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Erfolgsgeschichten

Heimische Künstler auf dem Weg zum Erfolg

Seit jeher hat es sich die Bank Austria zur Aufgabe gemacht, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Mit gezielten Förderprojekten und Preisen unterstützt sie die heimische Kunst- und Kulturszene.

Wie wichtig die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist, beweist ein kleiner Überblick über einige Preisträger des Bank Austria-Kultursponsoring-Programms. Dieser Überblick ist auch für die Bank eine schöne Erfolgsgeschichte.

Katharina Gruzei

In Gruzeis Projekten geht es immer um den Menschen, gesellschaftspolitische Veränderungen, Geschlechterrollen und deren Ausdruck im Alltag geht. Ein Ansatz, der auf großes nationales wie internationales Interesse stößt.
Ihre künstlerische Laufbahn startete Katharina Gruzei 2004 mit dem Studium an der Kunstuniversität Linz. Sie setzte damit den Startschuss für eine international und national erfolgreiche Karriere.

2008 kürte sie eine Fachjury einstimmig zur ersten Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten "Ö1 Talentestipendiums für Bildende Kunst". Dieses wird von der Bank Austria gesponsert.

In einer 6Kanal Videoinstallation präsentierte sie den "real american way of live" mit der Fotoserie "LA Work Shift". In dieser zeigte sie ihre bildgewaltigen Beobachtungen der Arbeitswelt in Los Angeles, die durch Pendlerkolonnen, Mehrarbeit und Konsumdruck geprägt ist.

Im Herbst 2010 präsentierte Gruzei neue Arbeiten in der Einzel-Schau "expectation leads to dissappointment" im Salzburger periscope und 2011 im Rahmen der Gruppen-Ausstellung "Farewell to Longing" im Wiener Kunstraum Niederösterreich.

Im April 2012 begeisterte sie mit neuen Fotoarbeiten in der Ausstellung "l' image touche au réel" in der Kunsthalle am Hamburger Platz in Berlin-Weißensee. Im Rahmen der diesjährigen Grazer "Diagonale" präsentierte Katharina Gruzei ihren experimentellen Kurzfilm "Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik".

"Die Arbeiterinnen verlassen die Fabrik" fand nicht nur überall in Europa großen Anklang sondern wurde auch auf internationalen Filmfestivals auf der ganzen Welt gespielt. So war er zum Beispiel in Denver, in Argentinien, in Hong Kong und im Kosovo, aber auch in Südkorea und Australien ein großer Erfolg. Beim Nashville Filmfestival in den USA gewann die österreichische Künstlerin damit sogar den Preis für "Best Experimental Short". In Ihrer Heimat honorierte man die Dokumentation mit dem Preis für den besten jungen österreichischen Kurzfilm. Derzeit läuft er in London, im Zuge der Canary Wharf Summer Screens.

Im März 2013 bewies sie ein weiteres Mal ihr Talent im Fotohof Salzburg. Bei der Ausstellung "Magie des Abdrucks" war die Künstlerin gleich mit zwei Werken vertreten. "Double Portrait" – eine Installation bestehend aus Spiegelobjekt in einem Holzrahmen – zeigte Gruzeis Interesse an der Ästhetik von Gebrauchsfotografie, besonders der kriminologischen Fotografie. Bei dem zweiten Kunstwerk handelte es sich um einen Digitalen C-Print mit dem Titel "être sur la trace", das die Reproduktion einer Instantfotografie zeigte.

Im darauffolgenden Frühjahr zeigte sie die ortsbezogene Malerei "Ophiophobia", sowie eine Mehr-Kanal Soundinstallation mit dem Titel "Variations for an environment" im Zuge der Ausstellung "Destroy" im Botanischen Garten in Linz. Gruzei kreierte einen Mix aus Geräuschen eines brasilianischen Regenwaldes und Helikoptern, die die drohende Zerstörung der Natur durch den Tourismus widerspiegeln soll.

http://katharinagruzei.blogspot.co.at 
http://oe1.orf.at/artikel/213054

Stephanie Mold

Stephanie Mold studierte an der Kunstuniversität Linz. 2009 wurde ihr einstimmig das "Ö1 Talentestipendium für Bildende Kunst" verliehen. Dieses wird von der UniCredit Bank Austria gesponsert.

