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1950er Jahre

Das Jahrzehnt der Sparer

Der Staatsvertrag war gerade unterzeichnet. Die Besatzungstruppen verließen das Land. Es herrschte eine optimistische Aufbruchstimmung. Praktisch die ganze Produktpalette, die heute so selbstverständlich ist, wie Gehaltskonto, Privatkredit und vieles andere mehr, ist in den 50er Jahren entstanden.

Der Sparefroh erblickte 1955 das Licht der Welt. Er wurde zum Inbegriff des Sparwillens und lockte die Kinder jahrzehntelang in die Geldinstitute. Mittlerweile ist der biegsame Gummimann zwar verschwunden, in den Köpfen vieler Sparer ist er aber lebendig wie eh und je. Vater der Kunstfigur war Karl Damisch, ehemaliger Werbechef der Zentralsparkasse.

Ein neues Sparklima konnte sich etablieren. Die private Sparquote stieg steil an. Nach dem Krieg war sie gleich null. Aber bereits von 1953 bis 1955 verdoppelten sich die Spareinlagen bei den österreichischen Instituten von 5,1 Milliarden auf 10,3 Milliarden Schilling. Bis 1958 war die nächste Verdoppelung auf 21,9 Milliarden erreicht, bis 1962 auf 43,2 Milliarden und 1967 auf 87,6 Milliarden. 1973 war man bei 200 Milliarden.

1956 wurden 40 Prozent der Länderbank-Aktien an österreichische Staatsbürger verkauft und in Verwirklichung der Idee der "Volksaktien" wurden auch 40 Prozent des Creditanstalt-Grundkapitals bei Anlegern platziert. Die Mehrzahl des Aktienkapitals blieb allerdings weiterhin im Besitz des Bundes.

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