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Bank Austria Kunstforum Wien

Derzeit im Bank Austria Kunstforum

Georgia O’Keeffe: bis 26. März 2017

Georgia O’Keeffe (1887–1986) war eine Begründerin der amerikanischen Moderne und eine Pionierin als Künstlerin. Die Gelegenheiten, O’Keeffe, die neben Frida Kahlo wohl berühmteste Künstlerin des 20. Jahrhunderts, in Europa zu sehen sind rar: in Österreich war sie bislang noch nie ausgestellt. O’Keeffes Werke sind auf die wichtigsten US-Museen und Sammlungen verteilt und gelten dort als Ikonen. Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt bis 26. März 2016 – in Kooperation mit der Tate Modern, London, und der Art Gallery of Ontario, Toronto – die bisher größte O’Keeffe-Ausstellungstour außerhalb der Vereinigten Staaten.       

Ausstellungsvorschau 2017/2018

„James Welling: Metamorphosis“: 5. Mai bis 16. Juli 2017

James Welling (geboren 1951 in Hartford/Connecticut) gilt als einer der wegweisenden Vertreter der internationalen zeitgenössischen Fotografie. Seine von Experiment und radikaler Stilvielfalt geprägte Arbeit entfaltet sich in den Grenzbereichen zwischen Fotografie und Malerei, Film, Architektur, Bildhauerei und Tanz. Während Wellings Werke durch die wichtigsten Museen der USA touren, waren sie in Europa bislang selten zu sehen. Die Ausstellung „Metamorphosis“ im Bank Austria Kunstforum Wien setzt in den 1970er-Jahren an und präsentiert eine Auswahl von Wellings Bildserien, in denen der fundamentale Wandel der Fotografie in den letzten Jahrzehnten reflektiert wird. Die ästhetischen und konzeptuellen Grundlagen des Mediums auslotend, springt Wellings Fotografie fortlaufend vom Abbild zum Material, vom Prozess zum Resultat, von Körperlichkeit zu Reproduktion, und wieder zurück.

Gerhard Rühm: 4. Oktober 2017 bis 28. Jänner 2018

Der österreichische Zeichner, Objekt- und Fotokünstler, Poet, Komponist Gerhard Rühm (geboren 1930 in Wien, lebt und arbeitet in Köln und Wien) war Mitbegründer der Wiener Gruppe und sucht in seinem grafischen Werk die stete Erweiterung des Mediums „Sprache“. Die Herbstausstellung des Bank Austria Kunstforum Wien wird das vielseitige, über sechs Jahrzehnte umspannende Schaffen des Grenzgängers Rühm präsentieren.

Man Ray: 14. Februar bis 24. Juni 2018

Man Ray (geboren als Emmanuel Radnitzky 1890 in Philadelphia, gestorben 1976 in Paris) hat wie nur wenige Künstler des 20. Jahrhunderts nach ihm den Medienbegriff entscheidend beeinflusst und – in kongenialer künstlerischer Komplizenhaftigkeit mit Marcel Duchamp – die Art und Weise, wie und was wir heute als Kunst sehen, geprägt. Weitreichende Berühmtheit erlangte er für seine Künstler-Fotoporträts und seine kameralos aufgenommenen Rayografien der 1920er.

Dass Man Ray jedoch malte, zeichnete, designte, Filme drehte, Objekte entwarf, Schriften verfasste, sich auch für Typografie, Buch- und Magazingestaltung begeisterte und eine veritable Karriere als experimenteller Modefotograf bei Harper’s Bazaar und Vogue verfolgte, will die Herbstausstellung des Bank Austria Kunstforum Wien vor Augen führen. Eine Auswahl von 150 Schlüsselwerken aus der ganzen Welt, darunter Gemälde, Fotografien, Objekte, Papier-Arbeiten, Collagen, Assemblagen und experimenteller Film, wird die gleichsam enigmatische wie komplexe Künstlerpersönlichkeit Man Rays umreißen und zeigen, wie er – in kongenialer künstlerischer Komplizenhaftigkeit mit Duchamp – den Grundstein legte für wie und was wir heute als „Kunst“ betrachten.