In ihrer Kunstinstallation "Dialogue Pieces" inszenierte Mold unterschiedliche Szenen und Geschichten in weißen Boxen, die von längeren Texten beschrieben wurden. Perspektive und Medium wechselt sie nach Thema ihrer Arbeit.

In ihrem bisher letzten Videoprojekt "hello gümüshane" zeigte sich Mold 2009 als Hauptfigur auf ihrer Busreise mit einem Museumsstuhl durch Ostanatolien, um diesen als Geschenk dem Bürgermeister von Gümüshane zu überreichte.

Im selben Jahr veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Ich bin wie Zucker. Jung und blond in Istanbul". Hier verarbeitet sie unterhaltsam und scharfzüngig Erlebnisse als junge blonde Frau mit türkischen Männern, die sie während eines Türkeiaufenthalts in Nachtclubs getroffen und nachhause begleitet hatte. Gleichzeitig markierte sie deren Wohnorte auf einer Landkarte und gestaltete 3D Modelle ihrer Wohnungen.

http://stephaniemold.carbonmade.com
http://oe1.orf.at/artikel/215317

Der Preis war dem Andenken an den 1998 verstorbenen Maler Georg Eisler gewidmet. Er zählte zu den am höchst dotierten Kunstpreisen in Österreich.

Zugelassen waren alle Ausdrucksformen der Malerei ohne thematische Vorgabe. Zuletzt wurde er 2010 mit einer Summe von 25.000 € vergeben.

Dorit Margreiter

Dorit Margreiter ist eine österreichische Fotografin, Video- und Installationskünstlerin. Sie studierte zwischen 1988 und 1992 an der Universität für Angewandte Kunst Wien.

In ihren komplexen künstlerischen Arbeiten lässt Margreiter immer wieder auch autobiografische Momente einfließen.

2001 erhielt sie den "Georg-Eisler-Preis" für ihre außergewöhnliche Arbeit in der sie auf einzigartige Weise das Spannungsfeld zwischen Privatem und Öffentlichem darstellt. Gleichzeitig zeigt sie in ihrer Installationen und Videofilmen das Verhältnis von Film und Fernsehen zu architektonischen und sozialen Raumvorstellungen auf.

2006 zeigte sie ihre Ausstellung "Dorit Margreiter >Analog<" in der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig. Die Ausstellung "Painting the Glass House" wurde 2008 sowohl in der Yale School of Architecture in New Haven wie auch im Aldrich Contemporary Art Museum in Ridgefield präsentiert.

Für ihre Ausstellung im Österreich Pavillon der 53. Biennale Venedig baute Margreiter 2009 einen Seitenflügel des Pavillons zu einem Kino um. Dieses wurde gleichzeitig als Drehort eines dort gezeigten Stummfilms verwendet.

Mehrere Einzelausstellungen versprachen ihr ein erfolgreiches Jahr 2011. Unter "Dorit Margreiter" stellte sie in Krobath, Berlin aus, ebenso wie in der Stampa, Basel. Die Ausstellung "Description" konnte ebenso 2011 im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid besucht werden.

Es folgten weitere bedeutsame Gruppenausstellungen, wie die "Performing Histories", die 2012 und 2013 im Museum of Modern Art in New York ausgestellt wurden, die ihren weltweiten Durchbruch besiegelte.

2012 stellte sie ihr Können in der Ausstellung "Tomorrow was already here" im Museo Tamayo Mexico City unter Beweis.

Im Kunsthaus Bregenz stellte die Künstlerin 2014 ihre Werke neben Größen wie Ai Wei Wei, Rainer Ganahl, Anita Leisz und Heimo Zoebernig aus.

http://www.doritmargreiter.net

Katrin Plavcak

Katrin Plavcak wuchs im steirischen Zeltweg auf. Das Studium an der Akademie der bildenden Künste führte sie nach Wien. Dort studierte sie unter anderem bei Sue Williams. Ihre Arbeit umfasst ein breites Spektrum von Malerei, Zeichnungen, Objekte, Installationen, Videos und Musik.

