliche Informationen zum Bankenpaket:

Der Staat hat jedenfalls zur Sicherung der Stabilität des österreichischen Finanzmarktes ein Gesetzespaket beschlossen, in dem eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen für Banken enthalten sind: Unterstützungsmaßnahmen für die Liquiditätsbeschaffung bis zur Rekapitalisierung. Von diesen Maßnahmen würden auch alle Einlagen profitieren, soweit sie nicht ohnehin der Einlagensicherung unterliegen, sowie auch alle Schuldverschreibungen der Banken.

 

Häufig gestellte Fragen zur Einlagensicherung