„collected #6: White Cube – Black Box“ im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien: 19. Jänner bis 26. März 2017

Der White Cube und die Black Box bilden ein fundamentales Gegensatzpaar: Der White Cube meint die demokratische, weiße Rahmenbedingung, die der Ausstellungsraum für Kunst bietet. Das Publikum wandert durch einen gleißend hellen, nüchternen Raum, in dem nichts ablenkt oder unterbricht – dessen Architektur in ihrer vornehmen Zurückgenommenheit alle Aufmerksamkeit der Kunst an den Wänden zuteilwerden lässt. Dem gegenüber steht die Black Box – der dunkle Filmkobel, die magische Welt des Kinos, in dem das Publikum auf der Leinwand in sämtliche reale und virtuelle Welten eintauchen kann. Die Arbeiten der sechs Künstlerinnen und Künstler, die in der Ausstellung „White Cube – Black Box“, der sechsten Ausgabe des Bank Austria Kunstsammlungsformats „collected“, gezeigt werden, eint, dass sie allesamt die Frage nach der Ausstellungsbedingung und dem Ausstellungsraum der Gegenwart in ihrer Kunst stellen.

„Anna Artaker: The Pencil of Nature“ im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien: 18. Mai bis 16. Juli 2017

Ausgehend von dem berühmten Buch „The Pencil of Nature“ von William Henry Fox Talbot, einem der Pioniere der Fotografie, entwickelt die österreichische Künstlerin Anna Artaker (geboren 1976, lebt und arbeitet in Wien) für den tresor im Bank Austria Kunstforum Wien ein Ausstellungsprojekt, das um die Technik des Naturselbstdrucks kreist: Diese historische Form visueller Reproduktion kann als Ausgangspunkt aller fotografischer Techniken gelten, da dafür Gegenstände aus der Natur direkt als Druckvorlage oder für die Herstellung von Druckplatten verwendet werden. Der Naturselbstdruck liefert nicht nur originalgrößengetreue Bilder der Natur, sondern auch Bilder durch die Natur – ähnlich wie Talbot, der für seine ersten Fotogramme in den 1830er Jahren Blätter auf lichtempfindlichem Papier platzierte und dem Sonnenlicht aussetzte, um deren Abdruck als Bild zu fixieren. D er Abdru ck birgt auch eine zeitliche Dimension, in ihm treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Der abgedrückte Gegenstand – eine Handfläche, ein Ahornzweig, ein Farn – ist gleichzeitig ab- und anwesend. Der französische Philosoph Georges Didi-Huberman spricht in diesem Zusammenhang von einer „Komplexität der Zeit“, die der Abdruck versinnbildlicht. Für die Ausstellung wird Artaker eine zeitgenössische Umsetzung des Naturselbstdrucks unternehmen sowie künstlerische Gegenüberstellungen von historischen Fotografien und naturkundlichen Exponaten arrangieren.

Adresse:
Freyung 8, 1010 Wien

Öffnungszeiten:
Täglich: 10.00 bis 19.00 Uhr
Freitags: 10.00 bis 21.00 Uhr

Österreichische Kunst nach 1945

Mit rund 5.000 Objekten besitzt die Bank Austria eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer österreichischer Kunst. Sie dokumentieren das Kunstschaffen der letzten Jahrzehnte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Kunstförderung ist in der Bank Austria eine permanente Auseinandersetzung und Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die Werke sind Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern täglich verfügbar, da die Bilder in Filialen und Büroräumen hängen.

Die Sammlung umfasst Werke

  • der Avantgarde der 50er und 60er Jahre – Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Hans Staudacher, Max Weiler
  • des Aktionismus – Günther Brus, Adolf Frohner, Hermann Nitsch
  • aus den 70er Jahren – Christian Ludwig Attersee, Bruno Gironcoli, Valie Export, Kiki Kogelnik
  • von den Gugging-Künstlern – Johann Fischer, Johann Hauser, August Walla
  • von den Realisten – Georg Eisler, Alfred Hrdlicka
  • aus den 80er und 90er Jahren – Gunter Damisch, Peter Kogler, Hubert Schmalix, Otto Zitko
  • und aktuelle Arbeiten – Ilse Haider, Michael Kienzer, Alois Mosbacher, Muntean/Rosenblum.

Geschichte der Bank Austria Kunstsammlung

Gegründet wurde die Kunstsammlung vor mehr als 50 Jahren von den Vorgängerinstituten der UniCredit Bank Austria AG. 1991 wurden die Sammlungen der Länderbank und der Zentralsparkasse zusammengeführt und durch Neuankäufe zu einer der größten privaten Kunstsammlungen in Österreich.

Die Sammeltätigkeit der Creditanstalt begann Anfang der 70er Jahre. Am 12. August 2002 verschmolzen dann die Sammlungen der damaligen Bank Austria und der Creditanstalt zu einer großen gemeinsamen Kunstsammlung.