Ab 1998 begeisterte Plavcak in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen das Publikum, unter anderem in Wien, Berlin, Hamburg oder Chicago. 2003 wurde ihr "Georg-Eisler-Preis" verliehen. Plavcak überzeugte die hochkarätige international besetzte Fachjury mit ihrer Arbeit auf kontinuierlich höchstem Niveau und der außergewöhnlichen Konzeptionalität hinter ihren Werken.

Die Jury zeigte sich von der großen Vielfalt ihrer Ausdrucksfähigkeit in den unterschiedlichsten künstlerischen Medien begeistert. Mit deren Hilfe reflektiert und bearbeitet sie ihre von der Jugendkultur geprägten Alltagserlebnisse.

Zuletzt präsentierte sie ihre Arbeiten in Gruppenausstellungen. 2011 bei der Ausstellung "Moderne: Selbstmord der Kunst" in der Neuen Galerie Graz oder "Sense and Sensibility" im Salzburger Kunstverein.
2012 bei der Ausstellung "Immer Bunter. Aktuelle Malerei aus Österreich" in der Galerie im Taxispalast in Innsbruck oder "Painting was a Lady" im Wonderloch-Kellerland in Berlin.

Neben weiteren Gruppenausstellungen kuratierte Plavcak 2013 einige Expositionen, wie zum Beispiel ff / The History of Painting Revisited und ff / Forma in Berlin oder STAG in London und Berlin. Dabei stellte sie eine harmonische Gruppe diverser Künstler zusammen und gab ihnen die Chance ihre Werke zu präsentieren.

Sie selbst zeigte ihre Kunst im Frühjahr 2014 in den Soloausstellungen "Tools and Accessoires" in Wien und "Die Fernseh-Hand" in Deutschland. Daneben partizipierte sie an einigen Gemeinschaftsausstellungen in London, Gent und Wien.

http://www.plavcak.com

Bertram Hasenauer

Der österreichische Zeichner und Maler Bertram Hasenauer begann 1992 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien wo er die Meisterklasse bei Franz Xaver Ölzant besuchte. Sein Studium vertiefte Hasenauer an der Universität der Künste in Berlin und dem Saint Martins College of Art & Design in London.
2008 wurde dem Träger zahlreicher Stipendien der "Georg-Eisler-Preis" verliehen.

In seinen Bildern widmet sich Hasenauer hauptsächlich der menschlichen Figur die er vor einem monochromen, weißen oder dunklen Hintergrund darstellt. Die Figuren wirken androgyn, scheinen im Raum zu schweben. Sie sind durch ein markantes Kinn, angedeutete Backenknochen und einer hohen Stirn betont.

Dabei steht aber nicht die Schönheit des Einzelnen im Vordergrund, sondern die Frage nach der Authentizität hinter dem Schein. Die Figuren scheinen gleichermaßen abwesend wie anwesend zu sein.

Seiner Ausstellung im Tresor des Bank Austria Kunstforums 2009 folgten zahlreiche weitere Einzelausstellungen: 2009 im Z in Bregenz, 2010 in der Galerie Jan-Philipp Frühsorge Contemporary Drawings in Berlin, sowie 2010 im Mario Mauroner Contemporary Art oder im Museum der Moderne in Salzburg.

2011 schaffte Hasenauer den Sprung über den großen Teich und stellte in New York aus. Ebenfalls in diesem Jahr honorierte man seine Bilder mit dem Großen Kunstpreis des Landes Salzburg, da er "in zwei Jahrzehnten eine unverwechselbare künstlerische Handschrift, die international verstanden wird, entwickelt hat", so die Jury.

Auch in den folgenden Jahren präsentierte er seine Werke in Einzelausstellungen in Wien, Salzburg, Berlin, Mailand und 2013 in der Exposition "nichtvonmenschenhand" in Graz.

http://www.bertramhasenauer.com

Acies Quartett

Vier junge Musiker gründeten 2000 das Acies Quartett. Seit 2006 besteht das Ensemble aus den heutigen Mitgliedern Benjamin Ziervogel, 1. Violine, Raphael Kasprian, 2. Violine, Manfred Plessl, Viola und Thomas Wiesflecker am Violoncello.

