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1960er Jahre

Das Jahrzehnt der EDV

Die Idee des Weltspartages wurde wieder aufgegriffen. Er wurde zu einem allgemein zelebrierten Bankfesttag, zu einem Fixpunkt im Jahresablauf. So legte man am 31. Oktober 1962 in der Vorderen Zollamtsstraße den Grundstein für das neue Hauptgebäude der Zentralsparkasse. Bürgermeister Franz Jonas nahm die Grundsteinlegung unter den symbolischen drei Hammerschlägen vor: Mit der Urkunde versenkte er in den Stein die Ausgabe der Wiener Zeitung, die Bilanz der Zentralsparkasse aus dem Vorjahr sowie sämtliche Münzen von einem Groschen bis zu 50 Schilling.

Die Länderbank verfügte bereits über 30 Wiener Filialen und 18 Zweigstellen in den Bundesländern. 1963 kaufte die Bank das Gebäude in der Wiener Renngasse 2 und baute es etappenweise zum "Haus an der Freyung" aus (heute: Bank Austria Kunstforum). 1964 nahm die Länderbank die damals modernste elektronische Datenverarbeitungsanlage in Betrieb und begann das Zeitalter der vollautomatisierten Geschäftsabwicklung.

Die traditionelle Industriebank Creditanstalt wandte sich mit der Einführung des Privat-Kleinkredits erstmals nachhaltig dem Privatkundengeschäft zu. Auch in der Creditanstalt wurde die "Elektronische Datenverarbeitung" eingesetzt. Somit konnte eine 30-prozentige Produktivitätssteigerung erzielt werden.