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Talenteförderung

Ö1 Talentebörse und Ö1 Talentestipendium

Gemeinsam mit dem Kultursender Ö1 unterstützt die Bank Austria junge Kulturschaffende, die noch in Ausbildung stehen. Angehende Künstlerinnen und Künstler, die von Professoren österreichischer Hochschulen nominiert werden, erhalten eine breit angelegte Marketingplattform: Ein Radiofeature pro Woche gibt einem aufstrebenden Talent aus den Musik-, Schauspiel- oder Kunstakademien die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Daran gekoppelt ist das mit 10.000 Euro dotierte Talentestipendium für Bildende Kunst, das von der Bank Austria ermöglicht wird. "Es ist uns eine besondere Freude, die außergewöhnlichen Nachwuchstalente Österreichs mit diesem Stipendium zu fördern und ihnen so ein Stück weit den Weg in die Zukunft zu ebnen", freut sich Katja Erlach, Leiterin des Kultursponsorings der Bank Austria.

Im Rahmen der Bank Austria Galerie stellt die Bank zudem regelmäßig junge Künstlerinnen und Künstler in der Kassenhalle des Haupthauses in der Schottengasse aus.

Die Siegerin des Talentestipendiums 2014: Hanna Lisa Kunyik

Die glückliche Gewinnerin 2014 ist Hanna Lisa Kunyik, Studentin an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Jurybegründung: "Hannah Lisa Kunyik überzeugt durch die couragierte Art, mit der sie private und öffentliche Themen aufgreift und gleichzeitig paraphrasiert. Sie setzt sich kritisch und ironisch mit aktuellen Trends und Moden des Kunst-und Kulturbetriebs auseinander: Der Dialog zwischen Kunstproduzent/innen und Kunstvermittlern mutiert zu einer persiflierenden Performance von theatralischer Qualität. Die Künstlerin fungiert gleichermaßen als Autorin und Interpretin ihrer eigenen komplexen Szenerien. In ihrer Aktualisierung institutions- und öffentlichkeitskritischer Kunst spielt das Motiv der Sprache in unterschiedlichen Ausformungen eine große Rolle."

Auch die Karl-Anton-Wolf-Stiftung hat 2014 wieder einen Förderpreis vergeben, der mit 5.000 Euro dotiert ist: Die Preisträgerin ist die in Linz geborene Fotokünstlerin Daniela Zeilinger, ebenfalls von der Akademie der bildenden Künste. Die Jury war von ihrem klassisch anmutenden, poetischen Arbeiten beeindruckt.

Der Publikumspreis 2014, der anhand eines Online Votings vergeben wurde, ging an Corina Rudlstorfer, Studentin an der Kunstuniversität Linz. Die Studentin erhält damit die Gelegenheit in der Wiener Galerie Hilger NEXT auszustellen.

Ö1 Talentebörse

Heute Geheimtipp, morgen ein Star

Mit der Ö1 Talentebörse ermöglicht Ö1 jungen Künstlerinnen und Künstlern, die noch studieren, national und international ins Rampenlicht zu treten.

Der Bogen der Künstler reicht hier von Musik über Grafik, Design, Medien bis zur Bühnengestaltung. Gemeinsam ist allen Nachwuchskünstlern, dass sie an einer östereichischen Kunst-Universität studieren. Vorgeschlagen werden sie von ihrer jeweiligen Universität. Das Ziel: Bekanntheit erlangen und damit einen wichtigen Schritt für den zukünftigen Erfolg setzen.

Die Ö1 Talentebörse bietet den Nachwuchskünstlern verschiedene Präsentationsmöglichkeiten: in Radiosendungen wie Leporello, in den Ö1 Publikationen und nicht zuletzt auf der Ö1 Homepage, wo sich ausführliche Künstlerportraits finden. Der Erfolg des Konzepts hat nicht lange auf sich warten lassen: Längst nutzen nationale wie internationale Kulturinstitutionen die Talentebörse, um sich über den künstlerischen Nachwuchs zu informieren.