Die vier Ausnahmemusiker haben schnell die Aufmerksamkeit der internationalen Musikszene auf sich gezogen.
Von der Bank Austria wurde das Quartett mit dem Titel "Bank Austria Artist of the Year 200"“ ausgezeichnet. Ihre musikalischen Fähigkeiten erweiterten die jungen Musiker in Meisterkursen bei Mitgliedern von Quartetten mit Weltniveau. Bei ihren zahlreichen Konzerten gastierte das Acies Quartett unter anderem in der Slowenischen Philharmonie, dem Cankarjev dom Ljubljana, dem Teatro dei Dioscuri Rom oder im Konzerthaus Klagenfurt.

Im März 2008 spielten die vier Musiker erstmals im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.Im Mai desselben Jahres folgte ihr Debüt im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Studioalbums 2007 folgte das zweite Album 2009 sowie die Einspielung des Schubert Quintetts gemeinsam mit David Geringas.

2010 wurde das Acies Quartett in das Programm des österreichischen Außenministeriums "The new Austrian sound of music" gewählt und konzertierte auf verschiedenen Tourneen in Europa, darunter Mailand, Prag, Sarajevo und Paris. Es folgten Auftritte in den USA, Indien, Bangladesh und Vietnam.

Im Jänner 2012 erschien ihre vierte CD für das Label Gramola mit Streichquartetten von Dmitri Schostakowitsch. Außerdem wurden sie mehrfach, unter anderem 2012, zum international renommierten Festival Schubertiade Schwarzenberg eingeladen.

Seit 2014 spielt das Quartett mit einem neuen Bratschisten, Simon Schellnegger.

http://www.aciesquartett.com

Daniela Koch

Im Alter von 16 Jahren begann die Flötistin Daniela Koch mit ihrem Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Michael Martin Kofler.

2009 belegte sie als jüngste Teilnehmerin den ersten Platz beim größten und international bedeutendsten Flötenwettbewerb, der 7. Kobe International Flute Competition.

Nach ihrem erfolgreichen zweiten Platz und der Verleihung eines Sonderpreises als jüngste Finalistin des 59. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München wurde sie für ihre musikalischen Leistungen im gleichen Jahr als "Bank Austria Artist of the Year 2010" ausgezeichnet.

Zahlreiche Konzerte führten die junge Österreicherin unter anderem nach England, Italien, Frankreich, Kanada, Japan und in die USA.

Sowohl als Gast renommierter Festivals als auch als Solistin mit namhaften Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, dem European Union Chamber Orchester oder dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin begeistert die klassische Musikszene.

Seit 2011 Soloflötistin der Bamberger Symphoniker. Im selben Jahr erschien mit Unterstützung der Bank Austria Daniela Kochs Debüt-CD "My Magic Flut".

In der Saison 2013 war Daniela Koch »Rising Star« der European Concert Hall Organisation. In diesem Rahmen gab die Flötistin Rezitale in Konzertsälen, wie dem Bozar Brüssel, der Cité de la Musique Paris, dem Concertgebouw Amsterdam, der Luxemburger und Kölner Philharmonie, der Hamburger Laeiszhalle und dem Konzerthaus Wien.

In der ersten Hälfte 2014 führten Daniela Koch Konzerte u. a. nach Wiesbaden, Mannheim, Wien, Erlangen und zum Festival auf Herrenchiemsee. Sie spielte dabei mit Partnern wie Wen Xiao Zheng, Anneleen Lenaerts und Martin Klett. Mit den Bamberger Symphonikern unter ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott präsentuerte sie Mozarts Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur KV 313. Außerdem ist sie als Solistin beim Kurpfälzischen Kammerorchester und beim Wiener Kammerorchester eingeladen.

http://www.danielakoch.com

Petra Stump

Die 1975 in Vorarlberg geborenen Petra Stump begann ihre musikalische Ausbildung 1989 mit dem Klarinettenstudium am Landeskonservatorium Feldkirch sowie einem Konzertfachstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Von 1999 bis 2002 studierte sie in der Meisterklasse von Ernesto Molinari an der Hochschule für Theater und Musik in Biel-Bern in der Schweiz und besuchte bei einem zweijährigen Auslandsaufenthalt das Conservatorium van Amsterdam.

Meisterkurse bei Alois Brandhofer, Suzanne Stephens, Karlheinz Stockhausen und Christian Leitherer rundeten ihre musikalische Ausbildung ab.

