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Sicherheit für Unternehmen

Schützen Sie Ihre Server

Wenn Sie sich Ihre Server als Kommandozentrale Ihres Netzwerks vorstellen, verstehen Sie, warum es entscheidend ist, sie vor Angriffen zu schützen. Sobald die Server nicht mehr sicher sind, ist Ihr gesamtes Netzwerk in Gefahr. Während manche Serverangriffe lediglich lästig sind, können andere ernsthaften Schaden anrichten. Der Schutz Ihres Unternehmens setzt den Schutz Ihrer Server voraus.

Als Kleinunternehmen haben Sie möglicherweise nicht mehr als ein oder zwei Server. Doch unabhängig davon, über wie viele Server Sie verfügen, Ihr Netzwerk ist auf sie angewiesen. Die Server stellen die Anwendungen, Webseiten oder E-Mail bereit, die Ihr Team benötigt, um seine Aufgaben zu erledigen. Auf dem Server speichern Sie wichtige beziehungsweise vertrauliche Informationen. Über den Server nehmen Sie Kontakt zu Ihren Kundeninnen und Kunden auf, verkaufen oder kaufen Waren beziehungsweise Dienstleistungen.

Wenn also Ihre Server ausfallen, sinkt Ihre Produktivität. Unter Umständen kann das sogar Ihre KundInnenbeziehungen gefährden, und Sie können einen wirtschaftlichen Schaden erleiden.

Grundlegende Schritte zum Schutz

Viele der bereits erörterten Verfahren tragen ebenfalls zum Schutz Ihrer Server bei. Falls Sie die folgenden Maßnahmen noch nicht ergriffen haben, sollten diese auf Ihrer Aufgabenliste ganz oben stehen:

  • Schritt 1: Schützen Sie Ihre Desktops und Laptops.
  • Schritt 2: Sichern Sie Ihre Geschäftsdaten.
  • Schritt 3: Stellen Sie Regeln für die Internetnutzung auf.
  • Schritt 4: Schützen Sie Ihr Netzwerk.


Selbst wenn diese Sicherheitsmaßnahmen implementiert sind, gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Server schützen können.

1. Stationieren Sie die Server an einem sicheren Ort.
Sie müssen dafür sorgen, dass ihre Server in einem gesicherten, gut gelüfteten Raum stehen. Keinesfalls sollte der Server in einem Gang oder unter einem Schreibtisch platziert sein, wo jemand aus Versehen dagegen treten, Kaffee darüber verschütten oder Unfug damit anstellen könnte. Ihr Serverraum sollte keine Fenster haben und nur eine Tür, die abgeschlossen werden kann. Sperren Sie Servergehäuse ebenfalls ab, damit keine Komponenten beschädigt oder entfernt werden können. Sie sollten darüber informiert sein, welche Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter Schlüssel zum Serverraum haben. Des Weiteren sollten Sie über die Seriennummern der Server Buch führen und die Geräte mit Angaben zu Ihrer Firma kennzeichnen, so dass die Server im Falle eines Diebstahls identifiziert und zurückgegeben werden können.

2. Gewähren Sie minimale Berechtigungen.
Bei Windows 2000 Server, Windows Server 2003 und Small Business Server 2003 können Sie Benutzern unterschiedliche Berechtigungsstufen zuweisen. Anstatt allen Benutzerinnen und Benutzern "Administrator"-Zugriff zu gewähren, sollten Sie die Server dazu einsetzen, Ihre Client-PCs zu verwalten. Windows-Server können so konfiguriert werden, dass sie einzelnen Benutzerinnen und Benutzern lediglich Zugriff auf bestimmte Programme gewähren und definieren, welche Benutzerrechte auf dem Server zulässig sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Benutzerinnen und Benutzer keine Änderungen vornehmen können, die den Geschäftsbetrieb behindern oder lahm legen könnten. Darüber hinaus werden Benutzer so daran gehindert, Software zu installieren, die das System mit einem Virus infizieren oder die Funktionsfähigkeit des Netzwerks anderweitig beeinträchtigen könnte.

3. Machen Sie sich mit den verfügbaren Sicherheitsoptionen vertraut. Server sind heutzutage sicherer als je zuvor, aber selbst die leistungsstärksten Sicherheitseinstellungen in Windows Server-Produkten nutzen nur dann etwas, wenn sie ordnungsgemäß verwendet und aktiv überwacht werden. Wenn Ihr Team keine IT-ExpertInnen hat beziehungsweise über keine Fachkenntnisse in Sicherheitsfragen verfügt, sollten Sie eine externe Beraterin oder einen Berater beauftragen, der Sie dabei unterstützt, Ihre Server angemessen zu schützen.