Talentestipendium

Perfekte Ergänzung zum Bank Austria Kultursponsoring

Die Ö1 Talentebörse und das damit verbundene Talentestipendium bringt die Fokussierung auf junge Künstler, die der Bank Austria wie der gesamten UniCredit Group ein zentrales Anliegen ist, auf den Punkt.

"Die Bank Austria konzentriert sich im Rahmen ihrer Kultursponsor-Aktivitäten seit vielen Jahren auf junge Künstler und junge Projekte. Wir sehen hierin die nachhaltigste Form, Kultur in Österreich zu fördern. Die Ö1 Talentebörse, die sich an vielversprechende StudentInnen aller Kunstsparten wendet, bringt diese Strategie auf den Punkt. Darüber hinaus ist sie in ihrer gesamten Ausrichtung der Nachhaltigkeit verpflichtet. Ein Aspekt, der sehr gut zu unserem Verständnis von kulturellem Engagement passt", unterstreicht Anton Kolarik, Head of Identity & Communications der Bank Austria, das Engagement.

Das Musikland Österreich spiegelt sich auch in den Projekten wider, die die Bank Austria unterstützt.

Junge Talente fördern

Die Bank Austria gehört seit vielen Jahren zu den führenden heimischen Kultursponsoren. Mit der 2005 ins Leben gerufenen und zunächst gemeinsam mit der Jeunesse vergebenen Auszeichnung "Artist of the Year" beweist die Bank Austria ihr Engagement auch für junge Kunst. Eine Experten-Jury aus der Vienna Music Group wählt junge Musikerinnen oder Musiker oder auch Musikgruppen aus, die am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen. Im Sinne einer nachhaltigen Förderung setzt die Bank Austria gemeinsam mit den Preisträgern langfristige Impulse, hin zu einer erfolgreichen Karriere in der internationalen Musiklandschaft.

Luka Kusztrich - Artist of the Year 2015

Der junge Violinist Luka Kusztrich aus Wien wurde zum Bank Austria Artist of the Year 2015 gewählt.

Foto: Bank Austria

Der 1991 geborene Wiener Luka Kusztrich erhielt bereits im jungen Alter von acht Jahren seinem ersten Violinunterricht. Von 2001 bis 2005 studierte er bei Eugenia Polatschek und Juri Polatschek am Wiener Konservatorium. Seine Matura schloss er 2009 im Wiener Musikgymnasium Neustiftgasse ab. Es folgten weitere Unterrichtsjahre unter anderem bei Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, seit Oktober 2012 studiert er in Wien bei Gerhard Schulz.

Kusztrich ist bereits Preisträger mehrerer nationaler wie internationaler Wettbewerbe, unter anderem bei "Rovere dòro" in San Barolomeo (2004), in Barletta (2006) und beim Bundeswettbewerb "Prima la Musica 2006". Als Solist konzertierte Luka Kusztrich unter anderem mit dem Wiener Neustädter Jugendorchester im Rahmen einer Japantournee, sowie den Universitätsorchestern von Nigata und Nagasaki unter Yoshinori Kawachi.

Meisterkurse absolvierte er bei Benjamin Schmid, Ivry Gitlis, Viktor Tretjakov und Peter Götzel (Internationales Musikforum Trenta 2013, das ebenfalls von der Bank Austria unterstützt wird). 2012 war Kusztrich Stimmführer und Konzertmeister des Webern Symphonie Orchesters und Akademist der Orchesterakademie Ossiach. 2014 wirkte er als Bühnenmusiker bei den Salzburger Festspielen mit.

Benjamin Feilmair - Artist of the Year 2014

Benjamin Feilmair

Benjamin Feilmair wurde 1991 im oberösterreichischen Vöcklabruck geboren. Bereits mit elf Jahren begann er mit dem künstlerischen Basisstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität, wo er ab 2005 bei Gerald Kraxberger studierte. 2008 wechselte er von Linz nach Wien an die Privatuniversität Konservatorium Wien zu Matthias Schorn und absolvierte gleichzeitig das Musikgymnasium in Linz, an dem er 2010 maturierte.