Von der Bank Austria und der Jeunesse wurde der talentierten Musikerin der Titel "Bank Austria Artist of the Year 2006" verliehen.

Mit ihrer Leidenschaft für ihr Instrument begeisterte Stump bereits bei zahlreichen Auftritten und Festivals in ganz Europa, unter anderem bei den Salzburger Festwochen, den Hörgängen im Wiener Konzerthaus, der Biennale Bern, dem Festival für Neue Musik Alicante, dem Nuovi Spazi Musicali in Rom oder dem Montmartre en Europe.

Seit einigen Jahren arbeitet Petra Stump gemeinsam mit Heinz-Peter Linshalm national und international erfolgreich als Klarinettenduo, unter anderem für namhafte Komponisten wie etwa Pierluigi Billone, Chaya Czernowin, Beat Furrer, Bernhard Gander oder Jorge Sanchez-Chiong.

http://www.stump-linshalm.com

Jávorkai-Group

Die Brüder Ádám und Sándor Jávorkai wurden im ungarischen Györ geboren. Sie absolvierten ihre musikalische Ausbildung an der Franz-Liszt-Musikakademie, beziehungsweise dem Béla Barók Konservatorium in Budapest. Danach studierten sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

2005 gründeten die Brüder die Jávorkai-Group. Seither begeistern sie mit enormer Spielfreude an der Violine und dem Violoncello die internationale Musiklandschaft.

Damit treten die Brüder auch in die Fußstapfen ihrer Vorfahren, denn ihre Familie gilt seit Generationen als eine der wichtigsten Musikerfamilien Ungarns sowohl in der Klassik wie auch im Bereich der authentischen Volksmusik.

2009 wurde den musikalischen Wahlwienern der Titel "Bank Austria Artist of the Year" von der Bank Austria und der Jeunesse verliehen.

Als Solisten treten die Brüder mit renommierten Orchestern wie der Budapester Philharmonie, den Berliner Symphonikern und der Dresdner Philharmonie auf.

Konzerte als Duo führten sie bereits durch ganz Europa, nach Russland, Japan und China.

http://www.javorkai-brothers.com

Der nach dem Jazzsaxofonisten benannte Hans Koller Preis wurde von 1997 bis 2009 jährlich vergeben. Er stellte hierzulande ohne Zweifel die wohl wichtigste Auszeichnung des Genres Jazz dar.

Er wurde in folgenden Kategorien vergeben:

  • "Musiker des Jahres"
  • "Newcomer des Jahres"
  • "Sideman des Jahres"
  • "Album des Jahres"
  • "European Jazz Prize"

Zudem erhielten zwei junge MusikerInnen ein New York Stipendium.

Georg Breinschmid

Der in Niederösterreich geborene und in Wien lebende Bassist Georg Breinschmid zählt zu den führenden Österreichischen Jazzmusikern auf dem internationalen Musikparkett. Bereits während seines Studiums an der Wiener Musikhochschule war er als Substitut an verschiedenen Wiener Orchestern tätig.

Zwischen 1994 und 1996 spielte er im Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester. Bis 1998 war er bei den Wiener Philharmonikern beschäftigt. 1999 kehrte er der Orchesterlaufbahn den Rücken, um sich voll und ganz seiner Leidenschaft für den Jazz hinzugeben.

Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich Breinschmid in der internationalen Jazz-Szene. Für seinen Mut, einen neuen und riskanten musikalischen Weg einzuschlagen, wurde er 2003 mit dem "Hans-Koller-Preis" in der Kategorie "Newcomer of the Year" ausgezeichnet.

Der vielseitige und virtuose Bassist arbeitete bereits mit internationalen Jazz-Größen wie Archie Shepp, Charlie Mariano, Kenny Drew jr., Biréli Lagrène, Wolfgang Muthspiel, Triology oder Megablast zusammen.

Im Mai 2010 eröffnete Breinschmid mit seinem Trio Brein’s Café die Wiener Festwochen und begeisterte europaweit ein Millionenpublikum vor dem Fernseher. Im selben Jahr wurde die DVD "Georg Breinschmid Live" veröffentlicht.

