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1919-1937: Die Zwischenkriegszeit

Weltwirtschaftskrise und Bankfusionen

Nach dem Ersten Weltkrieg standen Creditanstalt und Länderbank vor einer völlig neuen Situation: Die Operationsbasis der Banken, die ein dichtes Netz von Filialen und Beteiligungen außerhalb Österreichs besaßen, war verloren.

1921 musste die Länderbank ihren Hauptsitz nach Paris verlegen. Das Institut hieß von nun an "Banque des Pays de l`Europe Centrale" (Zentral-Europäische Länderbank). Es setzte aber seine Tätigkeit, trotz veränderter Eigentumsverhältnisse, mit Schwergewicht in Österreich fort.

Unter der Führung der Creditanstalt wurde die "Bankgesellschaft der Ersten österreichischen Spar-Casse" gegründet. Die Creditanstalt übernahm die Anglo-Austrian Bank und auch die in Liquiditätsschwierigkeiten geratene "Allgemeine Österreichische Boden-Credit-Anstalt". Die Wirtschaftskrise und der Beinahe-Zusammenbruch der Creditanstalt – die Bank war damals eines der führenden Institute Europas – gilt noch heute als eine der schwersten Krisen des weltweiten Finanzsystems.

Im Bürgerkriegsjahr 1934 hatte sich die wirtschaftliche Situation der Creditanstalt weitgehend stabilisiert. Die Bank übernahm die Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft und den Wiener Bankverein. Der Name wurde in "Österreichische Credit-Anstalt – Wiener Bankverein" geändert. Verwaltung und Generaldirektion übersiedelten in das "Haus am Schottentor".

Mitte der 20er Jahre wurden die Kommunalsparkassen Rudolfsheim, Hernals, Döbling, Währing und Floridsdorf mit der Zentralsparkasse fusioniert.