Seine musikalische Ausbildung rundete er bei zahlreichen Meisterkursen bei Größen wie unter anderem Karl Leister, Sabine Meyer, Peter Schmidl oder Alois Brandstätter ab. Für sein virtuoses Talent auf der Klarinette wurde Feilmair mehrfach als erster Preisträger bei „Prima la Musica“, dem Folgewettbewerb „Gradus ad Parnassum“ sowie von der Internationalen Sommerakademie Mozarteum ausgezeichnet. Weiters erhielt er den Solistenpreis des Festivals Allegro Vivo und gewann den internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach.

Benjamin Feilmair ist auf den Konzertbühnen vielseitig aktiv und ist unter anderem als Solist beim Bruckner Orchester Linz oder dem Orchester des Konservatoriums Wien, wie auch in Rezitals - meist begleitet von seinem Bruder, dem Pianisten Florian Feilmair - in bedeutenden Sälen wie dem Wiener Konzerthaus, dem Musikverein in Wien oder bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern tätig.

Seinen musikalischen Horizont erweitert Feilmair mit seiner stätigen musikalischen Tätigkeit in Orchestern, etwa im European Union Youth Orchestra unter Sir Colin Davis, im Attersee Institute Orchestra und im Wiener Jeunesse Orchester. Dies führt auch zu Substitutionstätigkeiten im Orchester der Wiener Staatsoper und im RSO Wien.

Das Mobilis Saxophonquartett - Artist of the Year 2011

Seit 2009 musizieren die vier Vollblutmusiker Michael Krenn, Janez Ursej, Yukiko Iwata und Goran Jurkovic miteinander. Unter dem damaligen Namen quartett.konsax.wien traten sie erstmals auf, tauften sich allerdings bereits März 2010 auf den Namen Mobilis Saxophonquartett um. Die verschiedenen kulturellen Einflüsse des Ensembles spiegeln sich in einem breitgefächerten Repertoire wieder. Dieses umfasst frühe Originalliteratur bis hin zu zeitgenössischen Werken und ausgewählten Transkriptionen verschiedener Epochen: Mitreißende Bearbeitungen von Barock bis Moderne – etwa aus Domenico Scarlattis berühmter Sonaten-Sammlung oder von George Gershwins wunderbar jazzig groovenden Préludes.

Gleich nach der Gründung des Quartetts im Jahre 2009 konnten die vier phänomenalen Musiker einen ersten Preis beim österreichischen Wettbewerb "Gradus ad Parnassum" erzielen und legten damit den Grundstein für eine sich rasant entwickelnde Karriere. In der kurzen Zeit seines Bestehens konzertierte das Quartett bereits in renommierten Konzerthäusern wie im Brucknerhaus Linz, im Wiener Musikverein oder im ORF Radiokulturhaus Wien.

2011 wurde das Mobilis Saxophonquartett mit dem Bank Austria Artist of the Year Preis ausgezeichnet. 2012 folgte der Ö1 Pasticcio Preis für ihr Debut-Album.
Mit diesem einmaligen Karriereschub spielt das Ensemble bis heute vor ausverkauften Häusern.

www.mobilis-saxophonquartett.at

Maja Osojnik - Artist of the Year 2008

Maja Osojnik, die »Bank Austria Artist of the Year« Preisträgerin 2008, entwirft mit ihrem Blockflöten-Consort ein vielschichtiges Porträt. Die begabte Komponistin, Flötistin und Sängerin überrascht ihre Anhänger mit ihrer experimentellen Musik, in der sie Jazz, Volksmusik und elektronische Musik miteinander verbindet.

Geboren und aufgewachsen im ehemaligen Jugoslawien, zog es Osojnik Mitte der 1990er-Jahre nach Wien. Sie studierte Blockflöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie Gesang von 2002-2003. Für die Blockflöte absolvierte sie eine Konzert- und Meisterausbildung. Von 2005 bis 2007 studierte Osojnik Jazzgesang am Konservatorium Wien.