Seit 2012 ist sein neues Album "Fire", welches er gemeinsam mit den Musikern Roman und Frantisek Janoska sowie Thomas Gansch aufgenommen hat, im Handel.

2011 präsentierte Breinschmid zum ersten Mal ein abendfüllendes Programm seiner Kompositionen mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich im Grossen Saal des Wiener Musikvereins.

2012 und 2013 folgten weitere Auftritte mit Breinschmids Werken & Symphonieorchester, u.a. dem Philharmonischen Orchester Brno, dem Symphonieorchester Vorarlberg, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, dem Bruckner Orchester Linz und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Breinschmid spielte 2014 bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele, den Festspielen Gmunden und Mecklenburg-Vorpommern sowie Konzerte in Bregenz, Dresden und Hong Kong.

http://www.georgbreinschmid.com

Lorenz Raab

Raab begann als 14-Jähriger mit dem Studium an der Wiener Musikhochschule. Acht Jahre später nahm ihn die Liebe zu seinem Instrument Raab endgültig gefangen.

Innerhalb kürzester Zeit machte sich Raab während seines klassischen Studiums in Salzburg und Bremen in der Wiener Jazz-Szene einen Namen.

Neben Volksmusik und Klassik spielte Raab als Jazzer unter anderem im Vienna Art Orchestra oder bei der Jazzwerkstatt Wien. 2004 wurde der facettenreiche Musiker im Rahmen des "Hans-Koller-Preises", in der Kategorie "Newcomer of the Year" ausgezeichnet.

Für Raab bedeutete der Preis nicht nur eine Aufwertung der österreichischen Jazzszene im internationalen Kontext sondern auch ein medialer Aufschwung und zahlreiche daraus resultierende Konzertauftritte. Seit 2003 ist er Solotrompeter der Wiener Volksoper. 2007 erarbeitete er die Musik für ein Theaterstück im "Theater der Kinder".

Mit der Formation "Lorenz Raab :xy band" kreiert er mit einer originellen Besetzung, zu der eine Zither und zwei Bässe gehören, akustisch einzigartige Hörerlebnisse die von elektronischen Sounds inspiriert werden.

Besonders bei Jazzfestivals ist Lorenz Raab und seine Band ein gern gesehener Gast. Unter anderem spielte er 2014 beim Jazzfestival Bregenz, beim Festival in Retz und dem 33. Bayrischen Jazzfestival.

http://lorenzraab.at

Martin Reiter

Breits als Kind wurde das musikalische Talent des 1978 in Wien geborenen Pianisten Martin Reiter gefördert.
1996 begann er das Jazzklavier-Studium an der jetzigen Anton Bruckner Universität in Linz. Ein Jahr später wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst nach Wien.

Ein Stipendium ermöglichte dem begnadeten Pianisten 2001 ein Auslandsjahr am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er bei Rob van Kreefeld studierte.

Die Verleihung des "Austrian Young Lions Award" 2002 führte Reiter zu Auftritten bei großen internationalen Jazzfestivals.

2005 wurde dem Ausnahmetalent am Piano der "Hans-Koller-Preis" in der Kategorie "Newcomer of the Year" verliehen. Im selben Jahr erschien auch sein erstes Solo-Album "Chez es Saada". Diese folgte 2008 die weltweite Präsentation des Albums "ALMA". Auch seine zuletzt erschiene CD "Inventions & Impressions" begeisterte die Musikszene.

Seit einigen Jahren arbeitet er eng mit dem Gitarristen Andi Tausch unter dem Namen "The Flow" zusammen.
Obwohl Reiter seinen Lebensmittelpunkt nach wie vor in Wien hat, zieht es ihn jährlich für einen mehrwöchigen Aufenthalt zurück nach New York. Seit 2012 unterrichtet Reiter an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Reiter spielte bei unzähligen Festivals, in Wien, Gmunden, Schönbach und vielen renommierten Jazzlokalen in Österreich. Es zog ihn weiters nach Lissabon, Rom und Shanghai, allerdings ist Reiter bekennender Österreich- und Wien-Fan und bleibt seiner Heimat treu.

2014 präsentierte Reiter sein erstes Doppel-Album, das einerseits mit seinem electric trio aufgenommen wurde, andererseits mit dem acoustic trio.

http://www.martinreiter.com