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1990er Jahre

Das Jahrzehnt der Bank Austria

Weil das österreichische Bankgewerbe überbesetzt war – es gab zu viele Institute und zu viele Filialen – kam es zum längst überfälligen Konzentrationsprozess: 1991 erblickte die Bank Austria das Licht der Welt – die größte Bank Österreichs war geboren. Die Vereinigung von Zentralsparkasse und Länderbank war ein kleiner Schritt für die Welt, aber ein großer für die Menschen in der Bankenszene.

Die beiden Institute ließen nicht nur die Bilanzsumme ihrer Konkurrenten hinter sich, sie ergänzten einander auch prächtig: Hier die hochprofitable Zentralsparkasse (der "trend" schrieb damals: "Sie wälzt sich in hohen Gewinnen wie ein Marillenknödel in den Bröseln"), straff geführt, stark auf dem Inlandsmarkt und dicht an der Quelle von Spargeldern, da die Länderbank, stark im Ausland und Wertpapiergeschäft und mit einem ansehnlichen Industrie- und Handelskonzern versehen. Jahrzehntelang war die Creditanstalt die führende Bank des Landes. Durch die Gründung der Bank Austria rückte sie an die zweite Stelle.

Das Engagement von Bank Austria und Creditanstalt in Zentral- und Osteuropa war Anfang der 90er Jahre zu einer strategischen Aufgabe ersten Ranges geworden. Beide Banken setzten, je nach wirtschaftlichen und rechtlichen Möglichkeiten, Schritte in den einzelnen Ländern. 1997 übernahm die Bank Austria die Staatsanteile an der Creditanstalt.