Bereits 2003 gründete sie mit Kollegen das Low Frequency Orchestra, ein Ensemble das sich zeitgenössischer improvisierter und komponierter Musik widmet. Osojnik beteiligte sich in unzähligen Bands, unter anderem Binar, FruFru, Edward and the innocent Bystanders, u.v.m.

2009 gründete sie die Maja Osojnik Band. Mit ihrer Truppe reist die charakterstarke Sängerin durch Mittel- und Osteuropa und tritt besonders in den Sommermonaten auf Festivals und Art Shows auf.

http://maja.klingt.org/

Mitglieder der Wiener Philharmoniker unterrichten Instrumental- und Kammermusik.

Die Bank Austria ermöglicht jungen talentierten Steichmusikern, die mehrheitlich aus Zentral- und Osteuropa stammen, im slowenischen Trenta einen einwöchigen Meisterkurs.

Den Unterricht im Sommer 2016 leiten wieder ausschließlich Professoren der Wiener Philharmoniker, um höchstbegabten Studentinnen und Studenten die Tradition des weltberühmten "Wiener Klangstils" näher zu bringen.

Der Kurs und auch die Unterbringung sind kostenlos.

Die besten Studentinnen bzw. Studenten werden bei zwei Abschlusskonzerten in Slowenien (Bovec: Solokonzert: 27. August, 19:30 Uhr; Trenta: Kammermusikkonzert: 28. August, 11:00) präsentiert. Das große Abschlusskonzert findet am 22. September 2016 im Brahms-Saal im Wiener Musikverein statt.

Dieser Kurs gilt längst als Kaderschmiede für eines der besten Orchester der Welt. Zahlreiche Teilnehmer haben es bereits in die Staatsopernformation des Orchesters geschafft.

Kontakt

Milan Šetena
Obere Weissgerberstraße 19/15,
A-1030 Wien
Tel.: +43 (0) 676 744 95 70

Bank Austria
8855/Identity
Edeltraude Obwegeser
E-Mail: edeltraude.obwegeser@unicreditgroup.at 

Teilnahme

Die Auswahl der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer wird entweder durch ein Vorspiel in Wien getroffen oder erfolgt nach Zusendung einer von den Bewerberinnen und Bewerbern bespielten CD, Musik- oder VHS-Kassette durch den jeweiligen Professor.

Die Kammermusikensembles werden aus den einzelnen Kursteilnehmerinnen bzw. Kursteilnehmern während des Kurses gebildet. Die Kammermusikwerke werden von den Professoren ausgewählt und die Noten rechtzeitig vor Kursbeginn zum Einstudieren zugesendet. Der Unterricht findet täglich statt und kann vom musikinteressierten Publikum besucht werden.

Die Anmeldung ist bis 25. April 2016 möglich.

Teilnahmebedingungen:

Lebenslauf mit Tonträger (bitte ausschließlich CD, DVD, MC oder VHS-Kassette) mit einem klassischen und einem romantischen Werk (auszugsweise ca. 15 Minuten).

Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Zusage die Teilnahme am Meisterkurs (21. bis 28. August 2016) sowie am Abschlusskonzert im Musikverein (22. September 2016) verplichtend ist.

Alterslimit:
25 Jahre

Kursdauer:
Anreisetag: 21. August 2016, bis 19.00 Uhr
Kurs: 22. bis 27. August 2016
Abreisetag: 28. August 2016

Geschichte

Der Meisterkurs unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker für die Fächer Violine, Viola, Violoncello und Kammermusik fand im Sommer 2000 zum ersten Mal statt. Prof. Alfred Staar, in seiner aktiven Zeit Primgeiger der Wiener Philharmoniker und auch als Solist international tätig, widmete sich seit den siebziger Jahren im zunehmenden Maße der Ausbildung junger, begabter Musikerinnen und Musiker.

Er war der Gründer und Initiator dieses Kurses und hat sich in seinen letzten Lebensjahren mit Enthusiasmus, enormem Einsatz und großer Freude dieser Aufgabe zugewendet. Sein plötzlicher Tod am 28. April 2000 überschattete den ersten Kurs in Trenta.